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Stadt Infos
Die Stadt Widen liegt in Bezirk Bremgarten im Aargau .
Widen (schweizerdeutsch: ) ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Bremgarten im Schweizer Kanton Aargau. Sie liegt unmittelbar nördlich des Mutschellenpasses.

Quellenangabe: Die Seite "Widen" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-04-23T17:14:33Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

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Widen.Geographie.

Das Dorfzentrum liegt auf einer kleinen Hochebene zwischen dem Mutschellenpass im Süden und dem sanft abfallenden Südhang des Hasenbergs (762 m ü. M.) im Norden. Der Hasenberg ist der südlichste Ausläufer des Heitersberg-Höhenzugs, der sich bis nach Baden erstreckt. Gegen Westen hin fällt die Hochebene ins Reusstal ab, jedoch gibt es im Gebiet Heinrüti, auf einer Höhe von (490 m ü. M.), ein flaches eingeschnittenes Tal mit einem kleinen See, dem Gyrenweiher. Am Hasenberg befindet sich auf einer Höhe von (695 m ü. M.) der gleichnamige Weiler. Widen ist mit den Nachbargemeinden Berikon, Rudolfstetten-Friedlisberg und Zufikon zusammengewachsen.Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 260 Hektaren, davon sind 41 Hektaren mit Wald bedeckt und 105 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt befindet sich auf 740 Metern am Südhang des Hasenbergs, der tiefste auf 430 Metern am Pflanzerbach an der Grenze zu Eggenwil.Nachbargemeinden sind Bellikon im Norden, Bergdietikon im Nordosten, Rudolfstetten-Friedlisberg im Osten, Berikon im Südosten, Zufikon im Süden und Eggenwil im Westen.

Quellenangabe: Die Seite "Widen.Geographie." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 7. März 2010 20:53 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


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Widen.Geschichte.

Oft wird fälschlicherweise behauptet, Widen sei 1140 erstmals urkundlich erwähnt worden. Der damals verstorbene Landgraf Adelbert II. von Habsburg hatte dem Kloster Muri das Dorf Eggenwil sowie Güter auf dem Mutschellen vermacht, erwähnte aber in der Schenkungsurkunde den Namen Widen nicht explizit. Ende des 12. Jahrhunderts wurde im Totenbuch von Hermetschwil ein Landgut Wyda erwähnt, allerdings ist die genaue Jahreszahl nicht angegeben. Die heutige Schreibweise taucht erstmals im 14. Jahrhundert auf.Im Mittelalter lagen die hohe und niedere Gerichtsbarkeit in den Händen der Habsburger beziehungsweise deren Dienstherren. 1415 eroberten die Eidgenossen den Aargau, und Widen gehörte fortan zum Amt Rohrdorf in der Grafschaft Baden, einer gemeinen Herrschaft. Die niedere Gerichtsbarkeit über das Gebiet Heinrüti war nun im Besitz des Klosters Hermetschwil.Im März 1798 marschierten die Franzosen in die Schweiz ein und riefen die Helvetische Republik aus. Widen bildete zusammen mit Eggenwil eine Gemeinde im kurzlebigen Kanton Baden. Nach der Gründung des Kantons Aargau im Jahr 1803 erfolgte die Trennung von Eggenwil, bei der Grenzbereinigung gelangten einige Höfe definitiv zu Widen. Bis zu dieser Zeit ist wenig über die Geschichte Widens bekannt, da fast keine Dokumente erhalten geblieben sind.Während des 19. Jahrhunderts stagnierte die Bevölkerungszahl und Widen blieb ein kleines bescheidenes Dörfchen. Viele verarmte Bewohner mussten ihre Heimat verlassen und auswandern. Die aufgegebenen Höfe wurden dann zum grössten Teil von Bauern aus dem Kanton Bern übernommen. Diese Einwanderer waren reformiert; aus diesem Grund weist Widen bis heute im Vergleich zu den mehrheitlich katholischen Nachbargemeinden einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Reformierten auf.Am 1. Mai 1902 erhielt Widen mit der Eröffnung der Bremgarten-Dietikon-Bahn und einer Haltestelle auf der Mutschellen-Passhöhe einen Anschluss ans Eisenbahnnetz. Während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stieg die Einwohnerzahl nur leicht an. Ab 1950 setzte jedoch, begünstigt durch die Nähe zur Stadt Zürich, ein beispielloser Bauboom ein. Innerhalb von vierzig Jahren wuchs die Einwohnerzahl um fast das Zehnfache. 1990 wurde das Maximum von 3915 Einwohnern erreicht. Die Bevölkerungszahl ging dann leicht zurück, hat sich jedoch bei rund 3600 stabilisiert.

Quellenangabe: Die Seite "Widen.Geschichte." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 7. März 2010 20:53 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.