Pension Unterbözberg

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Stadt Infos
Die Stadt Unterbözberg liegt in Bezirk Brugg im Aargau .
Unterbözberg (schweizerdeutsch: ) ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Brugg des Schweizer Kantons Aargau. Sie liegt rund vier Kilometer westlich des Bezirkshauptorts am Bözbergpass. Die ehemalige Gemeinde Bözberg wurde 1872 in Unter- und Oberbözberg getrennt.

Quellenangabe: Die Seite "Unterbözberg" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-05-18T19:17:25Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

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Unterbözberg.Geographie.

Die Gemeinde besitzt kein eigentliches Zentrum, sondern besteht aus verschiedenen Weilern auf der leicht geneigten Hochebene des Bözbergs. Unmittelbar an der Bözberg-Passstrasse liegen die Weiler Neustalden (569 m ü. M.) und Vierlinden (514 m ü. M.). Maximal einen halben Kilometer nördlich davon liegen Altstalden (583 m ü. M.), Birch (557 m ü. M.), Ursprung (507 m ü. M.) und Hafen (485 m ü. M.) (jeweils von West nach Ost gesehen). Rund eineinhalb Kilometer nördlich der Passstrasse und jenseits des Reinerbachs liegen Egenwil (565 m ü. M.) und Kirchbözberg (479 m ü. M.). Die Infrastruktureinrichtungen wie Post, Gemeindeverwaltung und Schule sind im Weiler Ursprung konzentriert, das sich ungefähr in der Mitte des Gemeindegebietes befindet. Neu-Stalden liegt direkt auf der Passhöhe.[2]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 611 Hektaren, davon sind 232 Hektaren mit Wald bedeckt und 59 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt liegt auf dem Homberg nordwestlich von Egenwil auf 608 Metern, der tiefste auf 420 Metern an der Passstrasse bei Hafen.Nachbargemeinden sind Oberbözberg im Norden, Riniken im Osten, Brugg im Südosten, Villnachern im Süden, Gallenkirch und Linn im Südosten sowie Effingen im Westen.

Quellenangabe: Die Seite "Unterbözberg.Geographie." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 30. Januar 2010 21:44 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


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Unterbözberg.Geschichte.

Bereits zur Zeit der Römer wurde der Bözberg als Passübergang zwischen Augusta Raurica und Vindonissa benutzt. Die Römerstrasse verlief damals etwas weiter nördlich als heute, von Effingen über Oberbözberg nach Stilli, wo sie auf die Strasse nach Vindonissa (Windisch) traf. Im 5. oder 6. Jahrhundert liessen sich die Alamannen nieder und gründeten mehrere Streusiedlungen. Im Jahr 1189 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung von Bozeberch, als Papst Clemens III. Eigentum des Klosters Muri bestätigte. Der Ortsname stammt vom lateinischen (ad montem) Vocetum, wobei Vocetum auf das keltische Wort Voceton zurückgeht, das mit Wald oder Gehölz übersetzt werden kann.[3]Im Mittelalter begannen die Habsburger, ihren Herrschaftsbereich auch auf den Bözberg auszudehnen. Im 13. Jahrhundert fassten sie ihre Besitzungen in dieser Gegend im Gericht Bözberg zusammen. Dazu gehörten neben Unter- und Oberbözberg auch Lauffohr, Linn, Mönthal, Rein, Remigen, Riniken, Rüfenach, Stilli und Villigen. In diesen Dörfern übten die Habsburger die hohe Gerichtsbarkeit aus, in Mönthal, Remigen und Villigen auch die niedere Gerichtsbarkeit. Das Gericht wechselte ab 1348 durch Verpfändung mehrmals den Besitzer und kam 1377 schliesslich zur Herrschaft Schenkenberg.Die Stadt Bern besetzte 1460 die Herrschaft militärisch und fügte sie als neues Amt Schenkenberg den übrigen Untertanengebieten im Berner Aargau zu. 1528 führten die Berner die Reformation ein. 1566 erfolgte die Aufteilung des Gerichtsbezirks in einen oberen Bezirk mit Bözberg und Linn sowie in einen unteren Bezirk mit den übrigen Dörfern. 1779 entstand eine neue Bözberg-Passstrasse über Vierlinden und Neustalden, welche die alte Strecke über Oberbözberg ersetzte. Im März 1798 eroberten die Franzosen die Schweiz, entmachteten die "Gnädigen Herren" von Bern und riefen die Helvetische Republik aus. Der Bözberg gehört seither zum Kanton Aargau.Nach der Mediation von 1803 war Bözberg die grösste Gemeinde des Bezirks Brugg. Doch sie hatte kein eigentliches Zentrum und die einzelnen Siedlungen lagen zum Teil kilometerweit voneinander entfernt. Im 19. Jahrhundert gab es mehrere Versuche, die Gemeinde aufzuteilen, wobei die Initiative stets von Oberbözberg ausging, das sich vernachlässigt fühlte. Vier Gesuche in den Jahren 1826, 1836, 1858 und 1870 scheiterten am Widerstand der Kantonsbehörden, 1858 war sogar eine Aufteilung in drei Gemeinden vorgesehen. Am 24. September 1872 war der fünfte Anlauf erfolgreich, als das Kantonsparlament die Teilung in zwei Gemeinden beschloss.Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts blieb Unterbözberg eine reine Bauerngemeinde. Zwischen 1880 und 1900 nahm die Bevölkerungszahl um fast 20 Prozent ab, stieg jedoch in den folgenden Jahrzehnten leicht an. Mit dem Ausbau der nahen Bözbergstrasse wandelte sich Unterbözberg allmählich zu einer leicht erreichbaren Wohngemeinde. Eine rege Bautätigkeit führte ab 1980 zu einer Zunahme um über einen Viertel.

Quellenangabe: Die Seite "Unterbözberg.Geschichte." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 30. Januar 2010 21:44 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.