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Stadt Infos
Die Stadt Oftringen liegt in Bezirk Zofingen im Aargau .
Oftringen (schweizerdeutsch: ) ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Zofingen im Schweizer Kanton Aargau. Sie liegt im Wiggertal und grenzt an den Kanton Solothurn. Mit fast 12'000 Einwohnern ist Oftringen die fünftbevölkerungsreichste Gemeinde des Kantons.

Quellenangabe: Die Seite "Oftringen" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-06-09T08:14:51Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

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Oftringen.Geographie.

Die Gemeinde erstreckt sich über den östlichen Teil der flachen Wigger-Ebene. Sie besitzt kein eigentliches Zentrum, sondern ist eine Streusiedlung. Die Ortsteile nördlich der Autobahn sind mit Aarburg zusammengewachsen. Der Ortsteil Kreuzstrasse entstand am Schnittpunkt der wichtigsten Hauptstrassen der Schweiz (Zürich-Bern bzw. Basel-Luzern). Nördlich davon liegt der Ortsteil Schwarzhoor am Fusse des steil aufragenden Engelbergs (691 m ü. M.), der die natürliche Grenze zum Aaretal zwischen Olten und Aarau bildet.[3] entstanden. Deren Bebauung ist mit jener Zofingens zusammengewachsen. Der südöstliche Teil des Gemeindegebiets besteht aus einer erhöht liegenden Ebene, die halbkreisförmig von flachen bis mittelsteilen Hügeln umgeben ist. Der höchste Punkt dieser Hügelkette ist die Hochwacht (654 m ü. M.). Die Wigger bildet die südwestliche Gemeindegrenze. Parallel dazu, etwa dreihundert Meter weiter östlich, fliesst durch Kreuzstrasse der Aarburger Mühletych. Dabei handelt es sich um künstlichen Seitenarm, der zu Beginn des 16. Jahrhunderts angelegt wurde; er diente zum Antreiben von Mühlrädern, einige Jahrhunderte später als Wasserkraftlieferant für die Industrie.[3]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 1285 Hektaren, davon sind 435 Hektaren bewaldet und 394 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt befindet sich auf 664 Metern auf dem Säli, einem Teil der Engelberg-Kette, der tiefste auf 405 Metern an der Wigger.Nachbargemeinden sind Safenwil im Osten, Zofingen und Strengelbach im Süden, Rothrist im Südwesten, Aarburg im Nordwesten sowie die solothurnischen Gemeinden Olten, Starrkirch-Wil, Dulliken und Walterswil im Norden.

Quellenangabe: Die Seite "Oftringen.Geographie." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 24. Februar 2010 09:44 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


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Oftringen.Geschichte.

Das Gebiet von Oftringen war bereits während der Mittelsteinzeit um 10'000 v.Chr. besiedelt. Aus römischer Zeit stammen die Reste eines weitläufigen Gutshofs. Im 7. Jahrhundert gründeten alamannische Einwanderer eine Streusiedlung. Ofteringa wurde zum ersten Mal im Jahr 893 in einer Klageschrift des Fraumünsters in Zürich urkundlich erwähnt. Der Ortsname stammt vom althochdeutschen Oftharingun, was "bei den Leuten des Ofthar" bedeutet. Die erste Erwähnung des Dorfes Küngoldingen erfolgte 1346 (als Kuinnolfingen.[2] Im Mittelalter war Oftringen im Besitz der Grafen von Frohburg, später der Habsburger.Küngoldingen gehörte zum Herrschaftsbereich der Grafen von Lenzburg ,ab 1173 in jenem der Grafen von Kyburg. Nachdem diese ausgestorben waren, wurden die Habsburger im Jahr 1264 die neuen Landesherren und Inhaber der hohen Gerichtsbarkeit. Zu jener Zeit befand sich auf dem Sodhubel (Gemeindegebiet Oftringen, an Safenwil angrenzend) die kleine Burg Scherenberg, von der nur die Fundamente erhalten geblieben sind. Ab 1361 gehörte das Dorfgebiet von Küngoldingen auch den Herren von Ifenthal.Auf dem Säli errichteten die Herren von Ifenthal die Alt-Wartburg. Sie wurde 1415 zerstört, als die Eidgenossen den Aargau eroberten. Oftringen lag nun im Untertanengebiet der Stadt Bern, dem so genannten Berner Aargau. Administrativ gehörte es zum Amt Aarburg, in geistlichen Dingen war es dem Chorherrenstift in Zofingen unterstellt. 1528 führten die Berner die Reformation ein. Die Franzosen eroberten im März 1798 die Schweiz, beendeten die Herrschaft der "Gnädigen Herren" von Bern und riefen die Helvetische Republik aus. Seither gehört Oftringen zum Kanton Aargau.Jahrhundertelang war Oftringen durch die Landwirtschaft und das damit eng verbundene Kleingewerbe geprägt. Mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert änderte sich dies jedoch. Vor allem nach der Eröffnung der Eisenbahnlinie Aarau-Olten-Emmenbrücke am 9. Juni 1856 und der Linie nach Herzogenbuchsee am 16. März 1857 siedelten sich zahlreiche Industriebetriebe an und profitierten von der günstigen Verkehrslage. Erst 1920 wurde Oftringen eine eigene Kirchgemeinde, die erste Kirche wurde 1933 erbaut.Das Wachstum wurde durch den Bau der Autobahnen noch verstärkt: Vor allem in der Hochkonjunkturphase zwischen 1950 und 1970 wuchs das Dorf sehr stark. Während der Wirtschaftskrise der 1970er Jahre herrschte eine Stagnation, seit 1980 steigt die Einwohnerzahl wieder leicht an. Die 10'000er-Grenze wurde im Dezember 1995 überschritten. Ab 1974 besass Oftringen ein Gemeindeparlament, das jedoch 1989 in einer Volksabstimmung wieder abgeschafft wurde.

Quellenangabe: Die Seite "Oftringen.Geschichte." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 24. Februar 2010 09:44 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.