Pension Wegenstetten

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Stadt Infos
Die Stadt Wegenstetten liegt in Bezirk Rheinfelden im Aargau .
Wegenstetten (schweizerdeutsch: ) ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Rheinfelden des Schweizer Kantons Aargau. Sie liegt im Westen der Region Fricktal, rund fünf Kilometer südwestlich der Grenze zu Deutschland und grenzt an den Kanton Basel-Landschaft.

Quellenangabe: Die Seite "Wegenstetten" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-04-25T14:57:24Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

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Wegenstetten.Geographie.

Das Dorf liegt inmitten des Tafeljuras am oberen Ende des Möhlintals, das vom Möhlinbach durchflossen wird. Der Bach entspringt an der westlichen Gemeindegrenze, verläuft zunächst in Richtung Nordosten und ändert im Dorfzentrum die Fliessrichtung auf Nordwest. In Richtung Norden erstrecken sich zwei Hochebenen, die Schanz (514 m ü. M.) auf der linken Talseite und der Hersberg (543 m ü. M.) auf der rechten Talseite. Der Übergang ins benachbarte Fischingertal bei Schupfart wird durch einen flachen Sattel im Nordosten gebildet. Im Süden und Osten erheben sich die steilen Abhänge des Ruebhalde (718 m ü. M.), der Wegenstetter Fluh (708 m ü. M.) und des Tiersteinbergs (749 m ü. M.). Die Gemeindegrenze verläuft hier (mit wenigen Ausnahmen) entlang einer Geländekante, die den Übergang zu einer ausgedehnten Hochebene bildet.[3]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 712 Hektaren, davon sind 239 Hektaren bewaldet und 59 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt liegt auf 718 Metern auf der Ruebhalde, der tiefste auf 425 Metern am Möhlinbach.Nachbargemeinden im Aargau sind Hellikon im Nordwesten, Schupfart im Nordosten und Wittnau im Südosten. Nachbargemeinden im Kanton Basel-Landschaft sind Hemmiken im Westen und Rothenfluh im Südwesten.

Quellenangabe: Die Seite "Wegenstetten.Geographie." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 27. Januar 2010 21:32 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


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Wegenstetten.Geschichte.

Im Jahr 1232 starb der letzte Graf von Homberg-Tierstein ohne Nachkommen und die Habsburger übernahmen die Landesherrschaft. Die erste urkundliche Erwähnung von Wegosteton erfolgte im Jahr 1246. Der Ortsname stammt vom althochdeutschen (ze) Waginstetin und bedeutet "bei den Wohnstätten des Wago".[2] 1445 zerstörte ein verheerender Grossbrand das Dorf. Die Habsburger verpfändeten nach dem Waldshuterkrieg von 1468 das gesamte Fricktal an Burgund. Als die Burgunder von den Eidgenossen während der Burgunderkriege vernichtend geschlagen worden waren, kam Wegenstetten 1477 wieder unter österreichische Herrschaft.Nach der Reichsreform des österreichischen Kaisers Maximilian I. im Jahr 1491 gehörte Wegenstetten zwar zu Vorderösterreich, Doch die österreichischen Beamten in Rheinfelden verfügten hier über weniger Kompetenzen als in den Nachbardörfern, weil die niedere Gerichtsbarkeit an die Freiherren von Schönau verkauft worden war. Dieses Geschlecht des niederen Adels hatte seinen Stammsitz bei Wehr, einige Kilometer weiter nördlich im (heute südbadischen) Wehratal. Im 17. Jahrhundert gab es kaum längere Friedenszeiten. Der Rappenkrieg, ein Bauernaufstand, dauerte von 1612 bis 1614. Der Dreissigjährige Krieg, der zwischen 1633 und 1638 auch das Fricktal erfasste, warf das Dorf in seiner Entwicklung zurück. Auch während des Pfälzischen Erbfolgekriegs (1688-1697) zogen fremde Truppen durch die Region.Die erste Schule wurde im Jahr 1717 erwähnt. 1761 wütete ein von einigen Freudenböllern ausgelöster Grossbrand im Dorf, der 22 Gebäude zerstörte, die Löscharbeiten wurden durch das im eiskalten Winter gefrorenen Wasser stark behindert. 1797 wurde das Fricktal nach dem Frieden von Campo Formio ein französisches Protektorat, damit endete auch die Herrschaft der Freiherren von Schönau. Während des Zweiten Koalitionskriegs verlief hier die Frontlinie zwischen den Armeen Frankreichs und Österreichs. Am 20. Februar 1802 wurde Wegenstetten eine Gemeinde im Distrikt Rheinfelden des Kantons Fricktal, der sich im August der Helvetischen Republik anschloss. Seit dem 19. Februar 1803 gehört die Gemeinde zum Kanton Aargau.1819 konnte sich das Dorf von den Zehnten an das Kloster Säckingen loskaufen. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein blieb das Dorf von der Landwirtschaft geprägt. Wegenstetten wandelte sich dann von einer Bauern- zu einer Wohngemeinde, da immer mehr Menschen aus der Region Basel hierher zogen. Seit Beginn der 1980er Jahre ist die Bevölkerungszahl um mehr als die Hälfte angestiegen.

Quellenangabe: Die Seite "Wegenstetten.Geschichte." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 27. Januar 2010 21:32 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.