Stadt Infos
Die Stadt Koblenz liegt in Bezirk Zurzach im Aargau .
Blick von der Festung Ehrenbreitstein auf Koblenz und das Deutsche EckPanorama der Koblenzer InnenstadtKoblenz (frz. Coblence) ist eine kreisfreie Stadt im nördlichen Rheinland-Pfalz. Sie ist nach Mainz und Ludwigshafen die drittgrößte Stadt dieses Bundeslandes und bildet eines seiner fünf Oberzentren. Koblenz ist Sitz des Campus Koblenz der Universität Koblenz-Landau, der Verwaltung des Landkreises Mayen-Koblenz, der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (bis 1999 Bezirksregierung Koblenz), des Bundesarchivs, des Verfassungsgerichtshofs Rheinland-Pfalz sowie der beiden Bundesoberbehörden Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung und Bundesamt für Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr. Koblenz gehört zu den ältesten Städten Deutschlands; im Jahr 1992 feierte es sein 2000-jähriges Bestehen. Der ursprüngliche lateinische Name Confluentes (dt.: die Zusammenfließenden) leitete sich von der Lage der Stadt an der Mündung der Mosel in den Rhein am so genannten Deutschen Eck ab. Bis 1926 lautete die Schreibweise der Stadt Coblenz. Seit 1962 ist Koblenz eine Großstadt mit mehr als 100.000 Einwohnern. Teile von Koblenz gehören zum UNESCO-Welterbe. Seit 2002 ist die Stadt mit ihren Kulturdenkmälern das nördliche Tor zur Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal, das Kastell Niederberg wiederum steht seit 2005 als Teil des Obergermanisch-Rätischen Limes auf der UNESCO-Liste. Im Jahr 2011 ist Koblenz Austragungsort der ersten Bundesgartenschau in Rheinland-Pfalz.
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Koblenz.Geografie.Geographische Lage.
Koblenz liegt am "Deutschen Eck", einer durch Mosel und Rhein gebildeten Mündungsspitze. Die nächstgelegenen Grossstädte sind Bonn (etwa 60 km rheinabwärts) und Mainz (etwa 90 km rheinaufwärts). Koblenz wird begrenzt von den Ausläufern des Hunsrücks im Süden und der leicht hügeligen Landschaft des Maifeldes (Ausläufer der Eifel) im Westen. Die rechts des Rheins gelegenen Stadtteile im Osten des Stadtgebietes liegen in den Ausläufern des Westerwaldes und reichen, mit zum Teil starkem Gefälle, bis dicht an den Fluss heran.Die zwischen Mosel und Rhein im Süden gelegenen Stadtteile sind teilweise mit üppigem Mischbaumbestand bewaldet und bilden die "Grüne Lunge" und das Naherholungsgebiet von Koblenz. Dieser Abschnitt des Rheins gehört zum Mittelrhein.Koblenz liegt auf 64,7 m Höhe gemessen am Deutschen Eck. Die höchste Erhebung im Stadtgebiet mit 382 m ist der Kühkopf im Stadtwald.
