Stadt Infos
Die Stadt Sarmenstorf liegt in Bezirk Bremgarten im Aargau .
Sarmenstorf (schweizerdeutsch: ) ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Bremgarten im Schweizer Kanton Aargau. Sie liegt am Ostrand des Seetals.
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Sarmenstorf.Geographie.
Das Dorf liegt auf einem flachen Sattel zwischen dem Bünztal und dem Seetal, rund zwei Kilometer östlich des Hallwilersees. Es befindet sich zwischen den Ausläufern von Lindenberg im Südosten und Rietenberg im Nordwesten. Das Gemeindegebiet wird in Richtung Norden durch den Erusbach entwässert, der bei Dottikon in die Bünz mündet. Es gibt kein eigentliches Dorfzentrum. Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Chilenwinkel, Fröschenwinkel, Oberdorf und Vorstatt, die in den letzten Jahrzehnten zusammengewachsen sind. Während Fröschenwinkel und Vorstatt auf der flachen Hochebene liegen, befinden sich das Oberdorf und Chilenwinkel leicht erhöht auf einem Hügelkamm. Dieser steigt sanft in Richtung Südosten zum Niesenberg an, einem Ausläufer des Lindenbergs.[3]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 830 Hektaren, davon sind 244 Hektaren mit Wald bedeckt und 99 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt befindet sich auf 702 Metern am Niesenberg, der tiefste auf 504 Metern am Erusbach.Nachbargemeinden sind Villmergen im Norden, Büttikon im Nordosten, Uezwil im Osten, Kallern im Südosten, Bettwil und Fahrwangen im Süden sowie Meisterschwanden und Seengen im Westen.
Tourismusbüro:
www.Sarmenstorf.ch Sarmenstorf.ch
www.Sarmenstorf.com
Sarmenstorf.com

Adressen:
www.pensionsarmenstorf.ch
www.pensionensarmenstorf.ch
www.pension-sarmenstorf.ch
www.pensionen-sarmenstorf.ch
www.pension-sarmenstorf.com
www.pension-sarmenstorf.com
Sehenswert/Wissenswert:
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Wissenswert
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Sarmenstorf.Geschichte.
Bedeutende Funde weisen darauf hin, dass das Sarmenstorfer Gemeindegebiet bereits während der Jungsteinzeit besiedelt war. 1926/27 kamen im Zigiholz mehrere Grabhügel zum Vorschein, die aus der Zeit um 2200 v. Chr. stammen. Diese Gräber wurden während der Bronzezeit um 1400 v. Chr. nochmals für Bestattungen verwendet. Im Murimooshau wurde 1927 ein Gutshof aus römischer Zeit ausgegraben und untersucht. Das Hauptgebäude war 56 Meter lang und umfasste sechs Räume. Wann der Gutshof bewohnt war, lässt sich aufgrund der geringen Anzahl gefundener Gegenstände nicht rekonstruieren. Der seitlich versetzte Badetrakt wurde konserviert und unter ein Schutzdach gestellt, die übrige Anlage wieder zugedeckt.[4]Die Besiedlung durch die Alamannen ist durch ein Gräberfeld im Gebiet Büel belegt. Die erste urkundliche Erwähnung von Sarmarsdorf erfolgte im Jahr 1173. Der Ortsname stammt vom althochdeutschen Saramannesthorf und bedeutet "Dorf des Saraman".[2] Das Dorf war bis 1173 im Besitz der Grafen von Lenzburg, danach des Stiftes Beromünster. Weitere bedeutende Grundbesitzer jener Zeit waren die Klöster Einsiedeln, Sankt Blasien und Säckingen. Die Habsburger übernahmen 1306 die Landesherrschaft und damit auch die hohe Gerichtsbarkeit.1415 eroberten die Luzerner die Dörfer Büttikon, Hilfikon, Sarmenstorf, Uezwil und Villmergen. Doch 1425 mussten sie das Gebiet an den gemeinsamen Besitz der Eidgenossen zurückgeben. Sarmenstorf war nun Hauptort des gleichnamigen Amtes in den Freien Ämter, einer gemeinen Herrschaft. Die niedere Gerichtsbarkeit über die Vogtei Sarmenstorf wechselte mehrmals ihren Besitzer, von den Herren von Küssnacht über die Herren von Eschenz, das Kloster Hermetschwil, die Herren von Hilfikon bis hin zur Familie von Roll aus Solothurn.Im März 1798 marschierten die Franzosen in die Schweiz ein und riefen die Helvetische Republik aus. Sarmenstorf war fünf Jahre lang Distriktshauptort im kurzlebigen Kantons Baden. Seit 1803 gehört die Gemeinde zum Kanton Aargau. Im 19. Jahrhundert hielt die Industrie langsam Einzug, so wurde 1835 in Sarmenstorf die erste Buchdruckerei des Freiamts eröffnet. Am 18. Dezember 1916 erhielt das Dorf einen Anschluss ans Eisenbahnnetz, als die Wohlen-Meisterschwanden-Bahn eröffnet wurde. Die Bahnlinie musste allerdings am 31. Mai 1997 ihren Betrieb einstellen. Bis etwa 1980 stagnierte die Bevölkerungszahl, seither stieg sie jedoch um mehr als die Hälfte an.
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