Pension Schupfart

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Stadt Infos
Die Stadt Schupfart liegt in Bezirk Rheinfelden im Aargau .
Schupfart (schweizerdeutsch: ) ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Rheinfelden des Schweizer Kantons Aargau. Sie liegt im Zentrum der Region Fricktal, etwas mehr als drei Kilometer südlich der Grenze zu Deutschland.

Quellenangabe: Die Seite "Schupfart" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-05-31T16:00:50Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

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Schupfart.Geographie.

Das Haufendorf liegt in einer flachen Mulde am oberen Ende des Fischingertals. Im nördlichen und im westlichen Teil des vom Fischingerbach durchflossenen Gemeindegebiets erstrecken sich die flachen und ausgedehnten Hochebenen des Eikerbergs (504 m ü. M.) und des Hellikerbergs (541 m ü. M.). Im Gegensatz zum unteren Teil des Fischingertals ist der Übergang zu den Hochflächen leicht ansteigend. Die Anstiege zum Wolberg (556 m ü. M.) im Osten und insbesondere zum Thiersteinberg (749 m ü. M.) sind hingegen stellenweise äusserst steil. Nördlich von Schupfart, im Gebiet des Eikerbergs, liegt der geographische Mittelpunkt des Fricktals.[3]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 705 Hektaren, davon sind 228 Hektaren bewaldet und 49 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt liegt auf 749 Metern an der Geländekante des Thiersteinbergs, der tiefste auf 408 Metern am Fischingerbach.Nachbargemeinden sind Münchwilen und Eiken im Norden, Frick im Nordosten, Gipf-Oberfrick im Südosten, Wegenstetten im Südwesten, Hellikon im Westen sowie Obermumpf im Nordwesten.

Quellenangabe: Die Seite "Schupfart.Geographie." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 27. Januar 2010 21:30 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


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Schupfart.Geschichte.

An der Grenze zu Wegenstetten stand ein einfacher, von Römern erbauter Gutshof. Reichhaltige Funde von Gegenständen weisen auf eine Nutzung vom etwa 100 bis 200 n. Chr. hin.[4] Die erste urkundliche Erwähnung von Schuphart erfolgte im Jahr 1259. Der Ortsname stammt vom althochdeutschen scupfahard und bedeutet "von vorspringendem Gelände umgebenes Weidewaldgebiet".[2] Die Kirche entstand allerdings bereits in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts. Um 1270 gelangte Schupfart in den Besitz der Grafen von Habsburg-Laufenburg. Ab 1386 herrschte die ältere Linie der Habsburger, die nach dem Waldshuterkrieg von 1468 das gesamte Fricktal an Burgund verpfändeten. Als die Burgunder von den Eidgenossen während der Burgunderkriege vernichtend geschlagen worden waren, kam Schupfart 1477 wieder unter österreichische Herrschaft.Nach der Reichsreform des österreichischen Kaisers Maximilian I. im Jahr 1491 gehörte Schupfart zu Vorderösterreich und lag in der Landschaft Fricktal, einer untergeordneten Verwaltungseinheit der Kameralherrschaft Rheinfelden. Im 17. Jahrhundert war das Dorf von zahlreichen Schicksalsschlägen betroffen. Bei einer Pestepidemie im Jahr 1611 starben 95 der damals 174 Dorfbewohner. Der Rappenkrieg, ein Bauernaufstand, dauerte von 1612 bis 1614. Der Dreissigjährige Krieg, der zwischen 1633 und 1638 auch das Fricktal erfasste, warf das Dorf in seiner wirtschaftlichen Entwicklung zurück. Auch während des Pfälzischen Erbfolgekriegs (1688-1697) zogen fremde Truppen durch die Region.1797 wurde das Fricktal nach dem Frieden von Campo Formio ein französisches Protektorat. Während des Zweiten Koalitionskriegs verlief hier die Frontlinie zwischen den Armeen Frankreichs und Österreichs. Ein Grossbrand, der durch die Fahrlässigkeit französischer Soldaten ausgelöst wurde, zerstörte am 13. Juni 1800 zwölf Häuser. Am 20. Februar 1802 wurde Schupfart eine Gemeinde im Distrikt Frick des Kantons Fricktal, der sich im August der Helvetischen Republik anschloss. Seit dem 19. Februar 1803 gehört die Gemeinde zum Kanton Aargau.Schlechte Ernten und Reblaus-Epidemien führten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einer Auswanderungswelle. Zwischen 1850 und 1910 ging die Bevölkerungszahl um fast ein Viertel zurück. Danach folgte ein leichter, aber konstanter Anstieg und das Dorf wandelte sich allmählich von einer Bauern- zu einer attraktiven Wohngemeinde. Seit Beginn der 1980er Jahre ist die Bevölkerungszahl dank der attraktiven Wohnlage um über vierzig Prozent angestiegen.

Quellenangabe: Die Seite "Schupfart.Geschichte." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 27. Januar 2010 21:30 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.