Tourismusbüro:
www.Koblenz.ch Koblenz.ch
www.Koblenz.com
Koblenz.com

Adressen:
www.pensionkoblenz.ch
www.pensionenkoblenz.ch
www.pension-koblenz.ch
www.pensionen-koblenz.ch
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Sehenswert/Wissenswert:
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Tugendpfeil
Wahlkreis Koblenz/Lahnstein
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Wissenswert
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Suchtreffer aus historischen Reiseführern:
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...r . 173 M . Von St . Goar nach Koblenz , . , . ä92 Z5 . Koblenz . . . . . . . . ... |
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...zu verlassen , sende lieber sein Gepäck nach Köln , Koblenz oder Mainz voraus . Die Fracht kostet , sofern die Stückzahl gering ist , weniger , als der Reisende jedesmal an die Packträger für den Transport vom Boot , in ... |
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...Bingen oder Rüdesheim , St . Goar , Boppart , Koblenz , Godesberg oder Königswinter , deren Umgegend gerade die größte Mannigfaltigkeit darbietet , und mache von hier aus seine Aus - ^ Mge theils auf die Höhen , theils in ... |
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...und jetzt (1851) über 800 , 000 beträgt . Zu Koblenz allein stiegen im I . 1851 über 84 , 000 Personen ein . Rechnet man die Reisenden der niederländischen Gesellschaft hinzu , deren Boote am Mittel - und Oberrhein vorzugsweise ... |
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...Emmerich nach Köln , von Köln nach Mainz , von Koblenz nach Mannheim , von Mannheim nach Straßburg ; zu Thal von Straßburg bis Matnz , von Mannheim bis Köln , von Köln bis Nymweyen oder Arnheim , von Düsseldorf bis ... |
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...zwifihen 15 bis M Pfund IZ ' A ; in Koblenz M einen Koffer ohne MckMa uf die GchMw H , Ggn , Kr einen NachHM 2i/^ Sgr . , für eine Hutschachtel 4 Sgr . ; m Köl nM jeden ... |
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...die Berge zwischen der Laub ach (S . 20ä) oberhalb Koblenz sind Kieselschiefer . Das Fallen der Schichten bis Öfterspay gegenüber ist meistens nordwestlich , von da bis zur Nahemündung südöstlich . Der Kieselschiefer bildet hier jene engen tiefen Thäler , ... |
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...angeschlagen ; schon Simmern liegt 1000 F . hoch . Koblenz bis Bonn . Der große Schieferzug setzt sich auch unter Andernach , in einer Breite von ohngefähr zwölf Meilen fort , westlich zur Eifel , östlich zum Weste rwald gehörig ... |
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...bereiteten süßen Wein so berühmt , S . 180) und Koblenz , betrugen 1834 an 6000 Fuder . - Sie sind: Engehölle (S . 185) bei Obcrwesel , Steeg , Manu - bach (S . 179) , ... |
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.... Beide aber traten zurück , seitdem in Trier und Koblenz aus Mosel - und Rheinwein , in Mainz und Hochheim aus Rheinwein ein Schaumwein hergestellt wurde , der durch Reinheit des Geschmacks und ein ganz eigcnthümliches liebliches Vou - quct ... |
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...; Caub " ; Koblenz . . . . " ; Koblenz " ; Andernach . . . . " ; Andernach " ; ... |
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.... 1808 aus der St . Castor - kirche zu Koblenz nebst dem Leichnam Hieher versetzt . Markgraf August Georg s - j - 1771) war der letzte seines Stammes . Das Denkmal seiner Gemahlin (^ 1793) , einer gebornen Prinzessin ... |
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...endlich die Franzosen , bedrängt von den zum Entsatz von Koblenz herannahenden brandenburgischen und pfälzischen Hülfs - truppen , am 1 . Januar 1693 abziehen mußten . Obgleich die Werke inzwischen ansehnlich verstärkt waren , verließ dennoch der feige Commandant die ... |
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...geworden . 24 . Von St . Goae nach Koblenz . Gntfernung : Hirzenach 1 > ; /< ; , Salzig ' /< ; , Boppard 1 , Niederspay (Brau" ; °ach) 1> ; /2 , Rhense > ; /> ... |
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nach Koblenz . Stolzenfels . 24 . Route . 201 dieser Zeit die prachtvolle Aussicht (S . 202) von dem südlichen Eckthurm genießen . Am Fuß ... |
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...Mosel drängte , dessen Kriegsschaarcn beim Rückzug einen Theil von Koblenz abbrannten . Weiterhin folgt die gut eingerichtete , unter der Leitung des Dr . Petry stehende Wasserheilanstalt (l . ) Laubach , freundlich aus der Schlucht hervor blickend (Pensionspreis 10^ ... |
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Koblenz . N . Route . 205 Rhein - Dampfschiffe s , " ; nl , < ; l . Mosel - Dampfschiffe fahren im Sommer täglich , ... |
