Stadt Infos
Die Stadt Le Locle liegt in District du Locle im Neuchâtel .
Le Locle ist eine politische Gemeinde und Hauptort des Distrikts Le Locle im Kanton Neuenburg in der Schweiz. Die Industriestadt gilt als Wiege der schweizerischen Uhrmacherei. Ende Juni 2009 wurde Le Locle zum UNESCO-Welterbe erklärt.
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Le Locle.Geographie.
Le Locle liegt auf 920 m ü. M., 8 km südwestlich von La Chaux-de-Fonds (Luftlinie), nahe der Grenze zu Frankreich. Die Industriestadt erstreckt sich in einem engen, vom Bach Bied entwässerten Hochtal im Neuenburger Jura, zwischen den Höhen von Grand Som Martel im Süden und Pouillerel im Norden.Die Fläche des 23,1 km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt im Neuenburger Jura. Im zentralen Bereich des Gemeindeareals befindet sich die Synklinale von Le Locle, ein abgeschlossenes Hochtal, das gemäss der Streichrichtung des Juras in diesem Gebiet in Richtung Südwest-Nordost orientiert ist. Von Süden her münden mehrere kurze Seitentäler in dieses Hochtal, darunter die Combe Girard. Entwässert wird das Tal durch den Bied, der im Bereich von Le Locle eingedolt ist, nach Westen zum Doubs. Er versickerte vor dem Col des Roches. Da dieser Versickerungstrichter grössere Wassermengen während der Schneeschmelze und langer Regenperioden nicht aufzunehmen vermochte, wurde früher bei solchen Ereignissen oftmals der ganze Talboden überschwemmt. Mit dem Durchschlag eines künstlichen Tunnels unter dem Col des Roches wurde 1805 die Überschwemmungsgefahr weitgehend gebannt. und auf den breiten, teils bewaldeten, teils mit Weiden bestandenen Kamm des Pouillerel (bis 1'257 m ü. M.), der das Hochtal von Le Locle vom Doubstal trennt. Im Osten reicht das Gebiet bis auf die topographische Wasserscheide zwischen Le Locle und La Chaux-de-Fonds. Im Süden und Südwesten bilden die Antiklinale des Grand Som Martel und die Höhe bei Prévoux die Abgrenzung. Mit 1'320 m ü. M. wird nördlich des Gipfels des Grand Som Martel der höchste Punkt von Le Locle erreicht. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 16 % auf Siedlungen, 30 % auf Wald und Gehölze und 53 % auf Landwirtschaft; etwas weniger als 1 % war unproduktives Land. (949 m ü. M.), Les Jeannerets und Les Petits Monts (1'020 m ü. M.), das Industriequartier Les Billodes im Westen der Stadt, ein Teil der Siedlung Le Prévoux (1'077 m ü. M.) auf der Höhe südwestlich des Talkessels sowie verschiedene kleine Siedlungen und zahlreiche, weit verstreut auf den Höhen liegende Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Le Locle sind Les Brenets, Les Planchettes, La Chaux-de-Fonds, La Sagne, Les Ponts-de-Martel, La Chaux-du-Milieu und Le Cerneux-Péquignot im Kanton Neuenburg sowie Villers-le-Lac im angrenzenden Frankreich.
Tourismusbüro:
www.Le Locle.ch Le Locle.ch
www.Le Locle.com
Le Locle.com

Adressen:
www.pensionle-locle.ch
www.pensionenle-locle.ch
www.pension-le-locle.ch
www.pensionen-le-locle.ch
www.pension-le-locle.com
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Sehenswert/Wissenswert:
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Dixi Holding Le Locle
Mido SA
Col des Roches
Tissot
Zenith (Uhrenmanufaktur)
Vulcain (Uhrenmarke)
Certina S.A.
Bahnstrecke Besançon–Le Locle
Zodiac 1882
Ulysse Nardin
Höhlenmühlen von Le Locle
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Wissenswert
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Textauszug aus Wikipedia: ...Jahr 2003 restauriert . Seit 1622 bildet das vorher von Le Locle abhängige Dorf eine eigene Pfarrei . Im Dorf sowie in den Weilern sind zahlreiche charakteristische Bauernhäuser des Hochjuras aus dem 17 . bis 19 . Jahrhundert erhalten . In ... |
pensionen.ch: La Chaux-du-Milieu
Textauszug aus Wikipedia: ...diesem Zeitpunkt bildet das Dorf , das vorher zur Pfarrei Le Locle gehòte , eine eigene Pfarrei . Im Dorf sowie in den Weilern sind zahlreiche charakteristische Bauernhäuser des Hochjuras aus dem 17 . bis 19 . Jahrhundert erhalten . La_Chaux ... |
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pensionen.ch: Reiseinfos E
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Le Locle.Geschichte.
