Pension Villigen

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Stadt Infos
Die Stadt Villigen liegt in Bezirk Brugg im Aargau .
Villigen (schweizerdeutsch: ) ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Brugg des Schweizer Kantons Aargau. Sie liegt etwa fünf Kilometer nördlich des Bezirkshauptorts im Aaretal. Am 1. Januar 2006 wurde Stilli eingemeindet.

Quellenangabe: Die Seite "Villigen" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-05-13T10:03:32Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

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Villigen.Geographie.

Das Dorf liegt zwischen dem westlichen Ufer der Aare und dem Osthang des Geissbergs (700 m ü. M.). Der Geissberg ist eine typische Erhebung des Tafeljuras mit einer ausgedehnten, nach Osten hin leicht geneigten Hochebene und steilen Hängen an drei Seiten. Im Westen und Süden verläuft die Gemeindegrenze von Villigen genau an der Geländekante entlang, während die Abhänge auf dem Gebiet der Nachbargemeinden liegen. Im Norden geht der Geissberg in den Rotberg (633 m ü. M.) über.[3]Am Osthang des Geissbergs ragen vier kurze, steile, beinahe halbkreisförmige Ausläufer in die Flussebene hinein. Von Norden nach Süden sind dies der Tüeliboden (495 m ü. M.), der Gugelen (452 m ü. M.), der Besserstein (549 m ü. M.) mit der gleichnamigen Burgruine und der Buck (526 m ü. M.). Der alte Dorfkern liegt zwischen dem Gugelen und dem Besserstein. An den Südhängen dieser vier Hügel liegen Rebberge mit einer Anbaufläche von insgesamt 17 Hektaren.[3]Am westlichen Ufer der Aare, rund eineinhalb Kilometer nördlich der Mündung der Limmat, befindet sich im so genannten Wasserschloss der Schweiz das Dorf Stilli. Das einstige Gemeindegebiet beschränkte sich auf einen drei Kilometer langen und 25 bis 210 Meter breiten Uferstreifen entlang der Aare, wobei das Flussbett mehr als einen Drittel der Fläche einnahm. Eine 40 Meter hohe Böschung bildete die nicht mehr existierende Grenze zu Villigen. In der Aare liegt die kleine Insel Fischergrieni, die durch angeschwemmtes Geschiebe entstanden ist.[3]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 1121 Hektaren, davon sind 550 Hektaren bewaldet und 151 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt liegt auf 700 Metern an der nordwestlichen Ecke des Geissbergs, der tiefste auf 325 Metern an der Aare.Nachbargemeinden sind Mandach und Böttstein im Norden, Würenlingen im Osten, Untersiggenthal im Südosten, Brugg und Rüfenach im Süden, Remigen im Südwesten sowie Mettauertal im Nordwesten.

Quellenangabe: Die Seite "Villigen.Geographie." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 31. Januar 2010 17:57 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


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...selbst gibt es nicht weniger als zehn Brunnen , weshalb Villigen auch als «Dorf der schîen Brunnen» bezeichnet wird . Zwei davon , die 1583 im Spätrenaissance - Stil erbaut wurden , stehen heute unter Denkmalschutz . [4] Villigen4 ...

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Villigen.Geschichte.

