Stadt Infos
Die Stadt Oberrohrdorf liegt in Bezirk Baden im Aargau .
Oberrohrdorf (schweizerdeutsch: ) ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Baden im Schweizer Kanton Aargau. Sie liegt zwischen dem Bezirkshauptort Baden und dem Mutschellenpass.
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Oberrohrdorf.Geographie.
Die Gemeinde liegt etwa drei Kilometer östlich der Reuss am gleichmässig abfallenden Südwesthang des Rohrdorferbergs, einem Teil des Heitersberg-Hügelzugs. Rund einen Kilometer nördlich des Dorfzentrums liegt der Ortsteil Staretschwil auf einer Höhe von 550 Metern. Sowohl Oberrohrdorf als auch Staretschwil sind vollständig mit dem tiefer gelegenen Niederrohrdorf zusammengewachsen, die Grenzen zwischen den einst getrennten Dörfern sind kaum mehr auszumachen.[2]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 430 Hektaren, davon sind 165 Hektaren bewaldet und 94Hektaren überbaut. Der höchste Punkt liegt auf dem Kamm des Heitersbergs auf 702 Metern, der tiefste auf 455 Metern an der westlichen Gemeindegrenze.Nachbargemeinden sind Neuenhof im Nordosten, Killwangen im Osten, Remetschwil im Süden, Niederrohrdorf im Westen und Fislisbach im Nordwesten.
Tourismusbüro:
www.Oberrohrdorf.ch Oberrohrdorf.ch
www.Oberrohrdorf.com
Oberrohrdorf.com

Adressen:
www.pensionoberrohrdorf.ch
www.pensionenoberrohrdorf.ch
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Sehenswert/Wissenswert:
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Wissenswert
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Oberrohrdorf.Geschichte.
Durch verschiedene Funde konnte nachgewiesen werden, dass die Gegend bereits während der Jungsteinzeit vor rund 4500 Jahren besiedelt war. Die Römer betrieben am Westhang des Heitersbergs Weinbau, die Alamannen siedelten im 7. oder 8. Jahrhundert. Die erste urkundliche Erwähnung von Rordorf erfolgte im Jahr 1040, als Mönche des Klosters Einsiedeln ein Grundstück im elsässischen Bartenheim gegen ein näher gelegenes am Rohrdorferberg tauschten. Die Gegend kam im 11. Jahrhundert durch Heirat unter die Kontrolle der Grafen von Lenzburg. Als dieses Adelsgeschlecht 1173 ausstarb, erbten die Grafen von Kyburg die Ländereien. Die Kyburger starben 1264 ihrerseits aus und wurden durch die Habsburger abgelöst. Im Habsburger Urbar von 1303/08 ist erstmals explizit von der Siedlung Oberen-Rordorf die Rede. Der Ortsname stammt vom althochdeutschen Rorthorf und bedeutet "Schilfdorf".[3]1415 eroberten die Eidgenossen den Aargau und das Amt Rohrdorf, das Niederrohrdorf, Oberrohrdorf, Staretschwil, Busslingen und Remetschwil umfasste, wurde Teil der Grafschaft Baden, einer gemeinen Herrschaft. Von 1413 bis 1872 besass das Agnesspital in Baden das Recht, den Pfarrer von Rohrdorf zu wählen. 1529 trat die Bevölkerung zur Reformation über, musste aber 1531 nach dem Zweiten Kappelerkrieg wieder den alten Glauben annehmen.Im Bauernkrieg von 1653 war der Rohrdorferberg Aufmarschgebiet der Zürcher Truppen auf dem Weg zur Entscheidungsschlacht bei Wohlenschwil; die Siedlungen wurden dabei geplündert. Im Vorfeld der Zweiten Schlacht von Villmergen von 1712 kam es oft zu Auseinandersetzungen zwischen den katholischen Rohrdorfern und ihren reformierten Nachbarn in Spreitenbach und Bergdietikon. Nach der Zerstörung der Mühle in Spreitenbach plünderten Zürcher Truppen auf dem Weg zur Schlacht als Vergeltung das Rohrdorfer Pfarrhaus. Dorfbrände am 6. März 1720 und am 9. Oktober 1758 zerstörten mehrere Häuser.Im März 1798 marschierten die Franzosen in die Schweiz ein und riefen die Helvetische Republik aus. Oberrohrdorf wurde eine Gemeinde im kurzlebigen Kanton Baden, seit 1803 gehört sie zum Kanton Aargau. 1805 wurden die fünf Dörfer Busslingen, Niederrohrdorf, Oberrohrdorf, Remetschwil und Staretschwil zur Gemeinde Rohrdorf vereinigt, wobei jede der ehemaligen Gemeinden einen Vertreter im Gemeinderat stellte. Mehrmals gab es Versuche, den Gemeindeverband wieder zu trennen, da die Zusammenarbeit vor allem in finanziellen Fragen nicht reibungslos funktionierte. 1854 wurde Rohrdorf in die drei Gemeinden Niederrohrdorf, Oberrohrdorf und Remetschwil getrennt. Staretschwil kam zu Oberrohrdorf, Busslingen zu Remetschwil.Im 20. Jahrhundert wuchs die Einwohnerzahl um beinahe das Sechsfache. Den grössten Wachstumsschub gab es in den 1960er Jahren, als sich die Bevölkerung mehr als verdoppelte. 2005 lehnte das Volk an der Urne eine Gemeindefusion von Ober- und Niederrohrdorf ab.
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