Pension Mumpf

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Stadt Infos
Die Stadt Mumpf liegt in Bezirk Rheinfelden im Aargau .
Mumpf (schweizerdeutsch: , bis 1803 Niedermumpf genannt) ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Rheinfelden des Schweizer Kantons Aargau. Sie liegt im Westen der Region Fricktal am Hochrhein, an der Grenze zu Deutschland.

Quellenangabe: Die Seite "Mumpf" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-04-25T14:57:02Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

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Mumpf.Geographie.

Das Dorf erstreckt sich über eine Länge von fast zwei Kilometern in einem maximal 200 Meter breiten Engpass zwischen dem Rhein und den steil abfallenden Hängen des Tafeljuras. Der alte Dorfkern bildet den östlichsten Teil des Siedlungsbandes und liegt am Ausgang des Fischingertals. Das Tal wird vom Fischingerbach durchflossen und bildet eine tief eingeschnittene Schlucht zwischen der Mumpferfluh (511 m ü. M.) im Osten und dem Chriesiberg (558 m ü. M.) im Südwesten. Der ganz im Westen gelegene Spitzgraben trennt den Chriesiberg vom Zeiningerberg. Das Siedlungsgebiet ist im Nordwesten fast mit demjenigen von Wallbach zusammengewachsen. An dieser Stelle weitet sich auch die Flussebene etwas aus, da der Rhein hier seine Fliessrichtung von West auf Nord ändert.[3]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 313 Hektaren, davon sind 133 Hektaren bewaldet und 69 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt liegt auf 500 Metern am Rand der Chriesiberg-Hochebene, der tiefste auf 280 Metern am Rhein.Nachbargemeinden in der Schweiz sind Wallbach im Nordwesten, Zeiningen im Westen, Zuzgen im Süden, Obermumpf im Südosten und Stein im Osten. Im Norden grenzt Mumpf an die deutsche Gemeinde Bad Säckingen.

Quellenangabe: Die Seite "Mumpf.Geographie." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 27. Januar 2010 21:26 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


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Mumpf.Geschichte.

Verschiedene Funde weisen darauf hin, dass die Gegend bereits vor rund 4000 Jahren besiedelt war. 1991 gruben Archäologen auf dem Kapf eine mittel- bis spätneolithische befestigte Siedlung aus, die von Gräben und Palisaden umgeben war. Auch fanden sich grosse Mengen an Keramik und Steinwerkzeugen. Aus der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts stammen ein Kastell der Römer und ein Soldatengrab. Die Mumpferfluh war zu jener Zeit ein wichtiger Beobachtungspunkt an der Nordgrenze des Imperiums. Auf dem Weg nach Stein kam das Fragment eines Meilensteins aus dem Jahr 139 zum Vorschein.[4]Die Mumpfer Kirche entstand spätestens im 9. Jahrhundert als Gründung des Stiftes Säckingen. Die erste urkundliche Erwähnung von Mumpher erfolgte im Jahr 1218. Der Ortsname stammt vom lateinischen ad montem ferri, was "beim Eisenberg" bedeutet.[2] Landesherren waren die Grafen von Homberg-Tierstein, ab 1232 die Habsburger, die nach dem Waldshuterkrieg von 1468 das gesamte Fricktal an Burgund verpfändeten. Als die Burgunder von den Eidgenossen während der Burgunderkriege vernichtend geschlagen worden waren, kam Mumpf 1477 wieder unter österreichische Herrschaft.Nach der Reichsreform des österreichischen Kaisers Maximilian I. im Jahr 1491 gehörte Mumpf zu Vorderösterreich und lag in der Landschaft Möhlinbach, einer untergeordneten Verwaltungseinheit der Kameralherrschaft Rheinfelden. Im 17. Jahrhundert gab es kaum längere Friedenszeiten. Im März 1612 fand in Mumpf eine Abgeordnetenversammlung von Untertanen statt, um gegen eine Erhöhung der Umsatzsteuer auf Wein zu protestieren. In der Folge brach der Rappenkrieg aus. Dieser Bauernaufstand, der das Fricktal und angrenzende Gebiete am Hochrhein erschütterte, wurde im September 1614 nach Vermittlung der Eidgenossen beendet. Der Dreissigjährige Krieg, der zwischen 1633 und 1638 auch das Fricktal erfasste, warf das Dorf in seiner wirtschaftlichen Entwicklung zurück. Zweimal wurde das Dorf von durchmarschierenden Truppen geplündert. Auch während des Pfälzischen Erbfolgekriegs (1688-1697) zogen fremde Truppen durch die Region.1797 wurde das Fricktal nach dem Frieden von Campo Formio ein französisches Protektorat. Während des Zweiten Koalitionskriegs verlief hier die Frontlinie zwischen den Armeen Frankreichs und Österreichs. Am 20. Februar 1802 wurde Mumpf eine Gemeinde im Distrikt Rheinfelden des Kantons Fricktal, der sich im August der Helvetischen Republik anschloss. Seit dem 19. Februar 1803 gehört die Gemeinde zum Kanton Aargau.Jahrhundertelang lebten die Dorfbewohner von der Landwirtschaft, dem Fischfang und der Flösserei auf dem Rhein. Die Eröffnung der Bözbergeisenbahn am 1. August 1875 änderte vorerst nicht viel daran. Nach dem Bau des Wasserkraftwerks Ryburg-Schwörstadt und dem Aufstauen des Rheins mussten die letzten Fischer und Flösser ihre Tätigkeit aufgeben. Der Schwerpunkt verlagerte sich auf Gewerbe und Dienstleistungen. Zwischen 1970 und 1990 nahm die Bevölkerungszahl um über zehn Prozent ab, seither ist jedoch ein kontinuierliches Wachstum zu verzeichnen.

Quellenangabe: Die Seite "Mumpf.Geschichte." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 27. Januar 2010 21:26 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.