Stadt Infos
Die Stadt Oberbözberg liegt in Bezirk Brugg im Aargau .
Oberbözberg (schweizerdeutsch: ) ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Brugg des Schweizer Kantons Aargau. Sie liegt rund vier Kilometer westnordwestlich des Bezirkshauptorts nahe des Bözbergpasses. Die ehemalige Gemeinde Bözberg wurde 1872 in Ober- und Unterbözberg getrennt.
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Oberbözberg.Geographie.
Die Gemeinde liegt etwa zweieinhalb Kilometer nordöstlich der Bözberg-Passhöhe auf einem Hochplateau am Südrand des Tafeljuras. Im Süden des Gemeindegebiets liegen die zwei Siedlungen Oberbözberg und Bächlen, die zu einem Strassendorf zusammengewachsen sind. Rund einen Kilometer nördlich davon, durch die Hügel Binzacher (598 m ü. M.) und Leigrueb (557 m ü. M.) getrennt, liegt im Lochmatttal der Weiler Überthal (456 m ü. M.). Daneben gibt es zahlreiche verstreut liegende Einzelhöfe. Im Nordwesten steigt das Gelände zur Letzi (643 m ü. M.) an, im Osten fällt die Ebene zum Ital ab, das sich in Richtung Remigen erstreckt.[2]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 545 Hektaren, davon sind 240 Hektaren mit Wald bedeckt und 26 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt liegt auf 643 Metern auf der Letzi, der tiefste auf 402 Metern im Ital.Nachbargemeinden sind Mönthal und Remigen im Norden, Riniken im Osten, Unterbözberg im Süden sowie Effingen im Westen.
Tourismusbüro:
www.Oberbözberg.ch Oberbözberg.ch
www.Oberbözberg.com
Oberbözberg.com

Adressen:
www.pensionoberboezberg.ch
www.pensionenoberboezberg.ch
www.pension-oberboezberg.ch
www.pensionen-oberboezberg.ch
www.pension-oberboezberg.com
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Sehenswert/Wissenswert:
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Wissenswert
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Oberbözberg.Geschichte.
Bereits zur Zeit der Römer wurde der Bözberg als Passübergang zwischen Augusta Raurica und Vindonissa benutzt. Die Römerstrasse verlief damals etwas weiter nördlich als die heutige Hauptstrasse, von Effingen über Oberbözberg nach Stilli, wo sie auf die Strasse nach Vindonissa (Windisch) traf. Im 5. oder 6. Jahrhundert liessen sich die Alamannen nieder und gründeten mehrere Streusiedlungen. Eine dieser Siedlungen wurde unmittelbar an der Römerstrasse errichtet, woraus sich später Oberbözberg entwickelte. Im Jahr 1189 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung von Bozeberch, als Papst Clemens III. Eigentum des Klosters Muri bestätigte. Der Ortsname stammt vom lateinischen (ad montem) Vocetum, wobei Vocetum auf das keltische Wort Voceton zurückgeht, das mit Wald oder Gehölz übersetzt werden kann.[3]Im Mittelalter begannen die Habsburger, ihren Herrschaftsbereich auch auf den Bözberg auszudehnen. Im 13. Jahrhundert fassten sie ihre Besitzungen in dieser Gegend im Gericht Bözberg zusammen. Dazu gehörten neben den Ober- und Unterbözberg auch Lauffohr, Linn, Mönthal, Rein, Remigen, Riniken, Rüfenach, Stilli und Villigen. In diesen Dörfern übten die Habsburger die hohe Gerichtsbarkeit aus, in Mönthal, Remigen und Villigen auch die niedere Gerichtsbarkeit. Das Gericht wechselte ab 1348 durch Verpfändung mehrmals den Besitzer und kam 1377 schliesslich zur Herrschaft Schenkenberg.Die Stadt Bern besetzte 1460 die Herrschaft militärisch und fügte sie als neues Amt Schenkenberg den übrigen Untertanengebieten im Berner Aargau zu. 1528 führten die Berner die Reformation ein. 1566 erfolgte die Aufteilung des Gerichtsbezirks in einen oberen Bezirk mit Bözberg und Linn sowie in einen unteren Bezirk mit den übrigen Dörfern. 1779 entstand eine neue Bözberg-Passstrasse mit einer weiter südlichen verlaufenden Streckenführung. Im März 1798 eroberten die Franzosen die Schweiz, entmachteten die "Gnädigen Herren" von Bern und riefen die Helvetische Republik aus. Der Bözberg gehört seither zum Kanton Aargau.Nach der Mediation von 1803 war Bözberg die grösste Gemeinde des Bezirks Brugg. Doch sie hatte kein eigentliches Zentrum und die einzelnen Siedlungen lagen zum Teil kilometerweit voneinander entfernt. Im 19. Jahrhundert gab es mehrere Versuche, die Gemeinde aufzuteilen, wobei die Initiative stets von Oberbözberg ausging, das sich vernachlässigt fühlte. Vier Gesuche in den Jahren 1826, 1836, 1858 und 1870 scheiterten am Widerstand der Kantonsbehörden, 1858 war sogar eine Aufteilung in drei Gemeinden vorgesehen. Am 24. September 1872 war der fünfte Anlauf erfolgreich, als das Kantonsparlament die Teilung in zwei Gemeinden beschloss.Bis Mitte des 20. Jahrhunderts blieb Oberbözberg eine reine Bauerngemeinde. Zwischen 1880 und 1950 nahm die Bevölkerungszahl um über 20 Prozent ab. Mit dem Ausbau der nahe gelegenen Bözbergstrasse wandelte sich Oberbözberg allmählich zu einer leicht erreichbaren Wohngemeinde und die Bevölkerungszahl begann wieder leicht zu steigen. Eine rege Bautätigkeit in den 1990er Jahren führte zu einer Zunahme um fast 40 Prozent.
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