Stadt Infos
Die Stadt Langwies liegt in Bezirk Plessur im Graubünden / Grigioni / Grischun .
Langwies (romanisch Prauliung) ist eine politische Gemeinde im Kreis Schanfigg, Bezirk Plessur des Kantons Graubünden in der Schweiz.
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Langwies.Geographie.
Langwies liegt 14 km (Luftlinie) östlich von Chur im hinteren Schanfigg dort, wo sich drei Quelltäler zum fortan in westlicher Richtung ziehenden Haupttal vereinen: von Süden das Arosertal mit dem Oberlauf der Plessur, von Osten das Sapün und von Nordosten das Fondei. vom Fluss (rund 1'300 m ü. M.) bis zu einer etwa auf Kote 1800 verlaufenden felsigen Hangkante, talaufwärts bis zur Talenge von Litzirüti. Rechts der Plessur beinhaltet das Territorium das gesamte Einzugsgebiet von Fondeier- und Sapünerbach und darüber hinaus einen 3 km langen Abschnitt des Arosertals vom Fluss bis zum Grat. Talauswärts führt die Grenze von der Mündung des Frauentobels in die Plessur fast in direkter Linie zum Gipfel des Mattjisch Horn (2461 m) und weiter zum Chistenstein (2473 m), dem nördlichsten Punkt des Gebiets. Jenseits des Durannapasses (2117 m), der als breiter Sattel vom Fondei ins mittlere Prättigau hinüber führt, bildet durchweg die Weissflue-Strela-Kette (Wasserscheide gegen das Landwassertal) die Grenze zur Landschaft Davos. Der von der Weissflue (2843 m, höchster Punkt der Gemeinde) nach Südwesten über Schiahorn (2709 m), Chüpfenflue (2658 m), Mederger Flue (2674 m), Tiejer Flue (2781 m) zum Furggahorn (2727 m) verlaufende Grat wird von der Lücke des Strelapasses (2350 m) unterbrochen, der das hintere Sapün mit Davos verbindet.Litzirüti ganzjährig bewohnt. Ausserdem zählen zur Gemeinde eine grössere Zahl von Einzelhöfen, zumeist am sonnigen Hang westlich von Langwies Platz gelegen, die Maiensässe Pirigen und Medergen sowie die verstreuten Siedlungen der Täler Fondei (mit Strassberg) und Sapün, die früher bedeutender als Langwies Platz waren, aber seit dem 20. Jahrhundert nur noch im Sommer genutzt werden. (rätoromanisch für Rodung). Auf der Alp stehen drei Wohnhäuser, von denen eines ganzjährig bewohnt wird. Daneben gibt es noch vier weitere Bauten als genutzte oder ehemalige Stallungen. Bei den Gebäuden handelt es sich um Walser-Bauten aus dem 19. Jahrhundert, welche für die Region Schanfigg typisch sind.Vom gesamten Gemeindeareal von fast 55 km² wird beinahe die Hälfte (genau 2'675 ha) landwirtschaftlich, meist als Weideland, genutzt. 1'509 ha sind unproduktive Fläche (meist Gebirge im Norden und Osten der Gemeinde). Weitere 1'237 ha sind von Wald und Gehölz bedeckt und die restlichen 64 ha sind Siedlungsfläche.Nachbargemeinden sind Peist, Fideris, Conters im Prättigau, Klosters-Serneus, Davos und Arosa.
Tourismusbüro:
www.Langwies.ch Langwies.ch
www.Langwies.com
Langwies.com

Adressen:
www.pensionlangwies.ch
www.pensionenlangwies.ch
www.pension-langwies.ch
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Sehenswert/Wissenswert:
Schiahorn Strassberg im Fondei Litzirüti (Schanfigg) Sapün Reformierte Kirche Langwies
Schiahorn
Strassberg im Fondei
Litzirüti (Schanfigg)
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Wissenswert
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Langwies.Geschichte.
Seit dem 13. Jahrhundert lebten einige wenige Bündnerromanen im Gebiet. Dann begann 1307 die Einwanderung von Walsern. Zuerst besiedelten diese nur die hoch gelegenen Teile der Gemeinde wie Fondei, Sapün und Medergen. Später siedelten sie auch talwärts. Der deutsche Ortsname die lang wise erscheint erstmals 1384 als Bezeichnung für den Bauplatz der neu zu errichtenden Kirche. Die vielzitierte Urkunde von 998 ist eine Fälschung aus dem Jahre 1656. Wegen Nichtbeachtung neuer Forschungsergebnisse ist dieser Unsinn bis in die heutige Geschichtsschreibung weitergetragen worden. Zuerst übten bis 1338 die Freiherren von Vaz, dann bis 1479 diverse andere Herren die Oberherrschaft aus, ehe die Gemeinde unter die Fittiche der Habsburger geriet. Die Gerichtsgemeinde Langwies, einschliesslich des 10 km entfernten, ebenfalls von Walsern besiedelten Praden, genoss gewisse Privilegien, beispielsweise die freie Wahl des Ammanns. Sie gehörte seit 1436 zum Zehngerichtenbund. Trotz österreichischer Herrschaft nahmen die Bewohner 1530 die Neue (reformierte) Lehre an. Die Einwohner wehrten sich in den Bündner Wirren im Jahr 1622 heftig gegen die anrückenden österreichischen Truppen. Zwischen 1652 und 1657 kauften sich die Bewohner von allen Herrschafts- und Lehnsrechten frei.
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