Stadt Infos
Die Stadt Küttigen liegt in Bezirk Aarau im Aargau .
Küttigen (schweizerdeutsch: ) ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Aarau im Schweizer Kanton Aargau. Das Dorf liegt nördlich des Kantonshauptortes Aarau in einem Seitental der Aare.
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Küttigen.Geographie.
Die nördliche Gemeindegrenze erstreckt sich dem Hauptkamm des Faltenjuras entlang, zwischen der Wasserflue (866 m ü. M., zweithöchste Erhebung des Aargaus) im Nordwesten und dem Küttiger Homberg (776 m ü. M.) im Nordosten. Hauptabfluss des Gemeindegebietes ist der Aabach, der unterhalb des 674 Meter hohen Passübergangs Benkerjochs entspringt. Er durchbricht nach rund einem Kilometer die Benkerklus, eine Klus zwischen der Egg (776 m ü. M.) im Westen und dem Acheberg (709 m ü. M.). Nach drei weiteren Kilometern mündet er bei der Zurlindeninsel in die Aare. Ein weiterer Passübergang ins Fricktal ist die 621 Meter hohe Staffelegg. In der Nähe entspringt der Horenbach, der nach rund einem Kilometer die Asperchlus zwischen dem Acheberg im Westen und dem Küttiger Homberg im Osten durchbricht und schliesslich unweit der Aare in den Aabach mündet.[3]Die Gemeinde besteht aus zwei Ortsteilen. Im mittleren Aabachtal liegt die Hauptsiedlung Küttigen. Daran schliesst sich im Südwesten des Gemeindegebiets Rombach an, das zwischen dem Buechwald (498 m ü. M.) und dem Westufer des Aabachs liegt. Etwas versetzt im Horenbachtal befinden sich die Ortsteile Horen und Kirchberg. Alle vier Ortsteile sind locker zusammengewachsen, während Rombach nahtlos in die Bebauung von Aarau übergeht.[3]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 1189 Hektaren, davon sind 591 Hektaren mit Wald bedeckt und 190 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt liegt auf 866 Metern auf dem Grat der Wasserflue, der tiefste auf 360 Metern an der Aare.Nachbargemeinden sind Oberhof im Nordwesten, Densbüren im Norden, Thalheim im Nordosten, Biberstein im Osten, Aarau im Süden und Erlinsbach AG im Westen.
Tourismusbüro:
www.Küttigen.ch Küttigen.ch
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Adressen:
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Küttigen.Geschichte.
Funde weisen auf eine Besiedlung bereits während der Jungsteinzeit und der Bronzezeit hin. Bei Grabungen am Südhang des Kirchbergs kamen im Jahr 1906 Überreste eines römischen Gutshofs zum Vorschein. Verschiedene Ziegelstempel und Terra Sigillata-Gefässe sowie eine Münze des Kaisers Claudius Gothicus weisen darauf hin, dass das Gebäude von der zweiten Hälfte des 1. bis Ende des 3. Jahrhunderts bewohnt war.[4] Um 450 siedelten sich die Alamannen. Die erste urkundliche Erwähnung von Chutingen erfolgte im Jahr 1036, als Ulrich der Reiche, Graf von Lenzburg, grosszügige Schenkungen an das Stift Beromünster tätigte. Der Ortsname stammt aus dem althochdeutschen Kuttingun und bedeutet "bei den Leuten des Kutto".[2]1277 errichteten die Herren von Kienberg oberhalb der Benkerklus auf dem Egg-Grat die Burg Königstein, von der nur wenige Überreste erhalten geblieben sind. Von der Burg aus verwalteten sie ihre kleine Vogtei, die neben Küttigen auch Erlinsbach umfasste. Von 1335 bis 1535 war das Dorf im Besitz des Johanniterordens, bis die Ordensbrüder von der Stadt Bern zum Verkauf gezwungen wurden. Küttigen war nun ein Teil des unter der Bezeichnung Berner Aargau bekannten Untertanengebiets. 1528 führten die Berner die Reformation ein. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde an den Berghängen Gips und Alabaster abgebaut.Im März 1798 marschierten die Franzosen in die Schweiz ein, entmachteten die "Gnädigen Herren" von Bern und riefen die Helvetische Republik aus. Küttigen gehört seither zum Kanton Aargau. 1804 baute der neue Kanton die Strasse über die Staffelegg. Die Industrie hielt 1822 mit der Errichtung einer Papiermühle Einzug. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verfestigte sich die wirtschaftliche Ausrichtung nach Aarau und Küttigen entwickelte sich zu einer begehrten Wohnlage. Seit 1950 ist die Einwohnerzahl um mehr als das Zweifache angestiegen.Während des Zweiten Weltkrieges befestigte die Armee die Benkerchlus mit zwei Bunkern, einen bei der Brücke der Benkenstrasse, den anderen hinter der "Schlammlawine". Zudem wurden mehrere Panzersperren errichtet, wobei eine davon von der "Schlammlawine" verschüttet wurde. Die mobilen Panzersperren (Pfähle, die in abgedeckte Vertiefungen in der Strasse gesteckt werden konnten) wurden bei einer Sanierung der Strasse in den 1990er Jahren weggeräumt.
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