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Stadt Infos
Die Stadt Remigen liegt in Bezirk Brugg im Aargau .
Remigen (schweizerdeutsch: ) ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Brugg des Schweizer Kantons Aargau. Sie liegt etwa drei Kilometer nordnordwestlich des Bezirkshauptorts.

Quellenangabe: Die Seite "Remigen" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-04-23T19:57:21Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

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Remigen.Geographie.

Das Dorf liegt in der Übergangszone zwischen Faltenjura und Tafeljura in der nordwestlichen Ecke der flachen Rüfenacher Ebene. Im Norden liegt der Geissberg, der zum Tafeljura zählt. Das Gemeindegebiet erstreckt sich aber lediglich über den steilen Südhang, während die weitläufige Hochebene zu Villigen gehört. Der Südhang des Geissbergs ist ein ideales Weinbaugebiet. In Richtung Westen erstrecken sich zwei Täler, die durch den zum Faltenjura gehörenden Bützberg (647 m ü. M.) getrennt werden. Das nördliche Tal führt zum Bürersteig (550 m ü. M.), einem Passübergang ins Rheintal, das südliche Tal in Richtung Mönthal. Die vom Schmittenbach entwässerte Gemeinde wird ganz im Westen durch den 643 Meter hohen Burghalden begrenzt.[3]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 787 Hektaren, davon sind 444 Hektaren bewaldet und 56 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt liegt auf 699 Metern auf dem Geissberg, der tiefste auf 369 Metern in der Rüfenacher Ebene.Nachbargemeinden sind Mettauertal im Norden, Villigen im Nordosten, Rüfenach im Südosten, Riniken und Oberbözberg im Süden, Mönthal im Westen sowie Gansingen im Nordwesten.

Quellenangabe: Die Seite "Remigen.Geographie." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 31. Januar 2010 17:55 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


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Remigen.Geschichte.

Bereits während der Römerzeit führte die Strasse zwischen Augusta Raurica und Vindonissa über den Bözberg. Sie verlief allerdings etwas weiter nördlich als heute, von Effingen über Remigen nach Stilli. Die erste urkundliche Erwähnung von Ramingen erfolgte im Jahr 1064. Der Ortsname stammt vom althochdeutschen Ramingun und bedeutet "bei den Leuten des Ramo".[2] Das Dorf war damals Teil des Hofes Rein, das dem Kloster Murbach im Elsass gehörte (als Hof bezeichnete man damals die Grundherrschaft über ein grösseres Gebiet).Im 13. Jahrhundert fassten die Habsburger ihre Herrschaftsrechte westlich und nördlich von Brugg im Gericht Bözberg zusammen. Dazu gehörten neben Remigen auch Oberbözberg, Unterbözberg, Lauffohr, Linn, Mönthal, Rein, Riniken, Rüfenach, Stilli und Villigen. In diesen Dörfern übten die Habsburger die hohe Gerichtsbarkeit aus, in Mönthal, Remigen und Villigen auch die niedere Gerichtsbarkeit. König Rudolf I. von Habsburg kaufte 1291 den Hof Rein und war damit nicht nur oberster Richter, sondern auch der bedeutendste Grundherr. 1345 schenkte Königin Agnes von Ungarn den Hof dem Kloster Wittichen im Kinzigtal (Schwarzwald). Ab 1348 wechselte das Gericht durch Verpfändung mehrmals den Besitzer und kam 1377 schliesslich zur Herrschaft Schenkenberg.Als 1460 die Stadt Bern das Gebiet westlich der Aare eroberte, änderte sich an den Rechten des Klosters nichts. Die Nonnen mussten allerdings die Einführung der Reformation im Jahr 1528 hinnehmen. 1544 verkaufte das Kloster den Hof Rein an den Grafen Hartmann von Hallwyl. Im Jahr 1566 erfolgte die Trennung des Gerichtsbezirks Bözberg und die Gerichtsfälle des Hofes Rein wurden von nun an in Stilli verhandelt. Zwischen 1588 und 1599 erwarb die Stadt Brugg zwei Drittel des Hofes, die Stadt Bern das übrige Drittel. Im März 1798 eroberten die Franzosen die Schweiz, entmachteten die "Gnädigen Herren" von Bern und riefen die Helvetische Republik aus. Der Hof Rein gehörte nun zum Kanton Aargau. 1799 verlief die Frontlinie im Zweiten Koalitionskrieg mitten durch das untere Aaretal. In der Region gab es mehrere Feldlager der französischen Armee. Durch Requisitionen und Plünderungen erlitten die Dorfbewohner grosse Not.1803 löste der Kanton Aargau den Hof Rein auf und erhob die einzelnen Dörfer zu selbständigen Gemeinden. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein war Remigen stark landwirtschaftlich geprägt. Bis etwa 1970 stagnierte die Bevölkerung bei rund 500. Doch dann setzte eine verstärkte Bautätigkeit ein und Remigen entwickelte sich zu einer Wohngemeinde; die Einwohnerzahl verdoppelte sich innerhalb von dreissig Jahren.

Quellenangabe: Die Seite "Remigen.Geschichte." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 31. Januar 2010 17:55 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.