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Stadt Infos
Die Stadt Rottenschwil liegt in Bezirk Muri im Aargau .
Rottenschwil (schweizerdeutsch: ) ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Muri im Südosten des Schweizer Kanton Aargau. Sie liegt im Reusstal. Werd wurde 1898 eingemeindet.

Quellenangabe: Die Seite "Rottenschwil" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-04-25T14:45:50Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

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Rottenschwil.Geographie.

Rottenschwil ist ein rund zwei Kilometer langes Strassendorf, das sich vom westlichen Ufer der Reuss bis hin zum Wagenrain zieht, einen Hügelzug am Übergang zum Bünztal. Einen halben Kilometer Meter südlich von Rottenschwil liegt der Weiler Werd. Das Gelände zwischen Fluss und Hügelzug ist geprägt durch die völlig flache Schwemmlandebene der Reuss, die hier früher stark mäandrierte, oft über die Ufer trat und die Felder überflutete. Der alte Flusslauf lässt sich noch heute teilweise erkennen. So folgt die östliche Gemeindegrenze dem Verlauf eines nicht mehr existierenden Flussarms östlich des Flusses. Werd liegt an einer ehemaligen hufeisenförmigen Flussbiegung, Die "Stille Reuss" am Dorfrand von Rottenschwil ist ebenfalls ein hufeisenförmiger Altwasserlauf.[3]Seit der letzten Etappe der Melioration in den 1970er Jahren ist der Verlauf der Reuss begradigt und vollständig durch Hochwasserschutzdämme begrenzt. Nördlich von Rottenschwil liegt der ein Kilometer lange und bis zu 300 Meter breite Flachsee. Der See wurde 1975 künstlich geschaffen und hat sich zu einem idealen Lebensraum für bedrohte Vogel- und Amphibienarten entwickelt. Am Westufer des Sees, der fünf Inseln aufweist, erstreckt sich das Rottenschwiler Moos, ein ausgedehntes Feuchtgebiet. Ein Sechstel der Gemeindefläche steht unter Naturschutz.[4]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 449 Hektaren, davon sind 107 Hektaren bewaldet und 33 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt befindet sich auf 454 Metern im Buechwald, der tiefste liegt 379 Metern im Rottenschwiler Moos (also noch tiefer als die Reuss).Nachbargemeinden sind Unterlunkhofen im Norden, Oberlunkhofen im Osten, Jonen im Südosten, Aristau im Süden, Besenbüren im Westen sowie Hermetschwil-Staffeln im Nordwesten.

Quellenangabe: Die Seite "Rottenschwil.Geographie." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 20. Februar 2010 01:23 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


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Rottenschwil.Geschichte.

, im Habsburger Urbar von 1306 stand die Namensform Rotoswile. Der Ortsname stammt vom althochdeutschen Rotineswilari und bedeutet "Hofsiedlung des Rotin".[2] Wichtigste Grundherren im Mittelalter waren die Klöster Muri und Hermetschwil, Landesherrschaft und hohe Gerichtsbarkeit übten die Habsburger aus. Im Jahr 1415 eroberten die Eidgenossen den Aargau; Rottenschwil war nun Teil des Amtes Hermetschwil in den Freien Ämtern, einer Gemeinen Herrschaft. Werd hingegen gehörte zu zwei Dritteln zum Kelleramt und damit zum Einflussbereich der Stadt Zürich, was häufig zu Rechtsstreitigkeiten führte.Die folgenden Jahrhunderte waren durch häufige Überschwemmungen und den ständig wechselnden Lauf der Reuss geprägt. 1682 zerstörte ein Grossbrand ganz Rottenschwil. Im März 1798 marschierten die Franzosen in die Schweiz ein und riefen die Helvetische Republik aus. Rottenschwil wurde eine Gemeinde im Distrikt Bremgarten des kurzlebigen Kantons Baden, während Werd Teil der Gemeinde Aristau im Distrikt Muri war. Nach der Gründung des Kantons Aargau im Jahr 1803 waren beide Dörfer je eine eigene Gemeinde.Rottenschwil und Werd blieben bis weit ins 20. Jahrhundert hinein landwirtschaftlich geprägt. Nachdem sich die Bevölkerungszahl in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts noch verdoppelt hatte, nahm sie in der Folge stets ab. Selbst der von der Kantonsregierung am 23. Mai 1898 verfügte Zusammenschluss beider Gemeinden konnte diesen Trend nicht stoppen. Die mindestens seit 1312 bestehende Fähre über die Reuss wurde 1907 durch eine Brücke ersetzt. Ab 1980 begann aufgrund der Nähe zur Stadt Zürich eine rege Bautätigkeit, innerhalb von 20 Jahren stieg die Bevölkerungszahl um mehr als das Zweieinhalbfache.Ein wichtiges Anliegen war stets die Bändigung der frei fliessenden Reuss gewesen. Doch auch nach der ersten Melioration von 1861 bis 1863 kam es immer wieder zu Dammbrüchen und Überschwemmungen. Erst die zweite Reusstalsanierung von 1972 bis 1983 löste das Problem endgültig. Der Kraftwerkneubau von Zufikon im Jahr 1975 sorgte für einen Rückstau und damit eine langsamere Fliessgeschwindigkeit, dadurch entstand der Flachsee.

Quellenangabe: Die Seite "Rottenschwil.Geschichte." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 20. Februar 2010 01:23 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.