Pension Wünnewil-Flamatt

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Stadt Infos
Die Stadt Wünnewil-Flamatt liegt in Bezirk Sense im Fribourg / Freiburg .
Wünnewil-Flamatt ist eine politische Gemeinde im Sensebezirk des Kantons Freiburg in der Schweiz. Bis 1974 wurde die Gemeinde offiziell Wünnewil genannt.

Quellenangabe: Die Seite "Wünnewil-Flamatt" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-05-03T18:11:23Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

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Wünnewil-Flamatt.Geographie.

Wünnewil-Flamatt liegt rund 12 km nordöstlich der Kantonshauptstadt Freiburg (Luftlinie). Die Doppelgemeinde erstreckt sich an der Sense und auf dem südlich angrenzenden Hochplateau, im östlichen Freiburger Mittelland.Die Fläche des 13.2 km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des Molassehügellandes zwischen den Flusstälern der Saane und der Sense, das vom eiszeitlichen Rhônegletscher überformt wurde. Die nördliche Gemeindegrenze verläuft entlang der kanalisierten Sense, die in einem rund 500 m breiten flachen Talboden fliesst. Bei Flamatt mündet als wichtiger Seitenbach die Taverna. Von der Sense erstreckt sich der Gemeindeboden südwärts über einen dicht bewaldeten Steilhang auf das offene Hochplateau von Wünnewil und reicht im Westen bis auf die Egg (651 m ü. M.).Südlich von Wünnewil hat sich die Taverna in einem von Südwesten nach Nordosten ausgerichteten Tal rund 50 m in die Schichten des Sandsteinplateaus eingegraben. Jenseits des Tavernatals reicht das Gebiet über das Plateau von Dietisberg und die Höhe von Buechholz (mit 714 m ü. M. die höchste Erhebung von Wünnewil-Flamatt) bis in das Tal des Lettiswilbaches (rechter Zufluss der Taverna).Östlich der Mündung der Taverna in die Sense erstreckt sich die Gemeindefläche in einem schmalen Zipfel weiter ostwärts bis an den Sensebogen bei Thörishaus. Sie umfasst dabei nur gerade den rund 500 m breiten Talboden links der Sense. Erst nach der Erstellung eines Hochwasserdammes im Jahr 1911 konnte der Talboden, der früher oft überschwemmt wurde, besiedelt werden. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 18 % auf Siedlungen, 17 % auf Wald und Gehölze, 64 % auf Landwirtschaft und etwas weniger als 1 % war unproduktives Land.Wünnewil-Flamatt besteht aus den beiden Hauptsiedlungen sowie zahlreichen Weilern, Hofsiedlungen und Einzelhöfen.

  • Wünnewil, 628 m ü. M., auf einer Anhöhe des Plateaus zwischen Sense und Taverna
  • Flamatt, 540 m ü. M., in der Talaue der Sense, an der Mündung der Taverna
  • Oberflamatt, 547 m ü. M., in der Talaue südlich der Sense
  • Sensenbrügg, 523 m ü. M., links der Sense gegenüber von Neuenegg
  • Eggelried, 603 m ü. M., auf dem Plateau zwischen Sense und Taverna
  • Balsingen, 595 m ü. M., auf dem Plateau zwischen Sense und Taverna, gehörte bis 1976 zur Gemeinde Bösingen
  • Bagewil, 608 m ü. M., auf dem Plateau zwischen Sense und Taverna, gehörte bis 1976 zur Gemeinde Bösingen
  • Amtmerswil, 588 m ü. M., auf dem Plateau zwischen Sense und Taverna, gehörte bis 1976 zur Gemeinde Bösingen
  • Staffels, 591 m ü. M., auf dem Hochplateau nördlich des Staffelsholzes, gehörte bis 1976 zur Gemeinde Bösingen
  • Pfaffenholz, 632 m ü. M., auf dem Hochplateau, südwestlich an Wünnewil anschliessend
  • Elswil, 634 m ü. M., auf dem Hochplateau südlich der Egg
  • Dietisberg, 651 m ü. M., auf der Hochfläche südlich des Tavernatals
  • Blumisberg, 610 m ü. M., am südlichen Talhang der Taverna, gehörte bis 1976 zur Gemeinde Bösingen
Nachbargemeinden von Wünnewil-Flamatt sind Ueberstorf, Sankt Antoni, Schmitten und Bösingen im Kanton Freiburg sowie Neuenegg im Kanton Bern.

Quellenangabe: Die Seite "Wünnewil-Flamatt.Geographie." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 21. Januar 2010 07:40 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


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Wünnewil-Flamatt.Geschichte.

Das Gemeindegebiet von Wünnewil war vermutlich bereits zur Zeit der Römer besiedelt. Die erste urkundliche Erwähnung von Wünnewil erfolgte 1128 unter dem Namen Vilarswinum in der Bedeutung von Dorf/Weiler des Wuno. Es ist auch denkbar, dass der Name fälschlicherweise auf die Existenz von Weinreben hindeutet ("Weinweiler"). Dieser Fehler könnte einem Geschichtsschreiber unterlaufen sein. Es würde allerdings die Rebe im Gemeinde-Wappen erklären. Flamatt wurde 1312 erstmals als Blamatten (flache Matten/Wiesen) genannt.Das Gebiet von Wünnewil und Flamatt gehörte im 12. Jahrhundert den Zähringern, später kam es an die Grafen von Thierstein. Beim Weiler Sensenbrügg befand sich schon früh ein wichtiger Flussübergang mit Zollstation. Seit dem 14. Jahrhundert unterstand Wünnewil der Herrschaft von Freiburg und wurde der Alten Landschaft (Aupanner) zugeordnet. Flamatt kam 1467 nach einer Grenzregelung definitiv an Freiburg. Nach dem Zusammenbruch des Ancien régime (1798) gehörten Wünnewil und Flamatt während der Helvetik und der darauf folgenden Zeit zum Distrikt Freiburg und ab 1831 zum Deutschen Bezirk Freiburg, bevor sie 1848 mit der neuen Kantonsverfassung in den Sensebezirk eingegliedert wurden.Die Gemeinde, die bis 1974 offiziell nur Wünnewil hiess, war stets zweigeteilt, wobei Flamatt mit Sensenbrügg und Eggelried eine Exklave bildete, die vom übrigen Gemeindeteil durch das Gebiet von Bösingen abgetrennt war. Während der 1970er Jahre wurden zwei bedeutende Grenzänderungen vollzogen. Zunächst überliess Wünnewil das nördlich des Bahnhofs Schmitten gelegene Wohnquartier mit einer Fläche von 29 ha im Jahr 1976 der Gemeinde Schmitten. 1977 trat Bösingen ein Gebiet von 4.65 km² mit den Weilern Blumisberg, Balsingen, Bagiwil, Amtmerswil und Staffels an Wünnewil ab. Damit wurde die ehemalige Exklave Flamatt auch territorial mit dem Gemeindegebiet von Wünnewil vereinigt.

Quellenangabe: Die Seite "Wünnewil-Flamatt.Geschichte." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 21. Januar 2010 07:40 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.