Stadt Infos
Die Stadt Oberlunkhofen liegt in Bezirk Bremgarten im Aargau .
Oberlunkhofen (schweizerdeutsch: ) ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Bremgarten im Schweizer Kanton Aargau. Sie liegt im Reusstal.
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Oberlunkhofen.Geographie.
Das Dorf liegt am westlichen Abhang des Holzbirrlibergs, einem sich vom Mutschellen in südöstliche Richtung erstreckenden Höhenzug. Der anfänglich noch steile Hang geht gegen Osten in eine flache Hochebene über. Das Gemeindegebiet hat im Westen einen Anteil an der flachen und fruchtbaren Reussebene. Die Gemeindegrenze folgt jedoch nicht dem heutigen Flussverlauf, sondern zum grössten Teil einem alten, heute nicht mehr existierenden Seitenarm. Der Fluss verläuft rund 100 bis 300 Meter weiter westlich.[2]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 325 Hektaren, davon sind 80 Hektaren mit Wald bedeckt und 58 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt befindet sich auf 580 Metern an der nordöstlichsten Stelle des Gemeindegebiets, der tiefste Stelle 381 Metern in der Reussebene.Nachbargemeinden sind Unterlunkhofen im Norden, Arni im Osten, Jonen im Süden und Rottenschwil im Westen.
Tourismusbüro:
www.Oberlunkhofen.ch Oberlunkhofen.ch
www.Oberlunkhofen.com
Oberlunkhofen.com

Adressen:
www.pensionoberlunkhofen.ch
www.pensionenoberlunkhofen.ch
www.pension-oberlunkhofen.ch
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www.pension-oberlunkhofen.com
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Sehenswert/Wissenswert:
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Wissenswert
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Oberlunkhofen.Geschichte.
Die Gegend war schon während der frühen Eisenzeit besiedelt. So fand man Ende des 19. Jahrhunderts im benachbarten Unterlunkhofen eine Nekropole der Hallstattzeit mit 63 Grabhügeln. Im Gebiet "Schalchmatthau" gruben zwei Lehrer 1897/98 den Grundriss eines römischer Gutshofes aus, der aus einem mindestens 39 Meter breiten Hauptgebäude mit sieben Räumen und zwei Seitenflügeln sowie einer Scheune bestand. Bewohnt war die Anlage von der Mitte des 1. bis mindestens zum 3. Jahrhundert. Unmittelbar angrenzend befanden sich Gräber der Alamannen aus dem 7. Jahrhundert.[3] erfolgte um das Jahr 694, was im Vergleich zu anderen Dörfern ein ausserordentlich früher Zeitpunkt ist. Damals schenkte ein Priester seinen Hof dem neu gegründeten Kloster St. Leodegar in Luzern. Um das Jahr 758 schenkte Pippin der Jüngere den Kelnhof (der Oberlunkhofen, Unterlunkhofen, Jonen und Arni-Islisberg umfasste) dem Kloster Murbach im Elsass. Der Ortsname stammt vom gallo-römischen Lundacumbeta, was "Hochtälchen an der Lunda" bedeutet (Lunda ist die in der Antike verwendete Namensform für die Reuss). Durch Lautverschiebung entstand daraus das althochdeutsche Lundgumwt und das mittelhochdeutsche Lunchhof ("bei den Höfen an der Lunda").[4]1291 kaufte Rudolf I. den Kelnhof, auch die Stadt Luzern und 15 weitere Dörfer gelangten für 2000 Mark Silber in den Besitz der Habsburger. Diese Transaktion war eine der Ursachen, dass die drei Urkantone die Eidgenossenschaft gründeten. Nachdem der Kelnhof verwaltungstechnisch zuerst zum Freiamt Affoltern gehört hatte, bildete er zwanzig Jahre später ein eigenes Amt, das so genannten Kelleramt. Auf der "Mühlegg" nördlich des Dorfes befand sich eine vom Meier bewohnte kleine Burg, von der allerdings nur Ruinen übrig geblieben sind. 1376 wurde das Dorf verpfändet und wechselte anschliessend mehrmals den Besitzer.1415 eroberte die Stadt Zürich das Kelleramt und übernahm von den Habsburgern die hohe Gerichtsbarkeit. Die niedere Gerichtsbarkeit war bereits seit 1410 im Besitz der Stadt Bremgarten. 1529 wurde die Bevölkerung von Oberlunkhofen reformiert, musste aber 1531 nach der Zweiten Kappelerkrieg wieder zum Katholizismus übertreten. 1797, ein Jahr vor dem Zusammenbruch der alten Herrschaftsverhältnisse, verkaufte Bremgarten seine Rechte an die Dorfgemeinschaften.Nach der Eroberung der Schweiz durch die Franzosen und der Ausrufung der Helvetischen Republik im März 1798 wurde das Kelleramt aufgelöst und es entstanden die vier Gemeinden Ober- und Unterlunkhofen, Jonen und Arni-Islisberg. Diese gehörten zunächst zum kurzlebigen Kanton Baden und gelangten 1803 zum Kanton Aargau; die Bewohner hatten zunächst allerdings einen Anschluss an Zug oder Zürich bevorzugt.Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein blieb Oberlunkhofen ein bescheidenes Bauerndorf. Der Weinbau, der im 19. Jahrhundert noch grosse Bedeutung hatte, ist seit 1950 gänzlich verschwunden. Zwischen 1870 und 1960 sank die Einwohnerzahl um fast einen Viertel. Dann setzte jedoch aufgrund der Nähe zur Stadt Zürich eine rege Bautätigkeit ein und die Einwohnerzahl stieg bis heute auf mehr als das Vierfache.
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