Pension St. Antönien

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Stadt Infos
Die Stadt St. Antönien liegt in Bezirk Prättigau-Davos im Graubünden / Grigioni / Grischun .
St. Antönien ist eine politische Gemeinde im Kreis Luzein im Bezirk Prättigau/Davos des Kantons Graubünden in der Schweiz. Zu ihr gehören die ehemals selbstständigen Gemeinden St. Antönien Castels, St. Antönien Rüti und St. Antönien Ascharina.

Quellenangabe: Die Seite "St. Antönien" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-02-11T11:29:14Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

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St. Antönien.Geographie.

Die Gemeinde liegt im St. Antöniental, einem nördlichen Seitental des Prättigaus, das vom Schanielabach entwässert wird. Sie umfasst den obersten, Partnunertal genannten Talabschnitt, das von links einmündende Gafiertal, die sich unterhalb des Zusammenflusses anschliessende Talweitung und gegen Schanielatobel unterhalb des Eggerbergs gelegen, Ascharina. Im Norden und Osten grenzt die Gemeinde auf dem Grat des Rätikons an Österreich. Die höchsten Berge dieser Kette, welche die Wasserscheide gegen das Montafon bildet, sind die Sulzfluh (2'817 m ü. M.) im Norden, die Schijenflue (2'625 m ü. M.) im Nordosten und das Madrisahorn (2'826 m ü. M., höchster Punkt der Gemeinde) im Südosten. Gegen Westen und Südwesten bilden Schafberg, Chüenihorn und Chrüz die natürliche Grenze des Tales.Geologisch liegen drei Formationen vor, der Prättigauer Flysch aus der Kreidezeit bildet die von Vegetation überwachsenen Gipfel bis etwa 2'450 m ü. M.. Ein Kalkband überdeckt den Flysch im Bereich der Rätschen-, Sulz- und Schijenflue. Im Süden liegt über dem Kalkband die kristalline Silvrettadecke und bildet die Gipfel von Schollberg, Gämpiflue und Madrisa. Der Aschüeler Sattel ist der Überrest des eiszeitlichen Tales welches sich gegen Westen öffnete. Erst viel später hat der Schanielabach von Partnun kommend einen ähnlichen Verlauf genommen sich aber seinen Ausgang nach Süden gegraben.St. Antönien liegt klimatisch in einer Vorstauzone und über das Jahr verteilt fallen 1'386 mm Niederschläge, ein Drittel davon in den Sommermonaten Juni, Juli und August. Der Winter ist schneereich und die mittleren monatlichen Temperaturen liegen zwischen -5,5 Grad und 12,8 Grad Celsius. Im nebelarmen Hochtal scheint die Sonne im Januar durchschnittlich 105 Stunden pro Monat, im Juli 171.Die Streusiedlung besteht aus einer Vielzahl von Einzelgehöften. Lediglich am Platz (1'420 m ü. M.), dem Dorfzentrum, verdichten sich die Gebäude. Die wichtigsten Hofgruppen sind rechts des Schanielabachs Aschüel, Schwendi, Meierhof und Büel, auf der anderen Talseite, am Unterlauf des Gafierbachs, Litzirüti, Sunnirüti, Stapfen, sowie das weiter unten am Schanielabach gelegene Ascharina. Im Partnunertal liegt als grösste Siedlung Partnunstafel (1'763 m ü. M.). Im Gafiertal gibt es einige Siedlungen, die heute nicht mehr ganzjährig bewohnt sind.Vom gesamten Gemeindegebiet von 52,28 km² sind 594 ha von Wald und Gehölz bedeckt, sind 2'697 ha landwirtschaftlich nutzbar, davon 2'337 ha als Maiensässe und Alpen. Weitere 1'890 ha sind unproduktive Fläche, meist in Form von Gebirge und 47 ha umfasst die Siedlungsfläche.Nachbargemeinden sind Saas im Prättigau, Küblis, Luzein, Schiers sowie Tschagguns und St. Gallenkirch, beide im österreichischen Bundesland Vorarlberg.

Quellenangabe: Die Seite "St. Antönien.Geographie." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 11. Februar 2010 12:29 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


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St. Antönien.Geschichte.

In der Sulzfluh liegt ein Höhlensystem mit mehreren Eingängen. Seit Ende der 1970er Jahre sind die rund 4 km langen Gänge in im Kalkgestein vermessen, dabei sind die Knochen und Zähne des Höhlenbären (Ursus spelaeus) gefunden worden. Die in Abgrundhöhli, Chilchhöhli und Seehöhli vorgefundenen Überreste haben ein Alter von 80'000 bis 120'000 Jahre.Vor 1300 war das Tal unbewohnt und wie Flurnamen belegen von tieferliegenden romanischen Siedlungen aus genutzt. Als Grundherren sind die erst Freiherren von Vaz (1250-1338) urkundlich fassbar, welche zu dieser Zeit auch die Kollatur der Kirche Jenaz besassen. Nach dem Aussterben des Vazer Geschlechts und deren Nachfolger den Toggenburger Grafen, gelangte Castels an die Familie Matsch. Die Familie Montfort und die Freiherren von Sax erlangten die Herrschaft über Ascharina und Rüti, wobei die Grenze, der Schanielabach, während Jahrhunderten bestand haben sollte.Von den Grundherren gefördert, wanderten im 14. Jh. wanderten Walser aus von Klosters her zuerst über die Aschariner Alp im Gafiertal ein und besiedelten dann Parnun und Aschüel. Das Tal wurde gleichsam von oben her in der walserischen Streusiedlungsweise erobert. Die Grundherren gewährten dabei der Walsergemeinschaft das niedere Gericht und andere Freiheitsrechte.Die bis zur Baumgrenze stark bewaldeten, steilen Hänge wurden zur Landgewinnung, sowie für Bau- und Brennholz gerodet. Beim Suchen nach einem Bauplatz für die Kirche um 1370 waren Lawinen noch unbekannt, so dass man sich gegen einen Bau im Meierhof entschied, der damals zentraler gelegen wäre, weil dort mit Steinschlag vom Eggberg her zu rechnen war, dem Bau am Platz indessen standen nichts entgegen. Die neue Kirche war eine Filiale von Jenaz.Im Lawinenwinter 1951 wurde der Weiler Meierhof am 20. Januar von einer Lawine getroffen. Diese entstand unterhalb des Chüenihorns und beschädigte oder zerstörte 42 Gebäude, darunter neun Wohnhäuser. Dabei wurden zehn Menschen verschüttet, wovon neun gerettet werden konnten. Ein Mensch kam ums Leben. Daneben verstarben 50 Stück Grossvieh.[2][3]) zusammen. Die Grenze der früheren Gemeinden wurde durch den Schanielabach markiert, der von jeher die Gerichte Castels und Klosters des Zehngerichtenbundes voneinander trennte. Die fusionierte Gemeinde übernahm das Wappen von Rüti. Castels führte ebenfalls das Antoniuskreuz im Wappen, aber ohne die beiden Sterne. und St. Antönien Ascharina (BFS-Nr. 3892) mit grossem Mehr in beiden Gemeinden, sich per 1. Januar 2007 zur Gemeinde St. Antönien zusammenzuschliessen. Die Bewilligung durch den Kanton erfolgte am 1. September 2006 durch Beschluss des Grossen Rates.

Quellenangabe: Die Seite "St. Antönien.Geschichte." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 11. Februar 2010 12:29 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.