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Die Stadt Werthenstein liegt in Amt Entlebuch im Luzern .
Werthenstein ist eine politische Gemeinde im Amt Entlebuch des Kantons Luzern in der Schweiz.

Quellenangabe: Die Seite "Werthenstein" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-06-14T00:49:02Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

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Werthenstein.Geographie.

Die Gemeindegrenze verläuft grösstenteils entlang von Gewässern. Im Westen und Osten ist dies die Kleine Emme, im Osten der Rümligbach. Die Südgrenze der Gemeinde verläuft zuerst dem Unterlauf des Sagelibachs entlang in östlicher Richtung, dreht dann für eine kurze Strecke nach Norden, um anschliessend bis zum Gehöft Herbrächt südostwärts zu verlaufen. Nach kurzer Ostrichtung geht sie weiter bis zum Rohrmösli, dessen Entwässerungsbach in den Rümligbach mündet.Die Uferpartien der zahlreichen Bäche sind stark bewaldet. Im Südwesten der Gemeinde liegt der Schwanderholzwald, gleich östlich davon der Staldigwald. Zwischen dem Fischenbach und dem Rümligbach finden wir den Längeggerwald. Südwestlich von Werthenstein-Oberdorf liegt der bewaldete Sulzigtobel, durch den der Sulzigbach fliesst. Dieser mündet westlich des Dorfs von rechts in die Kleine Emme.Zwischen dem Fischenbach, der von links in den Rümligbach einmündet, und dem Ortsteil Schachen liegen der Langnauerwald und der Rothenfluhwald.Im Gegensatz dazu ist die Gegend im Viereck Rossei-Ober Staldig-Werthenstein Oberdorf-Wolhusen Markt mit Ausnahme des bereits erwähnten Sulzigtobels vollständig gerodet. Ebenso das Gebiet westlich des Rümligbachs.Trotz seines Namens gehört das nördlich der Kleinen Emme gelegene Werthenstein-Unterdorf zur Gemeinde Ruswil.Zur Gemeinde gehören das südlich der Kleinen Emme liegende Werthenstein-Oberdorf rund um das ehemalige Kloster sowie die Ortsteile Schachen (3,6 km südöstlich des Dorfs; 531 m.ü.M.) und Wolhusen-Markt (2,5 km westlich; 571 m.ü.M.). Schachen besteht aus den fünf zusammen gewachsenen Weilern Schachen, Schachenweid und Unter-, Mittel- und Ober-Langnau auf dem Gemeindegebiet von Werthenstein und Zil (Gemeinde Malters). Wolhusen-Markt liegt südlich einer Schleife der Kleinen Emme und bildet zusammen mit Wolhusen-Wiggern den Ort Wolhusen.Nebst zahlreichen Einzelgehöften und Häusergruppen gehören verschiedene Weiler zu Werthenstein: Fischenbach (662 m.ü.M.) liegt zwischen dem gleichnamigen Bach und dem Rümligbach; Schrenzweid (634 m.ü.M.) südlich von Schachen, Kleinstein (759 m.ü.M.) südlich von Werthenstein Oberdorf und Schwandenhof (629 m.ü.M.) südöstlich von Wolhusen-Dorf (Wolhusen-Wiggern).Die höchsten Punkte der Gemeinde sind das Gehöft Herbrächt (2,4 km südlich des Dorfs; 953 m.ü.M.) und Staldighöhe (2km südlich; 951 m.ü.M.). Der tiefste Punkt ist die Schachenweid südlich der Kleinen Emme (3,5 km südöstlich) auf 517 m.ü.M.Vom Gemeindeareal von 1569 ha werden drei Fünftel (59,6%) landwirtschaftlich genutzt. Fast ein Drittel (32,4%) ist bewaldet und 6,9% sind Siedlungsfläche.

Quellenangabe: Die Seite "Werthenstein.Geographie." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 8. Dezember 2009 12:42 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


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Werthenstein.Geschichte.

Die heutige Gemeinde Werthenstein ist aus dem Zusammenschluss der früher selbständigen Gemeinden Werthenstein, Wolhusen-Markt und Schachen entstanden. Ältester Ortsteil ist Wolhusen-Markt. Bereits im 11. Jahrhundert errichteten die Freiherren von Wolhusen in diesem Ortsteil eine kleine Burg und bauten eine Brücke über die Kleine Emme. Das Gebiet teilte vorerst das Geschick von Wolhusen-Wiggern (heute Wolhusen). Nach dem Aussterben der Freiherren erbte die Seitenlinie von Rothenburg den Ort. Sie veräusserten ihn an die Habsburger. Der Lehnsherr Peter von Thorberg, ein Parteigänger der Habsburger, versucht Wolhusen-Markt zu einem Städtchen mit Burg auszubauen. Doch die Eidgenossen brennen Ort und Burg ab - und er gerät unter die Herrschaft der Stadt Luzern. Von 1798 bis 1803 gehörte die Gemeinde zum Distrikt Ruswil - danach bis zu seiner Eingliederung in Werthenstein zum Amt Sursee. Durch Beschluss des Kantons Luzern vom 8. März 1853 wurde der Ort der Gemeinde Werthenstein zugeteilt. Die Eingliederung erfolgte 1855.1303 wird der Ortsteil Werthenstein als Werdenstein im habsburgisch-österreichischen Urbarbuch erstmals erwähnt. Doch bestand schon früher eine kleine Burg Werthenstein, welche von den Freiherren von Wolhusen erbaut wurde. Später erstanden die Habsburger auch dieses Gebiet, welches dann von den Vögten von Rothenburg verwaltet wurde. Nach 1386 geriet der Ort unter die Herrschaft der Stadt Luzern. Die Gemeinde gehörte bis 1798 zur Landvogtei Rothenburg. Wegen der geografischen Lage gab es etliche Streitereien um die Zugehörigkeit. Von 1798 bis 1803 gehörte es zum Distrikt Ruswil. Von da an bis 1831 gehörte es zum Amt Entlebuch. Anschliessend gehörte die Gemeinde bis 1889 zum Amt Sursee. Seit dem 1. Januar 1889 gehört die Gemeinde wieder zum Amt Entlebuch.Der dritte Ortsteil Schachen war im Mittelalter nur schwach besiedelt. Einzelne Bauernhäuser waren die einzigen Siedlungsspuren. Das Gebiet gehörte zum Entlebuch. 1798 allerdings wurde es dem Distrikt Ruswil zugeschlagen. Aus historischen Gründen protestierten die Bewohner, so dass der Ort bereits am 27. März 1799 dem Distrikt Schüpfheim zugeteilt wurde. Seit 1803 war es Teil des damals neu geschaffenen Amts Entlebuch. Die Gemeinde wurde per 1. Januar 1889 Werthenstein eingegliedert.

Quellenangabe: Die Seite "Werthenstein.Geschichte." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 8. Dezember 2009 12:42 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.