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Die Stadt Lenzburg liegt in Bezirk Lenzburg im Aargau .
Lenzburg (schweizerdeutsch: ) ist eine Kleinstadt und Einwohnergemeinde im Zentrum des Schweizer Kantons Aargau. Der Hauptort des gleichnamigen Bezirks liegt am Aabach, rund drei Kilometer südlich der Aare.

Quellenangabe: Die Seite "Lenzburg" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-05-18T10:32:13Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

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Lenzburg.Geographie.

Das Gelände wird durch zwei Molassehügel geprägt, die sich rund hundert Meter über der ansonsten flachen Ebene erheben. Während der Schlossberg (504 m ü. M.) fast kreisrund ist und lediglich einen Durchmesser von etwa 250 Metern aufweist, ist der nebenan liegende Goffersberg (507 m ü. M.) ellipsenförmig und besitzt ein knapp fünfhundert Meter langes und fünfzig Meter breites Hochplateau. Zwischen dem Schlossberg mit dem Schloss Lenzburg und dem Aabach liegt die mittelalterliche Altstadt. Der nordöstliche Teil des Gemeindegebiets besteht aus einer flachen Endmoräne, die während der Würmeiszeit beim Rückzug des Reussgletschers entstanden ist. Dort liegen zwei markante Findlinge, der Kleine und der Grosse Römerstein. Im Südosten erheben sich der "Berg" (560 m ü. M.) und der Lütisbuech (538 m ü. M.), zwei Ausläufer des Rietenbergs. Diese Hügelkette bildet die Grenze zwischen dem Seetal und dem Bünztal. Lenzburg ist mit seinen Nachbargemeinden Niederlenz und Staufen zu einer zusammenhängenden Agglomeration mit rund 15'000 Einwohnern zusammengewachsen, die Grenzen zwischen den einst getrennten Orten sind kaum mehr erkennbar.[3]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 1131 Hektaren, davon sind 562 Hektaren bewaldet und 320 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt befindet sich auf 560 Metern auf dem Gipfel des "Bergs" an der südlichen Gemeindegrenze, der tiefste auf 390 Metern am Aabach.Nachbargemeinden sind Rupperswil im Nordwesten, Niederlenz und Möriken-Wildegg im Norden, Othmarsingen im Nordosten, Hendschiken im Osten, Ammerswil im Südosten, Egliswil Süden, Seon im Südwesten sowie Staufen im Westen.

Quellenangabe: Die Seite "Lenzburg.Geographie." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 5. Januar 2010 20:57 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


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...im gotischen Stil umgestaltet . Im Auftrag des Landvogts von Lenzburg wurde das Gebäude im Jahr 1640 erweitert und zu einer Saalkirche ausgebaut . Östlich der Pfarrkirche steht das das 1783 von Carl Ahasver von Sinner im klassizistischen Stil ...
pensionen.ch: Lenzburg Textauszug aus Wikipedia:
...alten Stadtmauer Das Wahrzeichen der Stadt ist das Schloss Lenzburg , das im 11 . Jahrhundert entstanden und seither mehrmals erweitert worden ist . Die Lenzburg zählt zu den ältesten und bedeutendsten Hèenburgen der Schweiz und befindet sich auf dem ...
pensionen.ch: pensionen ...Baden 5 St . , Brugg 3% St . , Lenzburg 1% St . , Schinznach 3 St . , Zofin - gen 3 St . , Basel 10 St . , Bern 15 St . , Liestal 7 St . ...
pensionen.ch: pensionen ...St . , Gis - lifluh 2% St . , Lenzburg 1%? Baden 2% , Aarau 3 Stunden . Lenzburg* In der Nähe dieser kleinen , wohlhabenden und gewerbthätigen Stadt (2000 meist ref . Einw . ) erhebt sich der isolirte ...
pensionen.ch: pensionen ...Beromünster . Im alten , 850 von Graf Bero von Lenzburg gestifteten Kollegiatstift , das eine schöne geschnitzte Passion besitzt , wurde schon 1472 ein biblisches Wörterbuch des Chorherrn Helias Heliae de Laufen und andere seltene Incunabeln gedruckt . In der ...
pensionen.ch: pensionen ...und wählte dann im J . 1110 die Grafen von Lenzburg zu Schirmherren . Wegen innerer Streitigkeiten beschloss schon im J . 1150 eine Landsgemeinde die Tren - nung des Ländchens in zwei selbstständig sich verwaltende Theile , als deren Scheidelinie ...
pensionen.ch: pensionen ...Leberberg 68 Lecco 169 Les Loges 100 Lentagletscher 173 Lenz Lenzburg 178 46

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Lenzburg.Geschichte.

