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Stadt Infos
Die Stadt Kölliken liegt in Bezirk Zofingen im Aargau .
Kölliken (schweizerdeutsch: ) ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Zofingen im Schweizer Kanton Aargau. Sie liegt im unteren Uerkental und grenzt an den Kanton Solothurn.

Quellenangabe: Die Seite "Kölliken" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-04-25T19:46:36Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

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Kölliken.Geographie.

Das Dorf befindet sich am westlichen Rand der über drei Kilometer breiten und völlig flachen Hard-Ebene. Während die Uerke am östlichen Rand der Bebauung entlang fliesst, fliesst der Köllikerbach durch das Dorfzentrum. Im Westen erheben sich die bewaldeten, sanft ansteigenden Höhenzüge Köllikertann (512 m ü. M.) und Pfaffentann (514 m ü. M.). Im Süden trennt der bis zu 566 Meter hohe Ghürst die Täler der Uerke und des Köllikerbaches.[3]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 889 Hektaren, davon sind 385 Hektaren bewaldet und 204 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt befindet sich auf 566 Metern auf dem Ghürst, der tiefste auf 420 Metern am Köllikerbach.Nachbargemeinden sind Oberentfelden im Norden, Muhen im Osten, Holziken im Südosten, Uerkheim im Süden, Safenwil im Westen sowie die solothurnische Gemeinde Gretzenbach im Nordwesten.

Quellenangabe: Die Seite "Kölliken.Geographie." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 23. Januar 2010 21:46 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


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Kölliken.Geschichte.

Besiedelt war die Gegend um Kölliken bereits während der Mittelsteinzeit vor rund 8000 Jahren. Im 1. Jahrhundert betrieben die Römer hier eine Ziegelei. Ein Brennofen und zahlreiche Ziegelstempel der in Vindonissa stationierten Legio XXI Rapax kamen bei Ausgrabungen im Jahr 1922 zum Vorschein.[4] Um das Jahr 700 liessen sich die Alamannen nieder. Die erste urkundliche Erwähnung von Cholinchove erfolgte im Jahr 864. Der Name stammt vom althochdeutschen Cholinghofun ab, was "bei den Höfen der Sippe des Cholo" bedeutet.[2] Kölliken war bis 919 königlicher Besitz und ging dann an das Kloster St. Gallen über.Im Mittelalter lag das Dorf im Herrschaftsbereich der Grafen von Lenzburg, ab 1173 in jenem der Grafen von Kyburg. Nachdem diese ausgestorben waren, wurden die Habsburger im Jahr 1264 die neuen Landesherren. Das Kloster übte die niedere Gerichtsbarkeit aus, verlieh sie jedoch zeitweise an die Herren von Büttikon und an einen Bürger der Stadt Aarau weiter. Um 1350 entstand das Muhenamt, ein gesonderter Gerichtsbezirk, dem auch Kölliken angehörte.1415 eroberten die Eidgenossen den Aargau. Kölliken gehörte nun zum Untertanengebiet der Stadt Bern, dem so genannten Berner Aargau. Nachdem Solothurn im Jahr 1458 vom Kloster einen Teil des Lehens erworben hatte, fühlte sich Bern veranlasst, sämtliche Rechte in einer Hand zu vereinigen, was dann 1460 auch geschah. In der Folge bildete Kölliken einen Gerichtsbezirk innerhalb des Amtes Lenzburg. 1528 führten die Berner die Reformation ein. Im März 1798 marschierten die Franzosen in die Schweiz ein, entmachteten die "Gnädigen Herren" von Bern und riefen die Helvetische Republik aus. Seither gehört Kölliken zum Kanton Aargau.Handel, Industrie und Gewerbe verdrängten schon früh die Landwirtschaft, bedingt durch den Ausbau der Strasse Zürich-Bern in den 1770er Jahren und der Eröffnung der Bahnstrecke Zofingen-Wettingen durch die Nationalbahn am 6. September 1877. Die Überbevölkerung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und die damit verbundene Armut führten zu zahlreichen Auswanderungen, vor allem nach Nordamerika. Seit 1900 hat sich die Bevölkerungszahl fast verdoppelt. Die Eröffnung der Autobahn im Jahr 1967 führte zu einem rasanten wirtschaftlichen Aufschwung.

Quellenangabe: Die Seite "Kölliken.Geschichte." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 23. Januar 2010 21:46 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.