Stadt Infos
Die Stadt Möhlin liegt in Bezirk Rheinfelden im Aargau .
Möhlin (schweizerdeutsch: , früher ) ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Rheinfelden des Schweizer Kantons Aargau. Sie liegt im Westen der Region Fricktal am Hochrhein und grenzt an Deutschland sowie an den Kanton Basel-Landschaft. Die mit fast 19 km² flächenmässig drittgrösste Gemeinde des Kantons gehört zur Agglomeration der Stadt Basel.
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Möhlin.Geographie.Lage.
Die Gemeinde liegt knapp 20 km östlich von Basel in einer fruchtbaren Lössebene am Ausgang des Möhlintals. Sie besteht aus den Ortsteilen Obermöhlin, Untermöhlin und Riburg. Diese Ortsteile sind vollständig zusammengewachsen und erstrecken sich auf einer Länge von dreieinhalb Kilometern dem Möhlinbach entlang. Dem Ufer des Rheins entlang erstrecken sich ausgedehnte Wälder. Dort befand sich einst eine Siedlung mit dem Namen Rappertshäusern, die im 17. Jahrhundert aufgegeben wurde und heute überwachsen ist.[3]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 1879 Hektaren, davon sind 687 Hektaren bewaldet und 348 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt liegt auf 636 Metern auf dem Gipfel des Sonnenbergs, der tiefste auf 280 Metern am Rhein.Nachbargemeinden sind Wallbach im Nordosten, Zeiningen im Osten, Maisprach im Süden, Magden im Südwesten und Rheinfelden im Westen. Im Norden grenzt Möhlin an die deutschen Gemeinden Schwörstadt und Wehr auf der gegenüberliegenden Seite des Rheins.Die kürzeste Entfernung von der Gemeindegrenze zum Kanton Basel-Stadt beträgt exakt 10,0 km (Luftlinie), jene zum Kanton Solothurn rund 11 km und jene zu Frankreich rund 18 km. In weniger als 25 km Entfernung (Luftlinie) liegen die Stadtzentren der drei Kantonshauptstädte Liestal (11,5 km), Basel (19 km) und Aarau (23,5 km). Im Umkreis von 75 km liegen nebst Basel auch die Grossstädte Mulhouse (43 km), Freiburg im Breisgau (48 km), Zürich (56 km), Winterthur (67 km) und Bern (75 km).
Tourismusbüro:
www.Möhlin.ch Möhlin.ch
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Adressen:
www.pensionmoehlin.ch
www.pensionenmoehlin.ch
www.pension-moehlin.ch
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Sehenswert/Wissenswert:
Riburg Breitsee Kirche St. Leodegar (Möhlin) Rappertshäusern
Riburg
Breitsee
Kirche St. Leodegar (Möhlin)
Rappertshäusern
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Wissenswert
Breitsee Kirche St. Leodegar (Möhlin) Möhlin Rappertshäusern Riburg
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Möhlin.Geschichte.
1983 kamen bei Ausgrabungen bei Riburg die Fundamente eines römischen Gutshofes zum Vorschein. Es war in der Mitte des 1. Jahrhunderts errichtet worden, war 70x30 m gross und verfügte über eine Hypokaustenheizung. Allerdings wurden keine Einrichtungsgegenstände gefunden. Entlang des Rheins - genauer auf dem Sporn des Bürkli, im Fahrgraben und in den Unteren Wehren - standen drei römische Wachttürme, die ab 370 die nördliche Grenze des Imperiums bewachten. Insbesondere das Kastell Bürkli an der Mündung des Möhlinbachs ist noch gut zu erkennen.[6]. Der Ortsname stammt von der alteuropäischen Flussbezeichnung Malina, die "anschwellendes Wasser" bedeutet.[2] Zu dieser Zeit befanden sich mehrere Weiler auf dem heutigen Gemeindegebiet, die später zusammengewachsen sind und das heutige Möhlin bilden (Ober- und Unterhof Meli, Ober- und Untermöhlin, Stadelbach, Riburg und Niederriburg). Möhlin ist damit rund zwei Jahrhunderte älter als das benachbarte Städtchen Rheinfelden. Die Möhliner Kirche St. Leodegar unterstand dem Kloster Beuggen und so mussten die Zehnten an den dort domizilierten Deutschen Orden abgeliefert werden.Landesherren waren zunächst die Grafen von Homberg-Tierstein, ab 1232 die Habsburger. Diese verpfändeten nach dem Waldshuterkrieg von 1468 das gesamte Fricktal an Burgund. Als die Burgunder von den Eidgenossen während der Burgunderkriege vernichtend geschlagen worden waren, kam Möhlin 1477 wieder unter österreichische Herrschaft. Nach der Reichsreform des österreichischen Kaisers Maximilian I. im Jahr 1491 gehörte Möhlin zu Vorderösterreich und lag in der Landschaft Möhlinbach, einer untergeordneten Verwaltungseinheit der Kameralherrschaft Rheinfelden.Im 17. Jahrhundert gab es kaum längere Friedenszeiten. Der Rappenkrieg, ein Bauernaufstand, dauerte von 1612 bis 1614. Der Dreissigjährige Krieg, der zwischen 1633 und 1638 auch das Fricktal erfasste, warf das Dorf in seiner wirtschaftlichen Entwicklung zurück. Bei der Belagerung Rheinfeldens plünderten schwedische Truppen das am Rheinufer gelegene Dorf Rappertshäusern und zerstörten es. Um diese Zeit wurde das Dorf endgültig verlassen. Es existieren zwei ähnliche Sagen, die das Aussterben auf die Pest zurückführen. Der gesamte Gemeindebann von Rappertshäusern fiel zunächst an Rheinfelden und wurde gegen einen Teil von Riburg getauscht. Auch während des Pfälzischen Erbfolgekriegs (1688-1697) zogen fremde Truppen durch die Region.1797 wurde das Fricktal nach dem Frieden von Campo Formio ein französisches Protektorat. Während des Zweiten Koalitionskriegs verlief hier die Frontlinie zwischen den Armeen Frankreichs und Österreichs. Am 20. Februar 1802 wurde Möhlin eine Gemeinde im Distrikt Rheinfelden des Kantons Fricktal, der sich im August der Helvetischen Republik anschloss. Seit dem 19. Februar 1803 gehört die Gemeinde zum Kanton Aargau.Im Jahr 1840 versuchten die Bewohner von Riburg, diesen Ortsteil von Möhlin wieder abzutrennen. Sie bezogen sich darauf, schon seit jeher eine eigenständige Gemeinde zu sein, obwohl sich dies nicht urkundlich belegen liess. Der Kanton lehnte die Gemeindetrennung ab, nicht zuletzt deshalb, weil Riburg als eigenständige Gemeinde angeblich finanziell nicht hätte überleben können. Mit der Gründung der Salinen in Riburg im Jahr 1848 setzte die Industrialisierung ein, die sich mit der Eröffnung der Bözbergbahn am 2. August 1875 noch verstärkte. 1932 wurde die Bata-Schuhfabrik eröffnet. Die Suburbanisierung setzte ein und Möhlin entwickelte sich zu einer Agglomerationsgemeinde der Stadt Basel. Vor allem seit Beginn der 1980er Jahre ist ein starkes Wachstum der Einwohnerzahlen zu verzeichnen.
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