Pension Othmarsingen

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Stadt Infos
Die Stadt Othmarsingen liegt in Bezirk Lenzburg im Aargau .
Othmarsingen (schweizerdeutsch: ) ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Lenzburg im Schweizer Kanton Aargau. Sie liegt im unteren Bünztal, knapp drei Kilometer östlich des Bezirkshauptorts.

Quellenangabe: Die Seite "Othmarsingen" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-05-08T07:29:28Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

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Othmarsingen.Geographie.

Das Dorf befindet sich in einer Talmulde beidseits der begradigten Bünz und ist auf drei Seiten von Wald umgeben. Es gibt zwei Siedlungsschwerpunkte, das Dorfzentrum am Westufer sowie das Gebiet um den Bahnhof. An der südöstlichen Gemeindegrenze liegt der Weiler Steinhof. Im Osten erhebt sich der "Berg", ein Ausläufer des Wagenrains, der die natürliche Grenze zum Reusstal bildet. Nordwestlich des Dorfzentrums fliesst die Bünz durch einen Einschnitt einer flachen Endmoräne, die gegen Ende der Würmeiszeit beim Rückzug des Reussgletschers entstanden ist.[2]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 471 Hektaren, davon sind 192 Hektaren bewaldet und 115 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt befindet sich auf 542 Metern auf dem "Berg", der tiefste auf 385 Metern an der Bünz.Nachbargemeinden sind Brunegg im Norden, Mägenwil im Nordosten, Hägglingen im Osten, Dottikon im Südosten, Hendschiken im Süden, Lenzburg im Südwesten und Möriken-Wildegg im Westen.

Quellenangabe: Die Seite "Othmarsingen.Geographie." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 16. Februar 2010 00:34 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


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Othmarsingen.Geschichte.

Einzelne Funde weisen auf eine Besiedlung während der Jungsteinzeit und der Bronzezeit hin. Während der Römerzeit befand sich knapp jenseits der westlichen Gemeindegrenze eine grössere Siedlung (vicus) mit einem grossen Theater. Im 5. und 6. Jahrhundert liessen sich hier die Alamannen nieder. Die erste urkundliche Erwähnung von Otewizzingin erfolgte im Jahr 1184. Der Ortsname stammt vom althochdeutschen Otwizingun und bedeutet "bei den Leuten des Otwiz".[3] Spätestens 1306 lag das Dorf im Herrschaftsbereich der Habsburger. Die niedere Gerichtsbarkeit war zuerst im Besitz der Herren von Rupperswil und gelangte nach deren Aussterben an die Herren von Hallwyl. Nach der Errichtung einer Kapelle im Jahr 1371 war das Dorf in kirchlichen Belangen fast fünfhundert Jahre lang zweigeteilt, zwischen den Pfarreien Königsfelden (später Lenzburg) und Ammerswil.1415 eroberten die Eidgenossen den Aargau; Othmarsingen gehörte nun zum Untertanengebiet der Stadt Bern, dem so genannten Berner Aargau. Das Dorf lag an der Grenze zu den Freien Ämtern und der Grafschaft Baden. Nach mehreren Besitzerwechseln übernahm die Stadt Bern 1484 die niederen Herrschaftsrechte und Othmarsingen wurde Hauptort eines Gerichtsbezirks im Amt Lenzburg. 1528 führten die Berner die Reformation ein. Während des Bauernkriegs (1653) und des Zweiten Villmergerkriegs (1712) wurde Othmarsingen von durchziehenden Truppen verwüstet. Ab 1767 verkehrten Postkutschen auf der ausgebauten Heerstrasse Bern-Zürich. Im März 1798 nahmen die Franzosen die Schweiz ein, entmachteten die "Gnädigen Herren" von Bern und riefen die Helvetische Republik aus. Othmarsingen gehört seither zum Kanton Aargau.Am 6. September 1877 wurde die Bahnstrecke Zofingen-Wettingen der Nationalbahn mit einem Bahnhof in Othmarsingen eröffnet. Der Konkurs dieser Gesellschaft im darauf folgenden Jahr traf die Gemeinde hart, da sie sich finanziell stark engagiert hatte. Jahrzehntelang mussten die Schulden abbezahlt werden. Am 1. Juni 1882 eröffnete die Aargauische Südbahn die Strecke Hendschiken-Othmarsingen-Brugg. War die wirtschaftliche Geschehen zunächst von der Landwirtschaft geprägt, siedelten sich nach der Jahrhundertwende mehrere Industriebetriebe an. 1968 nahm der Armeemotorfahrzeugpark der Schweizer Armee den Betrieb auf.

Quellenangabe: Die Seite "Othmarsingen.Geschichte." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 16. Februar 2010 00:34 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.