Stadt Infos
Die Stadt Seon liegt in Bezirk Lenzburg im Aargau .
Seon ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Lenzburg des Schweizer Kantons Aargau. Sie liegt vier Kilometer südlich des Bezirkshauptorts im Seetal. Der Weiler Retterswil wurde 1899 eingemeindet.
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Seon.Geographie.
Das Gelände rund um das grösste Dorf des Seetals wird durch eine Endmoräne geprägt, die während der Würmeiszeit beim Rückzug des Reussgletschers entstanden ist. Die Moräne beschreibt einen Viertelkreis über das gesamte Tal hinweg und flankiert die Bebauung auf der westlichen und der nördlichen Seite. Der Aabach fliesst von der Mitte des Tals auf dessen westliche Seite und nach Verlassen des Dorfes auf die östliche Talseite; dort zwängt er sich durch einen schmalen Durchlass zwischen der Moräne und den Ausläufern des Rietenbergs. Westlich des Dorfes erhebt sich ein bewaldeter Hügelzug. Dieser bildet die Grenze zum Wynental und ist durch mehrere kurze Seitentäler stark gegliedert. Am nördlichsten liegt der Schürberg (549 m ü. M.), danach folgen der Breitenberg (551 m ü. M.), der Seenerberg (581 m ü. M.), der Surberg (600 m ü. M.) und ganz im Süden der Bampf (607 m ü. M.). Etwa eineinhalb Kilometer südlich des Dorfzentrums liegt der Weiler Retterswil.[2]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 961 Hektaren, davon sind 284 Hektaren bewaldet und 190 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt befindet sich auf 607 Metern auf dem Gipfel des Bampfs, der tiefste auf 415 Metern am Aabach. Den südwestlichsten Grenzpunkt bildet der Siebenzwingstein.Nachbargemeinden sind Schafisheim im Nordwesten, Staufen im Norden, Lenzburg im Nordosten, Egliswil im Osten, Seengen im Südosten, Hallwil und Dürrenäsch im Süden, Teufenthal im Südosten sowie Gränichen im Westen.
Tourismusbüro:
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Adressen:
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Sehenswert/Wissenswert:
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Wissenswert
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Textauszug aus Wikipedia: ...style=" ; width:142px ; " ; > ; Pfarrkirche Seon Die erste Erwähnung der Pfarrkirche erfolgte 1408 in einer Aarauer Urkunde . 1708 wurde das Gebäude komplett umgebaut und erhielt seine heutige Form . Der Kirchturm , der 1821 ... |


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Seon.Geschichte.
Funde aus der Jungsteinzeit und ein 1931 entdeckter Grabhügel aus der Hallstattzeit weisen auf eine frühe Besiedlung hin. 1945 kam bei Grabungen nahe der Grenze zu Schafisheim ein kleiner römischer Bauernhof zum Vorschein. Die Keramikfunde deuten darauf hin, dass er von Beginn des 2. bis Mitte des 3. Jahrhunderts bewohnt war.[3] Auf der Weinhalde lag ein Gräberfeld der Alamannen. erfolgte im Jahr 893 in einem Zinsrodel des Fraumünsters in Zürich. Der Ortsname stammt vom althochdeutschen (ze) sewun, was "bei den Seestellen" bedeutet. Dies ist ein Hinweis darauf, dass der vier Kilometer entfernte Hallwilersee einst bis hierhin reichte.[4] Im Mittelalter lag das Dorf im Herrschaftsbereich der Grafen von Lenzburg, ab 1173 in jenem der Grafen von Kyburg. Nachdem diese ausgestorben waren, wurden die Habsburger im Jahr 1264 die neuen Landesherren. Die niedere Gerichtsbarkeit war zu zwei Dritteln im Besitz der jeweiligen Landesherren, zu einem Drittel im Besitz der Freien von Gösgen.1415 eroberten die Eidgenossen den Aargau; Seon gehörte nun zum Untertanengebiet der Stadt Bern, dem so genannten Berner Aargau. Das Dorf bildete einen eigenen Gerichtsbezirk im Amt Lenzburg. 1528 führten die Berner die Reformation ein. Im März 1798 eroberten die Franzosen die Schweiz, entmachteten die "Gnädigen Herren" von Bern und riefen die Helvetische Republik aus. Seon gehört seither zum Kanton Aargau.Der Weiler Retterswil war im 15. Jahrhundert noch ein Teil der Herrschaft Trostburg der Herren von Hallwyl und erhielt dann den Status eines autonomen Steckhofs. Bern hob 1751 fast alle Steckhöfe auf und so kam Retterswil zu Seon. Nach 1805 war der Weiler eine selbständige Gemeinde, wurde dann aber 1899 wieder mit Seon fusioniert.[5]Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein blieb Seon ein landwirtschaftlich geprägtes Dorf. Dann siedelten sich zahlreiche kleinere Industriebetriebe an, welche die Wasserkraft des Aabachs nutzten. Aus einer kleinen Baumwollweberei entwickelte sich eine Fabrik mit zeitweise Hunderten von Arbeitern. 1875 kaufte Seon von den Besitzern des Schlosses Liebegg ein grosses Waldstück im benachbarten Wynental. Am 15. Oktober 1883 erhielt die Gemeinde einen Anschluss ans Eisenbahnnetz, als der Abschnitt Lenzburg-Beinwil am See der Seetalbahn eröffnet wurde. Eine bis 1947 bestehende Konservenfabrik wurde durch eine Papierfabrik abgelöst. Der Wegzug bzw. die Schliessung der Papierfabrik und der Buntweberei führte nach 2000 zu einem spürbaren Bevölkerungsrückgang.
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