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Stadt Infos
Die Stadt Zufikon liegt in Bezirk Bremgarten im Aargau .
Zufikon (schweizerdeutsch: ) ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Bremgarten im Schweizer Kanton Aargau. Sie liegt unmittelbar östlich des Bezirkshauptorts Bremgarten im Reusstal.

Quellenangabe: Die Seite "Zufikon" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-05-18T10:41:06Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

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Zufikon.Geographie.

Das historische Dorfzentrum besteht aus dem Oberdorf und dem etwa 300 Meter entfernten Unterdorf. Beide liegen auf einer Höhe von rund 405 Metern am Rande der flachen Ebene östlich der Reuss. Die westliche Gemeindegrenze folgt im Wesentlichen dem Fluss, ausser beim Zopfhau, wo sie quer über diese Halbinsel verläuft. Ganz im Süden erhebt sich am Fluss der bewaldete Hügel Buechholderen (420 m ü. M.), im Südosten der Nüeschwaldhügel (435 m ü. M.). Gegen Osten steigt das Gelände steil zur Hochebene des Holzbirrlibergs an, gegen Nordosten zum Mutschellenpass (551 m ü. M.). Der Südwesthang des Mutschellen wurde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts praktisch lückenlos mit Einfamilienhäusern überbaut. Aus diesem Grund ist Zufikon nicht nur mit Bremgarten zusammengewachsen, sondern auch mit Widen und Berikon.[3]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 480 Hektaren, davon sind 125 Hektaren mit Wald bedeckt und 117 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt befindet sich auf einer Höhe von 542 Metern unterhalb des Mutschellen, der tiefste auf 373 Metern an der Reuss.Nachbargemeinden sind Widen im Norden, Berikon im Osten, Oberwil-Lieli im Südosten, Unterlunkhofen im Süden, Hermetschwil-Staffeln im Südwesten und Bremgarten im Westen.

Quellenangabe: Die Seite "Zufikon.Geographie." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 18. Januar 2010 13:22 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


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Zufikon.Geschichte.

Ein Einzelfund weist auf eine Besiedlung in der Bronzezeit hin. Die erste urkundliche Erwähnung von Zuffinchofa erfolgte im Jahr 1150. Der Ortsname stammt vom althochdeutschen Uffinghofun und bedeutet "bei den Höfen der Sippe des Uffo".[2] Nach 1200 geriet Zufikon unter die Herrschaft der Grafen von Habsburg-Laufenburg, einer Seitenlinie der Habsburger. Die Vogtei gelangte 1318 in den Besitz der Ritter von Schönenwerd, auf diese folgten die Herren von Seengen. Beide waren Dienstleute der Habsburger und übten die niedere Gerichtsbarkeit aus, während die hohe Gerichtsbarkeit den Habsburgern vorbehalten blieb.Bedeutendste Grundbesitzer im Mittelalter waren die Klöster Sankt Blasien und Muri. Im 14. und 15. Jahrhundert konnte Bremgarten immer mehr Güter und Grundrechte erwerben, entweder direkt oder durch Stadtbürger. 1415 eroberten die Eidgenossen den Aargau. Während der Dorfteil nördlich der Kirchturms ein Teil des Amtes Rohrdorf der Grafschaft Baden war und von den Eidgenossen gemeinsam verwaltet wurde, gehörte der südliche Teil zum Kelleramt und stand somit unter der alleinigen Herrschaft der Stadt Zürich.1450 erwarb Bremgarten die niedere Gerichtsbarkeit über Zufikon sowie den Kirchensatz und die Zehnten von Korn und Wein. Die Bevölkerung trat 1529 zur protestantischen Konfession über, wurde aber 1531 nach dem Zweiten Kappelerkrieg rekatholisiert. Im März 1798 marschierten die Franzosen in die Schweiz ein und riefen die Helvetische Republik aus. Die wiedervereinigten Dorfteile bildeten eine Gemeinde im kurzlebigen Kanton Baden, seit 1803 gehört die Gemeinde zum Kanton Aargau.1893/94 errichtete die Zürcher Firma Escher-Wyss an der Reuss bei Zufikon das erste Drehstrom-Wasserkraftwerk Europas. Es wurde 1975 abgerissen und durch eine modernere Anlage ersetzt. Am 1. Mai 1902 erhielt Zufikon mit der Eröffnung der Bremgarten-Dietikon-Bahn einen Anschluss ans Eisenbahnnetz. Ab etwa 1960 setzte ein Bauboom ein, bei dem der ganze, einst mit Reben bepflanzte Südwesthang des Mutschellen überbaut wurde. Die Einwohnerzahl stieg innerhalb von vierzig Jahren um das Vierfache.

Quellenangabe: Die Seite "Zufikon.Geschichte." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 18. Januar 2010 13:22 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.