Die ältesten bei Villigen gefundenen Siedlungsspuren sind etwa 5000 Jahre alt und stammen aus der Jungsteinzeit, rund 3000 Jahre alt sind Keramikscherben aus der Bronzezeit. Um das Jahr 200 entstand ein römischer Gutshof, der bei Überfällen der Alamannen in den Jahren 259/270 zerstört wurde. Auf dem Rotberg fand man Reste eines römischen Wachtturms. Dort entdeckte Münzen stammen aus der Zeit zwischen 260 und 375. Bei Aushubarbeiten stiess man auf ein alamannisches Gräberfeld aus dem 6. und 7. Jahrhundert. Im Mittelalter bauten unbekannte Adlige zwei Burgen bei Villigen. Jene auf dem Oelberg war ungefähr von 1100 bis 1150 bewohnt und wurde dann aufgegeben, die Burg Besserstein entstand zu Beginn des 13. Jahrhunderts. 1247 tauchte ein Heinricus de Viligen in einer Urkunde auf; dies ist somit die älteste bekannte Erwähnung des Dorfes. Der Ortsname stammt vom althochdeutschen Filingun und bedeutet "bei den Leuten des Filo".[2]Villigen war Teil des Hofes Rein, das dem Kloster Murbach im Elsass gehörte (als Hof bezeichnete man damals die Grundherrschaft über ein grösseres Gebiet). Im 13. Jahrhundert fassten die Habsburger ihre Herrschaftsrechte westlich und nördlich von Brugg im Gericht Bözberg zusammen. Dazu gehörten neben Villigen auch Oberbözberg, Unterbözberg, Lauffohr, Linn, Mönthal, Rein,Remigen, Riniken, Rüfenach und Stilli. In diesen Dörfern übten die Habsburger die hohe Gerichtsbarkeit aus, in Mönthal, Remigen und Villigen auch die niedere Gerichtsbarkeit. König Rudolf I. von Habsburg kaufte 1291 den Hof Rein und war damit nicht nur oberster Richter, sondern auch der bedeutendste Grundherr. 1345 schenkte Königin Agnes von Ungarn den Hof dem Kloster Wittichen im Kinzigtal (Schwarzwald). 1458 wurden Weidegebiete für Stilli ausgeschieden, die exakt den bis Ende 2005 gültigen Gemeindegrenzen entsprachen.Als 1460 die Stadt Bern das Gebiet westlich der Aare eroberte, änderte sich an den Rechten des Klosters nichts. Die Nonnen mussten allerdings die Einführung der Reformation im Jahr 1528 hinnehmen. 1544 verkaufte das Kloster den Hof Rein an den Grafen Hartmann von Hallwyl. Im Jahr 1566 erfolgte die Trennung des Gerichtsbezirks Bözberg und die Gerichtsfälle des Hofes Rein wurden von nun an in Stilli verhandelt. Zwischen 1588 und 1599 erwarb die Stadt Brugg zwei Drittel des Hofes, die Stadt Bern das übrige Drittel. Im März 1798 eroberten die Franzosen die Schweiz, entmachteten die "Gnädigen Herren" von Bern und riefen die Helvetische Republik aus. Der Hof Rein kam zum neuen Kanton Aargau. 1799 verlief die Frontlinie im Zweiten Koalitionskrieg mitten durch das untere Aaretal. In der Region gab es mehrere Feldlager der französischen Armee. Durch Requisitionen und Plünderungen erlitten die Dorfbewohner grosse Not.1803 löste der Kanton Aargau den Hof Rein auf und erhob die einzelnen Dörfer zu selbständigen Gemeinden. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Villigen landwirtschaftlich geprägt. Der mindestens seit dem 13. Jahrhundert betriebene Weinbau ging um 1880 wegen der eingeschleppten Reblaus stark zurück. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wanderten rund 200 verarmte Dorfbewohner nach Übersee aus. Bis etwa 1960 stagnierte die Bevölkerungszahl, verdoppelte sich dann aber innerhalb von dreissig Jahren. Diese Entwicklung wurde vor allem durch die Eröffnung des Schweizerischen Instituts für Nuklearphysik (SIN) im Jahr 1968 ermöglicht. Das SIN fusionierte 1988 mit dem Eidgenössischen Institut für Reaktorforschung in Würenlingen zum Paul Scherrer Institut.Im September 2003 beschlossen die Stimmberechtigten von Villigen die Eingemeindung von Stilli, die am 1. Januar 2006 vollzogen wurde.

Quellenangabe: Die Seite "Villigen.Geschichte." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 31. Januar 2010 17:57 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.