Stadt Infos
Die Stadt Weiach liegt in Bezirk Dielsdorf im Zürich .
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Weiach.Geographie.
Die Gemeinde liegt in der nordwestlichen Ecke des Zürcher Unterlandes, an der Kantonsgrenze Zürich-Aargau. Der Rhein, der einige hundert Meter nördlich des Dorfes vorbeiströmt und die natürliche Grenzlinie zur Bundesrepublik Deutschland bildet, markiert den tiefsten Punkt im Kanton Zürich (332 m ü. M.). Den höchsten Punkt auf Gemeindegebiet bildet das Plateau des Haggenbergs (Stadlerberg) mit 615 m ü. M.Nachbargemeinden sind im Uhrzeigersinn, beginnend im Westen: Fisibach und das Städtchen Kaiserstuhl im Kanton Aargau, Hohentengen am Hochrhein im Landkreis Waldshut (Bundesrepublik Deutschland), sowie Glattfelden, Stadel (Ortschaft Raat) und Bachs im Kanton Zürich. an der Hauptstrasse 7 nach Glattfelden und der Rheinhof am Flussufer), sowie zwei Industrie- und Gewerbegebiete im Bereich des alten Bahnhofs und des Kieswerks.Die Kernsiedlung liegt geschützt zwischen bewaldeten Hügelzügen, in einer noch bis vor wenigen Jahren dicht mit Obstbäumen bestandenen Mulde eingebettet, die sich nach Norden gegen den Rhein hin öffnet. Waldungen im Umfang von 461 ha bedecken fast die Hälfte des gesamten Gemeindebanns. Grosse Teile des Waldes gehören der Gemeinde.Im Jahr 1996 waren von der Gemeindefläche 36.9 % landwirtschaftlich genutzt, 49.1 % waren mit Wald bestockt, die Verkehrsflächen betrugen 2.8 %, die Gewässer umfassten 2.0 % und die Siedlungsfläche betrug 8.8 %.Die Ebene im nordöstlichen Gemeindegebiet gehört zu den im Vorland des würmeiszeitlichen Rheingletschers abgelagerten Schotterterrassen des Rafzerfeldes, die seit Anfang der 1960er Jahre im industriellen Massstab ausgebeutet werden. (siehe )
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Adressen:
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Sehenswert/Wissenswert:
Fritz Näf Sereina Trachsel Weiacher Kies AG Reformierte Kirche Weiach Jakob von Wart
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Jakob von Wart
Bahnhof Weiach-Kaiserstuhl
Alitalia-Flug 404
Nordschweizer Permokarbontrog
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Wissenswert
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Suchtreffer aus historischen Reiseführern:
pensionen.ch: Weiach
Textauszug aus Wikipedia: Abb . 10: Evangelisch - reformierte Pfarrkirche Weiach von der Staatsstrasse nach Stadel aus gesehen , rechts das Baumgartner - Jucker - Haus reformierte Dorfkirche . Valzeina9 |


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Weiach.Geschichte.Ur- und Frühgeschichte.
Zahlreiche archäologische Fundstellen machen deutlich, dass das Territorium der heutigen Gemeinde Weiach wegen seiner Lage am Rhein und seiner Topographie seit dem Ende der letzten Eiszeit ein bedeutendes Siedlungsgebiet war.An den Rheinterrassen wurden an verschiedenen Orten Inventare von Feuersteinsplittern entdeckt, welche auf die Mittel- bis Jungsteinzeit datiert werden. Zu den Einzelfunden auf Gemeindegebiet gehört auch ein Steinbeil aus der Jungsteinzeit. Mögliche neolithische Höhensiedlungen werden auf den Plateaus des Stein und Stadlerberg vermutet. Grosse Wallanlagen (Refugien), die auf Grund der Fundlage schon seit prähistorischer Zeit bestehen müssen, können auf einem Felssporn des Wörndel (genannt: Leuechopf) und im Ebnet oberhalb der Fasnachtflue festgestellt werden. Grabungen auf dem Leuechopf brachten ausserdem Fundamente eines mittelalterlichen Rundturmes zum Vorschein.Zu den archäologischen Funden gehören weiter Grabbeigaben wie Bronzespangen und -nadeln sowie ein zweinietiger Dolch aus der Mittelbronzezeit (ca. 1500-1300 v. Chr.). Sie stammen aus mehreren frühbronzezeitlichen Grabhügeln, die in der Ebene des Hard liegen. Sieben von ihnen wurden 1855 erstmals inventarisiert und drei im Jahre 1866 durch Ferdinand Keller, den Präsidenten der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich, untersucht. Im Verlaufe des Kiesabbaus wurde im Frühjahr 2001 bei Notgrabungen durch die Kantonsarchäologie im Gebiet Winkelwiesen am nordöstlichen Dorfausgang eine bronzezeitliche Siedlung entdeckt. Neben verschiedenen Hausgrundrissen fand man auch einen gepflästerten Weg (Dorfstrasse aus Bollensteinen), welcher auf die Spätbronzezeit (ca. 1300-800 v. Chr.) datiert wird.An die Römerzeit erinnern zwei Wachtturmfundamente (im Hard gut erhalten und 1969 konserviert, im Gebiet Leebern/Heidenbuck stark zerfallen). Die Türme wurden unter dem weströmischen Kaiser Valentinian I. um 370 n. Chr. entlang des Hochrheins zwischen dem Bodensee und dem Rheinknie bei Basel als Teil eines Abwehrsystems (Donau-Iller-Rhein-Limes) gegen die von Norden her vordringenden Alamannen errichtet. Neben mehreren Mammutzähnen förderte der Kiesabbau im Jahre 1979 auch ein frühmittelalterliches Gräberfeld zutage. Als Grabbeigabe fand man u.a. einen Skramasax (Kurzschwert).Weiacher Kies AG war zudem in unmittelbarer Nähe des Dorfbaches angelegt. Sie lag damit angrenzend an die früher als Viehweide begehrten Sumpfwiesen, die bis Ende des 19. Jahrhunderts bewirtschaftet und danach drainiert wurden.
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