Stadt Infos
Die Stadt Schneisingen liegt in Bezirk Zurzach im Aargau .
(:Kirche in Oberschneisingen) (:Landgasthof Alpenrösli) (:Schafe in Oberschneisingen)
Schneisingen (schweizerdeutsch: ) ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Zurzach des Schweizer Kantons Aargau. Sie liegt an der Grenze zum Kanton Zürich und rund fünf Kilometer südlich der Grenze zu Deutschland.
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Schneisingen.Geographie.
Das Dorf liegt in der Übergangszone zwischen dem Tafeljura und dem Mittelland in einem zwei Kilometer langen Seitental der Surb und besteht aus mehreren Ortsteilen. Diese sind locker zusammengewachsen und verleihen dem Dorf eher den Charakter einer Streusiedlung. Von der südöstlichen Ecke des Gemeindegebiets in Richtung Nordwesten sind dies Hüniken (445 m ü. M.), Unterschneisingen (460 m ü. M.), Mittelschneisingen (493 m ü. M.) und Oberschneisingen (531 m ü. M.). Nicht mit diesen Ortsteilen verbunden ist der Weiler Widen (475 m ü. M.), der rund einen Kilometer von Oberschneisingen entfernt unmittelbar an der Gemeindegrenze zu Lengnau liegt.[3]Das Gelände westlich des Seitentals besteht aus dem sanften Abhang der Egg (600 m ü. M.), die zwischen Oberschneisingen und Widen liegt. Daran schliesst sich die weitläufige, flache Hochebene des Bowalds an, die eine Höhe von 607 Metern erreicht. Ganz im Norden besitzt Schneisingen einen kleinen Anteil am Tal des Chrüzlibachs, der bei Rekingen in den Rhein mündet. Das Gelände östlich des Seitentals ist wesentlich steiler und steigt zum 596 Meter hohen Schüliberg an, der ebenfalls eine flache Hochebene aufweist.[3]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 826 Hektaren, davon sind 343 Hektaren bewaldet und 77 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt liegt auf 611 Metern beim Schüliberg im Gebiet Platten, der tiefste auf 440 Metern an der Surb.Nachbargemeinden sind Wislikofen und Siglistorf im Norden, Niederweningen im Osten, Ehrendingen im Süden, Lengnau im Westen sowie Böbikon im Nordwesten.
Tourismusbüro:
www.Schneisingen.ch Schneisingen.ch
www.Schneisingen.com
Schneisingen.com

Adressen:
www.pensionschneisingen.ch
www.pensionenschneisingen.ch
www.pension-schneisingen.ch
www.pensionen-schneisingen.ch
www.pension-schneisingen.com
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Sehenswert/Wissenswert:
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Wissenswert
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Schneisingen.Geschichte.
Fundgegenstände beweisen, dass die Gegend schon während der Römerzeit besiedelt war. Die erste urkundliche Erwähnung von Sneisanch erfolgte im Jahr 1113. Der Ortsname stammt vom althochdeutschen Sneisunwang und bedeutet "Abhang bei der Schneise".[2] Die Edlen von Waldhausen stifteten in Wislikofen eine Propstei und schenkten dem Kloster St. Blasien zu diesem Zweck umfangreichen Grundbesitz in der Region. Nachdem die Freiherren von Regensberg und später das Bistum Konstanz für einige Jahrzehnte die niedere Gerichtsbarkeit ausgeübt hatten, kam diese schliesslich ebenfalls zum Kloster. Die hohe Gerichtsbarkeit (und damit die auch Landeshoheit) lag zunächst bei den Grafen von Kyburg, nach deren Aussterben im Jahr 1264 bei den Habsburgern.Die Eidgenossen eroberten 1415 den Aargau und Schneisingen gehörte fortan zum Amt Ehrendingen der Grafschaft Baden, einer Gemeinen Herrschaft. 1681 verpfändete das Kloster die niedere Gerichtsbarkeit an die Familie Schnorf aus Baden, die bis 1798 sämtliche Untervögte stellte. Vier grosse Brände in den Jahren 1771, 1773, 1780 und 1785 richteten erheblichen Sachschaden an. Im März 1798 marschierten die Franzosen in die Schweiz ein und riefen die Helvetische Republik aus. Schneisingen wurde eine Gemeinde im kurzlebigen Kanton Baden, seit 1803 gehört sie zum Kanton Aargau.Seit der Zeit der Helvetik befindet sich im Bowald nördlich von Oberschneisingen ein Alpenrosengarten, was im Tafeljura einmalig ist. Der Sage nach sollen die Samen von Flüchtlingen aus Nidwalden hierher gebracht worden sein, als sie vor Napoleons Truppen flohen. Seit 1874 steht der Alpenrosengarten unter Naturschutz. Noch heute wird Schneisingen oft auch "Alpenrosendorf" genannt.[4]1891 erhielt Schneisingen einen Anschluss ans Eisenbahnnetz, als die Linie Dielsdorf-Niederweningen eröffnet wurde, der Bahnhof befindet sich exakt an der Gemeindegrenze. Der Weiterbau durch das Surbtal nach Döttingen kam nie zustande und wurde 1937 endgültig zu den Akten gelegt. Die Industrialisierung Ende des 19. Jahrhunderts stoppte den Bevölkerungsrückgang. Neben dem Bahnhof entstand ein Teil der Niederweninger Maschinenfabrik Bucher. Allein seit 1970 hat die Bevölkerungszahl um mehr als die Hälfte zugenommen.
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