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206 R°ute 25 . Koblenz . Ferner: Bad Bertrich , mit Ginleitung von A . von Humboldt und einer geo - gnostüchen Karte v°n H . von Dechen . Daselbst 20 Sgr . ) ... |
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Castoltirche . Koblenz . 25 . Route . 207 Stadt an die Krone Preußen . Sie hat an 20 , 000 Einw . (3000 Prot . ) , oder die Bevölkerung ... |
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208 Route 25 . Koblenz . Castorbrunnen . Die ältesten Theile dieser in ihrer Hauptform ausgezeichnet schönen Kirche sind der innere Theil des Chors und der untere der Vorderthürme . Selbst diese älteren Theile ... |
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Liebfrauenkirche . Koblenz . 25 . R°ute . 209 an deren Werften er , beim Krahnen vorbei aufwärts schreite . Durch den Bogen der Moselbrücke gelangt er an ein Thor , ... |
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210 Route25 . Koblenz . Schloß . Neben dieser Kirche ist das alte Kaufhaus , im 15 . Icchrh . erbaut , der obere Theil bei der Belagerung 1688 zerstört , 1725 wieder aufgeführt ... |
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212 Route 25 . Koblenz . Am nördlichen Fuß der Feste Alexander breitet sich der Kirchhof mit seinen zahlreichen Denkmälern und Trauerweiden aus . Auch er gewährt von seinen Anhöhen eine prächtige Rundsicht . Auf ... |
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Marceau ' s Denkmal . Koblenz . N , Ro" ; te . 213 Im Kernwerk der Feste Franz , gleich links vom Gmtritt , bezeichnet eine Marmorplatte ohne Inschrift , von vier Prellsteinen ... |
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.... Weithin ausgebreitet schmiegt sich an ihre Ufer das schöne Koblenz . Das ansehnliche , 1750 für die kurfürstlichen Dikasterien aufgeführte Gebäude , am Fuß der Festung , in dem Städtchen Thal Ehrenbreitstein , dient jetzt als Proviant - Magazin ... |
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...Gms . Lahnthal , Personenwagen und Lohnkutscher nach Koblenz s . S . 205 . Kutscher - taze zu Ems für einen Zweispänner nach Nassau zurück 37" ; ft . ; Ghrmbreitstein hin i st . , hin ... |
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...jetzt Vadehaus zu den vier Thürmen , am Eingang von Koblenz aus ; das alte Kurhaus und das neue Kurhaus , letzteres ein prächtiges , 1839 vollendetes Gebäude , mit Ballsaal , Speise - Gemächern und der Spielbank , welche Vormittags ... |
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224 38 Von Koblenz nach stemagen . zu Engers/ Viohl , Nieisigi Landbrücken zu Neuwied , Andernc> ; ch , " ; üinz u . Remagen . Personenwagen von Koblenz nach Neuwied und Andernach ... |
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...28 . Neuwied . Von Koblenz Schon von weitem zeigt sich das freundliche betriebsame (r . ) Neuwied (Anker , Wilder Mann , beide am Rhein ; Brüdergemeinde in der Stadt) , am untern Ende Schloß ... |
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..., Andernach . V°n Koblenz Dem fürstlichen Park fast gegenüber mündet (l . )die Nette in den Rhein . Weiter landeinwärts , an der Landstraße , liegt der Netterhof , wichtig durch seine mannigfaltigen Müh ... |
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... Route 28 . Linz . Von Koblenz In einer Capelle wird unter Glasbedeckung eine zu Anfang dieses Iahrh . in der Nähe aus dem Kalkboden ausgegrabene natürliche Mumie , der sog . h . Vogt , aufbewahrt ... |
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... Rom" ; H . Nemagc II . V°n Koblenz bis 12 F . werden mit 1^/2 Thlr . , kleinere der Fuß mit 21/2 Sgr . , Pflastersteine das 1000 mit 7 bis 10 Thlr . bezahlt . Oestlich ... |
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...von wo zu verschiedenen Zeiten bis spät Abends Personenwagen nach Koblenz fahren , und auch sonst billiges Fuhrwerk , Einspänner nach Koblenz 1 Thlr . , zu haben ist , über Kruft , Plaidt , Miescnheim und den Nettcnhammer (3 St ... |
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...Er passiert Eglisau , Kaiscrstnhl , Zurzach und verdoppelt bei Koblenz (315m üb . M . ) seine Wassermassc durch Aufnahme der Aare . Von dieser Stelle an haben wir später den Stromlauf weiter zu verfolgen . < ; br> ; ... |
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pensionen.ch: Reiseinfos E
...vom Großhcrzogtum Baden begrenzt . Die tiefsten Teile , von Koblenz bis Äugst , bilden gleichsam den obersten Golf einer großen mittel - rhcinischen Niederung ; es ist das Halbthal der linken Stromseite , Frickthal genannt . Vom Rhein ans steigt ... |


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Koblenz.Geschichte.
