Stadt Infos
Die Stadt Mettau liegt in Bezirk Laufenburg im Aargau .
Mettau ist der Name: - einer Gemeinde im Kanton Aargau, Schweiz; siehe Mettau AG - eines Nebenflusses der Elbe in Tschechien; siehe Mettau (Fluss)
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Mettauertal.Geographie.
Die Gemeinde liegt inmitten des Tafeljuras zwischen Aare- und Rheintal und besteht aus fünf Dörfern sowie mehreren verstreut liegenden Weilern und Einzelhöfen. Hauptabfluss ist der Etzgerbach. Er entspringt bei Hottwil (415 m ü. M.), fliesst anschliessend in nordwestlicher und westlicher Richtung durch Wil (381 m ü. M.) und Mettau (347 m ü. M.), passiert Etzgen (336 m ü. M.) und mündet in den Rhein. Oberhofen (364 m ü. M.) liegt in einem Seitental am Mettauerbach; dieser Bach fliesst in nördlicher Richtung und mündet bei Mettau in den Etzgerbach.[2]Auf allen Seiten sind die im Talgrund liegenden Dörfer von Hügeln umgeben. Diese steigen in der Regel im unteren Bereich steil an und gehen in gering ansteigende Hochebenen über. Nur bei Hottwil sind die Steigungen weitgehend gleichmässig. Nördlich von Etzgen weitet sich der schmale Uferstreifen entlang des Rheins zu einer bis zu 500 Meter breiten Ebene aus. Die wichtigsten Erhebungen sind Ebni (505 m ü. M.) bei Etzgen, Ischlag (508 m ü. M.) und Egghalde (566 m ü. M.) bei Mettau, Weisstannenkopf (566 m ü. M.), Ebnet (535 m ü. M.) und Obere Rüti (605 m ü. M.) bei Wil, Meiershalde (562 m ü. M.) bei Oberhofen sowie Laubberg (649 m ü. M.), Hottwilerhorn (646 m ü. M.), Wessenberg (605 m ü. M.) und Beiberg (585 m ü. M.) bei Hottwil.[2]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 2156 Hektaren, davon sind 890 Hektaren bewaldet und 135 Hektaren überbaut. Mettauertal ist somit die flächenmässig grösste Gemeinde des Kantons Aargau. Die höchste Stelle ist der Gipfel des 649 Meter hohen Laubbergs westlich von Hottwil, die tiefste Stelle befindet sich auf 300 Metern am Rhein südwestlich von Etzgen.Nachbargemeinden sind Schwaderloch im Norden, Leibstadt im Nordosten, Leuggern und Mandach im Osten, Villigen im Südosten, Remigen im Süden, Gansingen im Südwesten sowie Laufenburg im Westen. Im Nordwesten grenzt Mettauertal an die deutschen Gemeinden Albbruck und Laufenburg (Baden) im Bundesland Baden-Württemberg.
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Adressen:
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Wissenswert
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Mettauertal.Geschichte.
Eine 1922 in Mettau gefundene Goldmünze weist darauf hin, dass während der Römerzeit ein Weg von Vindonissa durch das Mettauertal zum Rhein existierte. Während des 4. Jahrhunderts bildete der Rhein die Nordgrenze des Römischen Reichs. Die Legio VIII Augusta baute im Jahr 371 bei Etzgen drei Wachttürme, von denen allerdings keine Spuren erhalten geblieben sind.[3] Ab dem 5. Jahrhundert besiedelten die Alamannen die Region.Im Mittelalter wurden vier der fünf Dörfer erstmals urkundlich erwähnt (Hottwil 1150, Mettau 1254, Wil 1318, Etzgen 1448). In den Dörfern Etzgen, Mettau und Wil übten die Grafen von Habsburg-Laufenburg die Landesherrschaft aus, ab 1386 die ältere Linie der Habsburger. Ab 1468 waren die Dörfer an die Burgunder verpfändet, kamen aber 1477 wieder zu Vorderösterreich. Die österreichische Herrschaft endete 1797 mit der Besetzung des Fricktals durch französische Truppen. Die Region bildete ab Februar 1802 den Kanton Fricktal, der sich im August der Helvetischen Republik anschloss und dadurch schweizerisch wurde. Einen anderen Verlauf nahm die Geschichte Hottwils: Die Habsburger verpfändeten das Dorf 1316 an die Herren von Wessenberg. Im Waldshuterkrieg wurde das Dorf von den Bernern erobert, die 1528 auch die Reformation einführten. Bis zur Eroberung durch die Franzosen im Jahr 1798 lag Hottwil im Berner Aargau.Um 1800 entstand das Dorf Oberhofen als Ausbausiedlung. 1803, im Jahr der Gründung des Kantons Aargau, gehörten Wil, Oberhofen und Etzgen zur Gemeinde Mettau. Wil bildete umgehend eine eigenständige Gemeinde, Oberhofen folgte 1832, Etzgen ein Jahr darauf. Hottwil war seit jeher eigenständig; im Gegensatz zu den übrigen Gemeinden gehörte es nicht zum Bezirk Laufenburg, sondern zum Bezirk Brugg. Zwar siedelten sich in Etzgen nach der Eröffnung der Bahnstrecke Stein-Säckingen-Koblenz im Jahr 1892 einzelne Industriebetriebe an, die Gemeinden an Etzgerbach und Mettauerbach blieben jedoch weitgehend landwirtschaftlich geprägt und entwickelten sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu Wohngemeinden.[4]
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