Stadt Infos
Die Stadt Villmergen liegt in Bezirk Bremgarten im Aargau .
Villmergen (schweizerdeutsch: ) ist eine Einwohnergemeinde im Südosten des Kantons Aargau in der Schweiz. Sie gehört zum Bezirk Bremgarten und ist bekannt als Ort der Entscheidungsschlachten der Villmergerkriege von 1656 und 1712. Am 1. Januar 2010 wurde das benachbarte Hilfikon eingemeindet.
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Villmergen.Geographie.
Das Dorf liegt am westlichen Rand des Bünztals, am Fusse des Rietenbergs. Dieser bewaldete Höhenzug ist die nordwestliche Fortsetzung des Lindenbergs. Der nördliche Teil des Gemeindegebiets liegt in der flachen Ebene der Bünz, die bis in die 1920er Jahre weitläufige Sumpfgebiete aufwies und dann trockengelegt wurde. Nordöstlich des Dorfes erstreckt sich eine ausgedehnte Industriezone. Etwa drei Kilometer nördlich des Dorfes, zwischen Dintikon und Dottikon, befindet sich rund um die ehemalige Schuhfabrik Bally ein zweiter Siedlungsschwerpunkt, das Bally-Quartier. Hilfikon liegt nahe der südlichen Gemeindegrenze im Tal des Erusbachs. Dieser nimmt in Villmergen den Hinterbach auf, wird im weiteren Verlauf Holzbach genannt und mündet in der Nähe von Dottikon in die Bünz.[2]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 1194 Hektaren, davon sind 415 Hektaren mit Wald bedeckt und 264 Hektaren überbaut. Die höchste Stelle befindet sich auf dem Rietenberg auf 712 Metern, die tiefste Stelle an der Bünz auf 408 Metern.Nachbargemeinden sind Dottikon im Norden, Wohlen im Osten, Büttikon im Südosten, Sarmenstorf im Süden, Seengen und Egliswil im Westen sowie Dintikon und Hendschiken im Nordwesten. Die Bebauung ist im Osten mit derjenigen der Nachbargemeinde Wohlen zusammengewachsen.
Tourismusbüro:
www.Villmergen.ch Villmergen.ch
www.Villmergen.com
Villmergen.com

Adressen:
www.pensionvillmergen.ch
www.pensionenvillmergen.ch
www.pension-villmergen.ch
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Sehenswert/Wissenswert:
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Wissenswert
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Textauszug aus Wikipedia: ..., die 1697 als Susanne Wille (* 1974) , Fernsehmoderatorin Villmergen11 |


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Villmergen.Geschichte.
Zu römischer Zeit führte eine Wasserleitung aus Tonröhren durch Villmergen, wie eine Untersuchung im Jahr 1945 zeigte.[3] Zwischen 500 und 700 n. Chr. entstand auf dem heutigen Gemeindegebiet eine alamannische Siedlung. Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes als Vilmaringen erfolgte im Jahr 1185. Der Ortsname leitet sich vom althochdeutschen Filmaringun ab und bedeutet "bei den Leuten des Vilmar", die heutige Namensform ist seit dem 15. Jahrhundert üblich.[4]Im Jahr 1264 übernahmen die Habsburger die Landesherrschaft von den Kyburgern. 1415 eroberten die Luzerner die Dörfer Büttikon, Hilfikon, Sarmenstorf, Uezwil und Villmergen. Doch 1425 mussten sie das Gebiet an den gemeinsamen Besitz der Eidgenossen zurückgeben. Villmergen war fortan der Hauptort des gleichnamigen Amtes in den Freien Ämtern, einer gemeinen Herrschaft. Im Jahr 1529 wechselte das Dorf zur reformierten Konfession über. Dies wurde allerdings 1531 nach dem Zweiten Kappelerkrieg wieder rückgängig gemacht.Am 24. Januar 1656 fand im Himmelrych die Erste Schlacht von Villmergen statt. Die katholischen Luzerner und ihre Verbündeten siegten gegen die reformierten Berner. Das Dorf wurde geplündert und teilweise niedergebrannt. Der Glaubenskonflikt in der Eidgenossenschaft schwelte jahrzehntelang weiter, und so kam es am 24. Juli 1712 zur äusserst blutigen Zweiten Schlacht von Villmergen, den die Berner gewannen. Auf der katholischen Seite starben über 3000 Soldaten, rund 1000 auf Seiten der Berner.[5]Im März 1798 marschierten die Franzosen in die Schweiz ein und riefen die Helvetische Republik aus. Villmergen wurde eine Gemeinde im Distrikt Sarmenstorf des kurzlebigen Kantons Baden; seit 1803 gehört sie zum Kanton Aargau. 1840 wurde das erste Schulhaus errichtet. Am 12. Januar 1841 kam es bei Villmergen zu einem Gefecht zwischen Truppen des Kantons und aufständischen Freiämtern, die sich gegen die neue Verfassung auflehnten. Dabei starben sieben Aufständische und zwei Regierungssoldaten. Dieser Aufstand hatte den Aargauer Klosterstreit zur Folge.Ab 1850 entwickelte sich Villmergen von einem stattlichen Bauerndorf zu einem noch grösseren Industriedorf. Diese Entwicklung beschleunigte sich nach der Eröffnung der Wohlen-Meisterschwanden-Bahn am 18. Dezember 1916. Nach 1950 gab es aufgrund der Ansiedlung zahlreicher Industriebetriebe einen erneuten Entwicklungsschub und die Einwohnerzahl verdoppelte sich beinahe; die 5000er-Marke wurde 1996 überschritten. Am 31. Mai 1997 erfolgte die Stilllegung der Wohlen-Meisterschwanden-Bahn. Das Teilstück südlich von Villmergen wurde in einen Radweg umgewandelt, das Teilstück zwischen Wohlen und Villmergen (bis zum Übergang Rebenstrasse) wird noch immer für den Güterverkehr verwendet.Am 15. Juni 2007 genehmigten die Gemeindeversammlungen von Villmergen und Hilfikon die Fusion beider Gemeinden. Dies wurde in der Urnenabstimmung vom 25. November 2007 in beiden Gemeinden bestätigt und am 1. Januar 2010 vollzogen.[6]
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