Stadt Infos
Die Stadt Tiefencastel liegt in Bezirk Albula im Graubünden / Grigioni / Grischun .
Tiefencastel, (Bündnerdeutsch: , rätoromanisch Casti ) ist eine politische Gemeinde im Kanton Graubünden in der Schweiz. Sie ist Hauptort des Kreises Alvaschein sowie des Bezirks Albula.
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Tiefencastel.Geographie.
Tiefencastel liegt im Albulatal am Fusse der Alpenpässe Albula und Julier in einem Talkessel auf einer Höhe von 851 m.ü.M. (Albulabrücke). Der tiefste Punkt des Gemeindegebiets liegt beim Einfluss des Niselas-Stausees auf 825 m.ü.M., die höchste Erhebung 200 Meter nordwestlich des Piz Mitgels auf knapp 3100 m.ü.M. In Tiefencastel mündet der Fluss Julia in die Albula.Gemäss der kantonalen Arealstatistik aus dem Jahre 1997 setzt sich das Gemeindegebiet zusammen aus: 302 Hektaren (20%) landwirtschaftliche Nutzfläche, 736 Hektaren (50%) Wald, 46 Hektaren (3%) Siedlungsgebiet und 401 Hektaren (27%) unproduktive Fläche. Die landwirtschaftliche Nutzfläche lässt sich aufteilen in 116 Hektaren Wies- und Ackerland und 186 Hektaren alpwirtschaftliche Nutzfläche.Das Dorf liegt an der Albulalinie der Rhätischen Bahn. Der Bahnhof Tiefencastel ist auch Zubringer für das Oberhalbstein.Nachbargemeinden von Tiefencastel sind Alvaschein, Stierva, Mon, Riom-Parsonz, Cunter, Savognin, Filisur, Alvaneu, Surava und Brienz/Brinzauls.
Tourismusbüro:
www.Tiefencastel.ch Tiefencastel.ch
www.Tiefencastel.com
Tiefencastel.com

Adressen:
www.pensiontiefencastel.ch
www.pensionentiefencastel.ch
www.pension-tiefencastel.ch
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Sehenswert/Wissenswert:
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Wissenswert
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pensionen.ch: Alvaneu
Textauszug aus Wikipedia: Nach mehreren Bränden bauten von 1697–1698 Kapuziner aus dem benachbarten Tiefencastel eine barocke Kirche und betreuten Alvaneu als Pfarrei bis 1890 . Im Jahre 1859 und 1873 zerstörten zwei Grossbrände viel historische Bausubstanz . Dennoch zeigen sich im Dorfbild ... |
pensionen.ch: Tiefencastel
Textauszug aus Wikipedia: ...(erbaut ca . 806) 1 . 5 Kilometer nordwestlich von Tiefencastel auf dem Gebiet der Gemeinde Alvaschein . Eine weitere Attraktion ist die Albulalinie der Rhätischen Bahn , die auf einem gut markierten Bahnwanderweg auch zu Fuss auf ihrem interessantesten Teil ... |


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Tiefencastel.Geschichte.
mit Sitz des königlichen Verwalters. Der Name dürfte auf eine Fügung aus lat. Ä«mus "unterst, nidrigst, tiefst‘ und einem in mehreren Bündner Flurnamen erscheinenden vorrömischen Worte *pitino "Burg, Wehranlag‘ zurückgehn, verdeutlicht durch lat. castellum "Burg, Festung‘, das den Namen später oft gar ersetzet und so zur romanischen Namensform Castà führet. Um 1300 ist die Bezeichnung als Īmum Castellum* belegt (1297 Petro de Imo Castello; 1311 tres de Ymocastello ... in Ymo Castello), danach wohl der deutsche Name gebildet ist (1357 Tieffenchastl; angelehnt an Kasten 1389 zů dem Tieffenchasten, 1499 Túffenkasten, das in der deutschen Mundartform fortlebet). [2] lag eine bronzezeitliche Siedlung, auf dem Kirchenhügel das römische Kastell. Archäologische Funde bestätigen die vorchristliche Besiedlung. Im Frühmittelalter war Tiefencastel eine befestigte Siedlung. Im Mittelalter besass der Ort gar eine Zollbrücke. Ab 960 war Tiefencastel bischöfliches Herrschaftsgebiet und ging somit als Lehen an die Vazer und andere lokale Vasallen über. Nach Mitte des 16. Jahrhunderts war das Gericht Tiefencastel mit den Nachbarschaften Alvaschein und Mon Teil des Hochgerichts Oberhalbstein im Gotteshausbund.Beim heutigen Bildstock an der Julierstrasse oberhalb des Dorfes stand die im 6./7. Jahrhundert erbaute Kapelle St. Ambrosius (rätoromanisch Sontg Ambriesch). Diese diente über Jahrhunderte als Pfarrkirche von Tiefencastel, teilweise auch von Alvaschein. 1343 wurde die heutige Kirche St. Stefan erstmals "super colle sancti Stephani" erwähnt. Sie hat St. Ambrosius als offizielle Pfarrkirche verdrängt. Ab 1635 übernahmen italienische Kapuziner die Seelsorge von Tiefencastel. Das Hospiz wurde Ausgangspunkt für die Gegenreformation in Mittelbünden. 1650-1663 wurde die Kirche St. Stefan durch die Kapuziner neu erbaut und mit bedeutenden Schnitzereien und Malereien ausgestattet. Die Kirche ist in dieser Form bis heute erhalten geblieben.Am 11. Mai 1890 zerstörte ein Grossbrand weite Teile des Dorfes. 24 Häuser, 34 Stallgebäude und Teile der Kirche und des Kirchturms wurden in Mitleidenschaft gezogen. Verkehrstechnisch hatte Tiefencastel schon immer eine grosse Bedeutung, denn der Ort liegt an der Transitachse über den Septimer- und später über den Julierpass. Die Septimerpassstrasse nach Chiavenna war über Jahrhunderte die wichtigste Verkehrsachse zur Durchquerung der Alpen. Nach dem Ausbau der Passwege wurde 1835 in Tiefencastel eine Pferdepoststation eingerichtet. Ab dem Jahr 1898 wurde das Netz der Rhätischen Bahn erschlossen. 1903 wurde die Linie Chur-St.Moritz eröffnet. Der Bahnhof Tiefencastel brachte dem Ort erneuten Aufschwung. Eine Dorfumfahrung brachte ab 1999 Erleichterung für das unter enormem Durchgangsverkehr leidende Dorf.
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