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Stadt Infos
Die Stadt Ollon liegt in District d'Aigle im Vaud .
Ollon ist eine politische Gemeinde im Distrikt Aigle des Kantons Waadt in der Schweiz. Der frühere deutsche Name Olun wird heute nicht mehr verwendet.

Quellenangabe: Die Seite "Ollon" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-04-01T10:15:24Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

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Ollon.Geographie.

Ollon liegt auf 478 m ü. M., 3 km südöstlich des Bezirkshauptortes Aigle (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich auf dem Schuttkegel des Baches Bondet am Hangfuss am östlichen Rand des Rhônetals, in klimatisch geschützter Südhanglage am Fuss der Waldhügel des Bois de la Glaive.Die Fläche des 59.6 km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt der Waadtländer Alpen. Das ausgedehnte Gebiet wird im Westen vom Lauf der Rhône begrenzt. Von hier erstreckt sich der Gemeindeboden ostwärts über die breite Talniederung, in der sich das isolierte Hügelgebiet von Saint-Triphon (im Charpigny 508 m ü. M.) erhebt. Am Hangfuss befinden sich der flache Schwemmkegel der Gryonne, die stets die Südgrenze bildet, und der Schuttkegel des Bondet. (2'112 m ü. M.) mit den beiden Bergseen Lac de Bretaye und Lac Noir. Auf der Südseite dieses Berges befindet sich die Arena von Villars-sur-Ollon und Chesières hoch über dem Tal der Gryonne und der Rhône. Nördlich des Chamossaire liegt das Tal der Grande Eau, dessen obere Talflanke noch zu Ollon gehört. In einem schmalen Zipfel reicht das Gebiet weiter nach Osten über die Chaux Ronde (2'028 m ü. M.) und den Strassenpass Col de la Croix bis an die felsige Westflanke des Culan, der bereits zum Massiv von Les Diablerets zählt. Am Felshang des Culan wird mit rund 2'200 m ü. M. der höchste Punkt von Ollon erreicht. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 9 % auf Siedlungen, 45 % auf Wald und Gehölze, 42 % auf Landwirtschaft und etwas mehr als 4 % war unproduktives Land.Zu Ollon gehören zahlreiche Weiler, Einzelhöfe und Alpsiedlungen, darunter:

  • Saint-Triphon, 429 m ü. M., in einem hügeligen Gebiet im Rhônetal (430 Einwohner)
  • Villy, 411 m ü. M., am Hangfuss südlich von Ollon (205 Einwohner)
  • Sala, 469 m ü. M., am Hangfuss nahe dem Eingang in das Tal der Gryonne (52 Einwohner)
  • Les Fontaines, 502 m ü. M., am Hang oberhalb von Sala (54 Einwohner)
  • Antagnes, 567 m ü. M., über dem Eingang ins Tal der Gryonne (258 Einwohner)
  • Glutières, 773 m ü. M., am Hang über Ollon (88 Einwohner)
  • Forchex, 748 m ü. M., am Südhang über dem Tal der Gryonne (29 Einwohner)
  • Auliens, 807 m ü. M., am Südhang über dem Tal der Gryonne (14 Einwohner)
  • Paluaires, 765 m ü. M., am Südhang über dem Tal der Gryonne (23 Einwohner)
  • Les Combes, 884 m ü. M., am Südhang über dem Tal der Gryonne (27 Einwohner)
  • Huémoz, 1'004 m ü. M., an aussichtsreicher Lage hoch über dem Rhônetal (176 Einwohner)
  • Les Ecovets, 1'300 m ü. M., in einem Sattel hoch über dem Rhônetal (38 Einwohner)
  • Chesières, 1'208 m ü. M., auf der Geländeterrasse über dem Tal der Gryonne südlich des Chamossaire (1373 Einwohner)
  • Villars-sur-Ollon, 1'253 m ü. M., auf der Geländeterrasse über dem Tal der Gryonne südlich des Chamossaire (1438 Einwohner)
  • Arveyes, 1'231 m ü. M., am Südhang des Bois du Bilioley über dem Tal der Gryonne (268 Einwohner)
  • Verchiez, 543 m ü. M., in einem Sattel zwischen den Höhen von Plantour und Bois de la Glaive (31 Einwohner)
  • Plan d'Essert, 655 m ü. M., am Südhang des Bois de la Glaive (31 Einwohner)
  • Panex, 935 m ü. M., auf einem Vorsprung zwischen den Tälern von Grande Eau und Bondet (126 Einwohner)
  • Plambuit, 1'123 m ü. M., auf einer Geländeterrasse über dem Tal der Grande Eau (22 Einwohner)
  • Bretaye, 1'806 m ü. M., Alpsiedlung am Lac de Bretaye, östlich des Chamossaire (23 Einwohner)
  • Ensex, 1'787 m ü. M., Alpsiedlung am Südhang der Chaux Ronde
  • La Croix, 1'753 m ü. M., Alpsiedlung nahe dem Col de la Croix
Nachbargemeinden von Ollon sind Bex, Gryon, Ormont-Dessus, Ormont-Dessous und Aigle im Kanton Waadt sowie Monthey und Collombey-Muraz im Kanton Wallis.

Quellenangabe: Die Seite "Ollon.Geographie." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2. Februar 2010 12:05 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


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Ollon.Geschichte.

Das Gemeindegebiet von Ollon war schon sehr früh besiedelt. Im Rhônetal wurden Gräberfelder aus der Bronzezeit und der Eisenzeit entdeckt. Während der Römerzeit querte die wichtige Handelsstrasse von Aventicum (Avenches) nach Octodurum (Martigny) das Gebiet. Auch aus dieser Zeit sind Überreste vorhanden. der neu gegründeten Abtei Saint-Maurice schenkte. Später erschienen die Ortsnamen Olonum, Oluns und die Patoisform Ulon.Seit der ersten Nennung zählte Ollon zum Abteigut. Im 13. Jahrhundert geriet es dann allmählich in den Einflussbereich der Grafen von Savoyen. Mit der Eroberung der Herrschaft Aigle durch Bern im Jahr 1476 gelangte Ollon unter die Verwaltung des Gouvernements Aigle, bildete aber stets ein eigenes Mandement. Nach dem Zusammenbruch des Ancien régime gehörte das Dorf von 1798 bis 1803 während der Helvetik zum Kanton Léman, der anschliessend mit der Inkraftsetzung der Mediationsverfassung im Kanton Waadt aufging. 1798 wurde es dem Bezirk Aigle zugeteilt.Zu Beginn des 19. Jahrhunderts strebten die hochgelegenen Gemeindeteile (um Huémoz, das lange Zeit das bedeutendste Bergdorf oberhalb von Ollon war) nach politischer Unabhängigkeit. Diesem Unterfangen wurde jedoch vom Waadtländer Grossen Rat nicht stattgegeben. Schon im 16. Jahrhundert wurden bei Panex Salzminen entdeckt und mit der ersten Schweizer Saline die Vorkommen ausgebeutet (1832 aufgegeben). Mit der verbesserten Verkehrserschliessung entwickelten sich Villars-sur-Ollon und Chesières in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu bedeutenden Fremdenverkehrsorten.

Quellenangabe: Die Seite "Ollon.Geschichte." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2. Februar 2010 12:05 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.