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Stadt Infos
Die Stadt Murgenthal liegt in Bezirk Zofingen im Aargau .
Murgenthal (schweizerdeutsch: ) ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Zofingen im Schweizer Kanton Aargau. Sie liegt im äussersten Südwesten an der Aare und grenzt an die Kantone Bern, Luzern und Solothurn. Die Gemeinde entstand 1901 aus der Fusion von Riken und Balzenwil; mit über 18 Quadratkilometern ist sie die flächenmässig viertgrösste Gemeinde des Kantons.

Quellenangabe: Die Seite "Murgenthal" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-04-29T20:34:08Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

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Murgenthal.Geographie.

Die Ortschaft Murgenthal, das Zentrum der weitläufigen Gemeinde, liegt neben der Mündung der Murg in die Aare. Etwa eineinhalb Kilometer weiter südlich, im Tal der Murg, liegt der Weiler Walliswil. Entlang der beiden Gewässer, in Richtung Nordosten bzw. Süden, erstreckt sich eine schmale Flussebene, die nirgends breiter als 200 Meter ist. Die Ebene wird durch einen im 17. Jahrhundert gebauten und 8,5 Kilometer langen Kanal bewässert, der von Walliswil bis nach Rothrist reicht.[3]Begrenzt wird die Ebene durch eine steile Geländestufe, die in eine weitere, erhöht liegende Ebene übergeht. Diese ist zu über zwei Dritteln mit Wald bedeckt, der einen bedeutenden Teil des grössten zusammenhängenden Waldgebietes des Kantons Aargau bildet. Die Dörfer Hohwart und Glashütten liegen südöstlich von Murgenthal in einer zwei Kilometer langen und 400 Meter breiten Rodungsinsel, die auf allen Seiten von Wald umgeben ist. Die Ortschaft Riken, eineinhalb Kilometer nordöstlich von Murgenthal gelegen, ist auf drei Seiten von Wald umgeben. Ganz im Südosten, über vier Kîlometer von Murgenthal entfernt, befinden im Tal der Pfaffneren das Dorf Balzenwil und der Weiler Gruben.[3]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 1861 Hektaren, davon sind 1171 Hektaren bewaldet und 151 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt befindet sich auf 501 Metern auf der Grueberhöchi bei Balzenwil, der tiefste auf 405 Metern an der Aare.Nachbargemeinden sind Rothrist im Nordosten, Vordemwald im Osten, Brittnau im Südosten, die luzernische Gemeinde Pfaffnau im Süden, die bernischen Gemeinden Roggwil und Wynau im Westen sowie die solothurnischen Gemeinden Wolfwil im Westen und Fulenbach im Nordwesten.

Quellenangabe: Die Seite "Murgenthal.Geographie." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 23. Januar 2010 23:21 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


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pensionen.ch: Murgenthal Textauszug aus Wikipedia:
Die erste Kirche der reformierten Pfarrgemeinde Murgenthal entstand zwischen 1852 und 1854 im neuromanischen Stil in Glashütten . Die baufällige Kirche wurde 1964 abgebrochen und an gleicher Stelle durch eine neue , moderne Kirche ersetzt . [4] ...

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Murgenthal.Geschichte.

erfolgte im Jahr 1254. Der Ortsname stammt vom keltischen Morgiodunon bzw. dem spätlateinischen Morgiodunum, was "befestigte Anlage an der Morgia/Murg" bedeutet.[2] Murgenthal, Glashütten und Riken waren damals Bestandteil des Amtes Aarburg, das im Besitz der Grafen von Frohburg war. Das Amt wurde 1299 an die Habsburger verkauft, die damit sowohl die niedere als auch die hohe Gerichtsbarkeit besassen. Das erstmals 1197 erwähnte Balzenwil hingegen hatte eine rechtliche Sonderstellung: Das Niedergericht lag bei der Gerichtsherrschaft Pfaffnau des Klosters St. Urban, das Hochgericht jedoch beim bernischen Amt Aarwangen.1415 eroberten die Eidgenossen den Aargau. Die verschiedenen Dörfer und Weiler rund um Murgenthal gehörten nun zum Untertanengebiet der Stadt Bern, dem so genannten Berner Aargau. Balzenwil wurde ebenfalls dem Amt Aarburg zugeteilt. Auch nach Einführung der Reformation im Jahr 1528 besass das auf Luzerner Gebiet gelegene Kloster einen gewissen Einfluss: Zwischen 1640 und 1645 entstand als Gemeinschaftswerk der katholischen Mönche und des reformierten Landvogts der Rotkanal.Im März 1798 marschierten die Franzosen in die Schweiz ein, entmachteten die "Gnädigen Herren" von Bern und riefen die Helvetische Republik aus. Der westlich der Wigger gelegene Teil des Amts Aarburg gehörte zunächst zum Kanton Bern (Distrikt Langenthal) und wurde dann im März 1803 dem Kanton Aargau angefügt. Balzenwil und Riken wurden selbständige politische Gemeinden. Jedoch umfasste Riken den weitaus grössten Teil des heutigen Gemeindegebiets, selbst der unmittelbar neben Balzenwil gelegene Weiler Gruben gehörte dazu.Nach der Eröffnung der Eisenbahnlinie Aarburg-Herzogenbuchsee am 16. März 1857 und der Aarebrücke im Jahr 1863 entwickelte sich Murgenthal zum eigentlichen Zentrum der Gemeinde Riken; neben dem Bahnhof siedelten sich zahlreiche Industriebetriebe an. Im Jahr 1900 zählte Riken 1729 Einwohner, Balzenwil lediglich 191. Ein Jahr später wurden beide Gemeinden fusioniert und Murgenthal gab der neu entstandenen Gemeinde ihren Namen. Seit Beginn der 1950er Jahre ist die Einwohnerzahl stabil geblieben.

Quellenangabe: Die Seite "Murgenthal.Geschichte." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 23. Januar 2010 23:21 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.