Die ältesten Funde stammen aus der Jungsteinzeit, darunter ein über 5000 Jahre altes Gräberfeld. In der ersten Hälfte des 1. Jahrhunderts entstand auf dem Lindfeld, nordöstlich des Stadtzentrums zwischen Aabach und Bünz, eine römische Siedlung. Dieser vicus hatte die Form eines rund 400 Meter langen Strassendorfes und zählte zu seiner Blütezeit etwa 500 Einwohner. Wichtigstes Gebäude war ein Theater mit über 4000 Sitzplätzen. Die Siedlung, deren Name nicht bekannt ist, scheint ein religiöses Zentrum für die nähere Region gewesen zu sein.[4] Der Niedergang setzte zu Beginn des 3. Jahrhunderts ein und spätestens bei den Einfällen der Alamannen (259 bis 270 n. Chr.) wurde die Siedlung aufgegeben. erfolgte 893 in einem Zinsrodel des Fraumünsters in Zürich. Der Name des Ortes leitet sich vom alteuropäischen Flussnamen Lentia ab, der "die Biegsame" oder "die Gekrümmte" bedeutet und später von Helvetiern und Römern übernommen wurde. Tatsächlich hiess der Aabach im Mittelalter Lenzbach. Der Namensbestandteil -burg ist ein klarer Hinweis auf das 1036 erstmals erwähnte Schloss Lenzburg.[2]Das Schloss war der Stammsitz der Grafen von Lenzburg, die im 11. und 12. Jahrhundert bedeutende Lehnsherren im schweizerischen Mittelland waren. Graf Ulrich IV. starb 1173 ohne Nachkommen; das Schloss vererbte er Kaiser Barbarossa. Der Kaiser vergab es als Lehen an die Grafen von Kyburg, die das Schloss später käuflich erwarben. Um 1230 entstand zwischen dem (wenig später aufgegebenen) Dorf Oberlenz am Aabach und dem Schlossberg eine befestigte Marktsiedlung. Nachdem die Kyburger ebenfalls ausgestorben waren, übernahmen die Habsburger im Jahr 1264 das Schloss und die Herrschaft über die Siedlung. Am 20. August 1306 erhielt Lenzburg von Herzog Friedrich dem Schönen das Stadtrecht. Beim Einfall der Gugler Ende des Jahres 1375 liessen die Habsburger die Stadt schleifen und danach wieder aufbauen.Im April 1415 eroberten die Berner den westlichen Teil des Aargaus. Lenzburg wurde zwar eine Untertanenstadt im so genannten Berner Aargau, durfte aber seine bisherigen Freiheiten weitgehend behalten. Die Stadtbehörden bestanden aus zwei sich abwechselnden Schultheissen, dem Kleinen und dem Grossen Rat. Bern kaufte 1433 das Schloss, von 1444 bis 1798 residierte hier der Landvogt des Oberamts Lenzburg. Bei einem Stadtbrand blieben 1491 nur gerade 15 Häuser unversehrt, woraufhin die Stadt mit Hilfe der Berner wieder aufgebaut wurde. 1528 führten die Berner in Lenzburg die Reformation ein. Bis 1565 war die Stadt Teil der Pfarrei Staufen. Im 16. Jahrhundert wandelte sich Lenzburg allmählich von einer Bauern- zu einer Handwerkssiedlung. 1744 wurden die Zollrechte der Stadt an Bern abgetreten, als Gegenleistung durften die Stadtbewohner nun auch ausserhalb der Befestigungsanlagen Häuser errichten. Dies begünstigte das Wachstum der Baumwollindustrie. 1732 entstand die erste Fabrik.Im März 1798 marschierten die Franzosen in die Schweiz ein, riefen die Helvetische Republik aus und entmachteten die "Gnädigen Herren" von Bern. Lenzburg gehört seither zum Kanton Aargau und wurde 1803 Bezirkshauptort. Ein Jahr später erwarb der Kanton das Schloss, war aber unschlüssig, wie es genutzt werden sollte. Wie manche andere Kantone wollte man dieses Symbol der alten Herrschaft nicht zu Regierungszwecken nutzen und vermietete es daher unter anderem als Erziehungsanstalt.Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Lenzburg zu einem überregionalen Baumwollverlags- und Speditionszentrum. Viele Heimarbeiter im ganzen Kantonsgebiet arbeiteten für die Lenzburger "Baumwollherren". Am 23. Juni 1874 erhielt die Stadt mit der Aargauischen Südbahn Anschluss ans Eisenbahnnetz. Am 6. September 1877 folgte die Bahnstrecke Zofingen-Wettingen der Nationalbahn. Der Konkurs dieser Gesellschaft im darauf folgenden Jahr brachte Lenzburg an den Rand des wirtschaftlichen Ruins, da die Stadt sich finanziell stark engagiert hatte. Der Abbau der Schulden belastete über ein halbes Jahrhundert lang die städtischen Finanzen. eine Bahnlinie durch das Seetal bis nach Luzern (die heutige Seetalbahn), die Teilstrecke von Lenzburg nach Wildegg folgte am 1. Oktober 1895. Zwischen 1900 und 1970 verdreifachte sich die Bevölkerungszahl. Seither ist sie jedoch stabil, weil sich das Wachstum zunehmend auf die Nachbargemeinden verlagert hat. Die Bahnstrecke nach Wildegg wird seit dem 2. Juni 1984 nicht mehr befahren und wurde bis 2005 dem Zerfall überlassen, als sie dann einem Altstadtumfahrungstunnel weichen musste.Nachdem das Schloss vom Kanton jahrzehntelang vermietet worden war, wurde es 1860 verkauft. Es hatte mehrere Besitzer, darunter den Vater des Dichters Frank Wedekind und den Polarforscher Lincoln Ellsworth. Im Jahr 1956 ging das Schloss endgültig in den Besitz des Kantons über, der hier das Historische Museum einrichtete.

Quellenangabe: Die Seite "Lenzburg.Geschichte." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 5. Januar 2010 20:57 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.