Die Geschichte der Stadt Koblenz ist sehr wechselhaft und gekennzeichnet von kriegerischen Auseinandersetzungen sowie einem grossen baulichen Wandel. Bereits seit der Steinzeit ist das Gebiet von Koblenz besiedelt. Die Römer bauten hier erstmals eine befestigte städtische Siedlung. Es entstanden im heutigen Altstadtkern das Kastell Confluentes zur Sicherung der Rheinstrasse Mainz-Köln-Xanten und in Niederberg das Kastell Niederberg zur Sicherung des Limes sowie erste Brücken über Rhein und Mosel. Koblenz gehört somit zu den ältesten Städten Deutschlands. Nach dem Rückzug der römischen Truppen im 5. Jahrhundert wurde Koblenz von den Franken erobert, die hier einen Königshof begründeten. In der 836 geweihten Kastorkirche fanden 842 Verhandlungen zwischen den drei Enkeln Karls des Grossen statt, die schliesslich zur Teilung des Fränkischen Reichs im Vertrag von Verdun 843 führten.In der folgenden Herrschaft der Erzbischöfe und Kurfürsten von Trier blühte Koblenz weiter auf und es entstand eine Vielzahl von kulturellen Schätzen in Form von Kirchen, Schlössern und Festungsanlagen. Aus der auf dem Ehrenbreitstein um 1020 erbauten Burg entstand nach und nach die Festung Ehrenbreitstein. In unsicheren Zeiten wurden in dieser sichersten Burg des Kurstaats die grössten Heiligtümer aufbewahrt. Im 12. Jahrhundert erbauten die Erzbischöfe von Trier die Florins- und die Liebfrauenkirche. Im 13. Jahrhundert entstanden die Burg Stolzenfels als kurtrierische Zollburg am Rhein sowie die Alten Burg als eine Zwingburg gegen die nach mehr Unabhängigkeit strebenden Bürger. Im folgenden Jahrhundert wurde mit Bau der Balduinbrücke erstmals wieder seit den Römern ein fester Moselübergang ermöglicht. Im Dreissigjährigen Krieg verlegte Kurfürst Philipp Christoph von Sötern seinen Amtssitz von Trier in das neu erbaute Schloss Philippsburg am Fusse des inzwischen zur Festung ausgebauten Ehrenbreitsteins. Im Jahre 1786 zog Kurfürst Clemens Wenzeslaus von Sachsen in das Kurfürstliche Schloss nach Koblenz um. Von hier regierte er den Kurstaat bis zu seinem Ende 1794 als das Land und Koblenz von der französischen Revolutionsarmee erobert wurden.Die folgende französische Zeit prägte Koblenz weit über deren Ende hinaus. Es entstand der Begriff des Schängel, mit dem bis heute jeder bezeichnet wird, der in Koblenz geboren ist. Im Frieden von Lunéville fiel Koblenz 1801 auch formal an Frankreich und wurde Hauptstadt des französischen Département "Rhin-et-Moselle". Das Ende kam 1814 mit Besetzung von Koblenz durch russische Truppen.Durch den Wiener Kongress 1814/15 gingen die rheinischen Besitztümer des Trierer Kurstaates und damit auch Koblenz auf das Königreich Preussen über. Die Stadt, zunächst Sitz des Oberpräsidiums der Provinz Grossherzogtum Niederrhein, später Hauptstadt der preussischen Rheinprovinz, wurde als eines der mächtigsten Festungssysteme in