Früheste Zeugnisse der Anwesenheit des Menschen im Gebiet von Le Locle stammen aus dem späten Mesolithikum (um 6000 bis 5000 vor Christus). In einem Abri am Col des Roches wurden Keramikfragmente und Werkzeuge sowie Knochen gefunden. Aus der gesamten nachfolgenden Zeitperiode bis ins Mittelalter sind keine Funde bekannt. (Lichtung) zurück, wobei der Artikel assimiliert wurde.Richtig urbar gemacht und besiedelt wurde die Gegend von Le Locle erst im Lauf des 14. Jahrhunderts. Ab 1360 gehörte Le Locle als Lehen zur Herrschaft Valangin. Weil den Siedlern relativ grosse Freiheiten gewährt wurden, liessen sich hier vor allem Leute aus dem Val de Ruz und aus dem Val de Travers nieder. Die Reformation wurde 1536 in der Gemeinde eingeführt. Zusammen mit der Herrschaft Valangin kam Le Locle 1592 unter die Oberhoheit der Grafschaft Neuenburg. Seit 1648 war Neuenburg Fürstentum und ab 1707 durch Personalunion mit dem Königreich Preussen verbunden. 1806 wurde das Gebiet an Napoleon I. abgetreten und kam 1815 im Zuge des Wiener Kongresses an die Schweizerische Eidgenossenschaft, wobei die Könige von Preussen bis zum Neuenburgerhandel 1857 auch Fürsten von Neuenburg blieben.Gegenüber La Chaux-de-Fonds und anderen Siedlungen der Umgebung profitierte Le Locle von der Wasserkraft des Flüsschens Bied und hatte deshalb selten unter Wasserknappheit zu leiden. Entlang dem Bachlauf entstanden schon früh die ersten Mühlen, Sägen und Schmieden. Im 17. Jahrhundert kam die in Heimarbeit verrichtete Spitzenklöppelei auf und führte zu einem ersten wirtschaftlichen Aufschwung der Gegend.Im Jahre 1705 übersiedelte Daniel Jeanrichard (1664-1741)[3] von La Sagne nach Le Locle, begann mit der Produktion von Uhren und begründete damit diese traditionsreiche Schweizer Industrie. Zunächst wurde auch die Uhrmacherei überwiegend in Heimarbeit verrichtet. Die Heimarbeiter (vorwiegend aus dem Bauernstand) lieferten die verschiedenen Bestandteile in ein Atelier, in dem sie zusammengesetzt wurden. Mit den neuen technischen Möglichkeiten entwickelte sich Le Locle Ende des 18. Jahrhunderts rasch zu einer Industriegemeinde. Es entstanden zahlreiche Fabriken. Anders als La Chaux-de-Fonds hatte Le Locle jedoch nur beschränkte Ausdehnungsmöglichkeiten, da es in einem engen Talkessel mit steilen Hängen und zudem noch vermoortem Talgrund lag. Nach 1800 blieb es deshalb in seiner wirtschaftlichen und Bevölkerungsentwicklung hinter La Chaux-de-Fonds zurück.Le Locle wurde 1683, 1765 und 1833 von Grossbränden heimgesucht. Nach dem Vorbild von La Chaux-de-Fonds wurde Le Locle nach dem Brand von 1833 im Schachbrettgrundriss wieder aufgebaut. Das 19. Jahrhundert und das 20. Jahrhundert bis 1970 waren geprägt durch die blühende Uhrenindustrie. Neben einer 1856 gegründeten, bedeutenden Schokoladenfabrik und etwas Maschinenindustrie war die Industrie von Le Locle sehr einseitig auf die Uhrenbranche und Zubehör ausgerichtet. Deshalb hatte die Stadt unter der Wirtschaftskrise der 1970er Jahre schwer zu leiden. Zahlreiche Betriebe der Uhrenherstellung mussten schliessen, was eine hohe Arbeitslosigkeit und schliesslich ein starke Abwanderung zur Folge hatte. Erst danach fand die Diversifizierung zu den heutigen Industriezweigen statt.
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