Europa (Festung Koblenz) ausgebaut. Im 19. Jahrhundert entstanden nicht nur mächtige Festungswerke in Koblenz, so wurde auch das Schloss Stolzenfels neu aufgebaut und den Rhein überquerte nun eine Schiffbrücke. Die erste Eisenbahn fuhr 1858 über die neu erbaute Moseleisenbahnbrücke in Koblenz ein. Mit dem folgenden Ausbau des Eisenbahnnetzes entstanden mit Bau der Pfaffendorfer Brücke, der Gülser Eisenbahnbrücke und der Horchheimer Eisenbahnbrücke weitere Überquerungen über Rhein und Mosel. Wegen der fortschreitenden Kriegstechnik verloren die Festungen ab 1890 an Bedeutung. Die Stadtbefestigung wurde vollständig abgerissen und das Siedlungsgebiet der Stadt konnte nun erstmals aus den engen Stadtgrenzen ausbrechen. Nach dem Tode Kaiser Wilhelms I., der mit seiner Gattin Augusta lange in Koblenz lebte, wurde an der Moselmündung 1897 zu seinen Ehren das Kaiser-Wilhelm-Denkmal am Deutschen Eck in Anwesenheit von Kaiser Wilhelm II. eingeweiht.Das 20. Jahrhundert war von grossen baulichen Veränderungen geprägt und der erheblichen Erweiterung des Siedlungsgebiets. So wurde an Stelle des ehemaligen Löhrtors 1903 die Herz-Jesu-Kirche eingeweiht. Bereits ein Jahr zuvor wurde in der neuen südlichen Vorstadt ein prächtiger Hauptbahnhof fertig gestellt. Nach Ende des Ersten Weltkrieges wurde Koblenz erst von amerikanischen und dann von französischen Truppen besetzt. Im Jahre 1932 wurde der völlige Umbau der Pfaffendorfer Brücke begonnen, welcher sich zu einem kompletten Neubau zu einer Strassenbrücke entwickelte. Zwei Jahre später folgte die Einweihung einer neuen Moselüberquerung, da die Balduinbrücke dem wachsenden Verkehrsaufkommen nicht mehr genügte.Einschneidend waren im Zweiten Weltkrieg die Luftangriffe auf Koblenz, bei denen die Stadt zu 87 % zerstört wurde. 1944 legte ein Kampfverband von Lancaster-Bombern der britischen Royal Air Force das Zentrum von Koblenz in Schutt und Asche. Zum Ende des Krieges wurde Koblenz von amerikanischen Truppen eingenommen. Nur langsam erholte sich die Stadt von den Kriegsereignissen, das historische Stadtbild blieb aber für immer verloren. In der Nachkriegszeit war Koblenz erste Hauptstadt des neuen Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Auf der Rittersturz-Konferenz 1948 in Koblenz wurde eine der grundsätzlichen Entscheidungen für den Zusammenschluss der drei westlichen Besatzungszonen zur Bundesrepublik Deutschland und damit für die einstweilige Trennung von der Sowjetzone getroffen. Koblenz überschritt 1962 die Marke von 100.000 Einwohnern und wurde damit Grossstadt. Ein grosses Brückenbauprojekt wurde mit Vollendung der Südbrücke 1975 abgeschlossen. Beim Bau der Rheinbrücke kam es zu zwei tragischen Unfällen, bei denen 19 Arbeiter den Tod fanden. Im Jahr 1992 konnte die Stadt Koblenz ihre 2000-jährige Stadtgründung feiern.
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