Stadt Infos
Die Stadt Klingnau liegt in Bezirk Zurzach im Aargau .
Klingnau (schweizerdeutsch: ) ist eine Kleinstadt und Einwohnergemeinde im Bezirk Zurzach des Schweizer Kantons Aargau. Sie liegt im unteren Aaretal, rund vier Kilometer südlich der Grenze zu Deutschland.
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Klingnau.Geographie.
Klingnau liegt in der flachen, rund 500 Meter breiten Ebene zwischen dem Ostufer des Klingnauer Stausees und dem Achenberg, einem Ausläufer des Tafeljuras. Der Südwesthang des Achenbergs ist sehr steil und geht allmählich in ein Hochplateau über. Ganz im Südosten ragt der Blitzberg in die Ebene hinein. Die Hochebene erstreckt sich sanft abfallend bis fast an den Rhein und die Mündung der Aare. Die Bebauung ist vollständig mit jener der Nachbargemeinde Döttingen zusammengewachsen.[3]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 671 Hektaren, davon sind 233 Hektaren bewaldet und 129 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt liegt auf 535 Metern auf dem Achenberg-Plateau, der tiefste auf 318 Metern am Ufer des Klingnauer Stausees.Nachbargemeinden sind Koblenz im Norden, Rietheim im Nordosten, Bad Zurzach im Osten, Döttingen im Süden, Böttstein im Südwesten und Leuggern im Westen.
Tourismusbüro:
www.Klingnau.ch Klingnau.ch
www.Klingnau.com
Klingnau.com

Adressen:
www.pensionklingnau.ch
www.pensionenklingnau.ch
www.pension-klingnau.ch
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www.pension-klingnau.com
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Sehenswert/Wissenswert:
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Wissenswert
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Klingnau.Geschichte.
Das heutige Klingnau war im 13. Jahrhundert verkehrstechnisch günstig gelegen, Waren wurden von Aareschiffen auf Karren nach Zurzach umgeladen. Um auch vom Landverkehr zu profitieren, liessen die Herren von Klingen eine Aarebrücke bauen. Als Gründungsdatum von Klingnau gilt der 26. Dezember 1239 (Stephanstag). Damals unterzeichneten der aus dem Thurgau stammende Ulrich II. von Klingen und das Kloster Sankt Blasien einen Tauschvertrag. Von Klingen gab die Insel Beznau in der Aare ab und erhielt im Gegenzug einen zwölf Meter hohen Schotterhügel weiter flussabwärts, auf dem er Stadt und Schloss errichten liess. erstmal Urkundlich als Stadt erwähnt. Der Ortsname lässt sich vom althochdeutschen Klingunouwa ableiten und bedeutet "wassernahes Land der Klingen".[2] Ulrichs Sohn Walther von Klingen verkaufte den Besitz (Städtchen, Aarebrücke und Burg Teggerfelden) im Jahr 1269 für 1100 Mark Silber an das Bistum Konstanz. Die Rechts- und Besitzverhältnisse waren kompliziert: Neben dem Bischof hatten auch die Habsburger, das Kloster Sankt Blasien, der Johanniterorden und das Chorherrenstift Zurzach Machtbefugnisse.1415 eroberten die Eidgenossen den Aargau und Klingnau gehörte nun zur Grafschaft Baden, einer Gemeinen Herrschaft. Den Eidgenossen gelang es, bis 1712 weitgehend alle Rechte des Bischofs und der anderen Herrscher an sich zu bringen. Im 15. Jahrhundert wurde die Brücke über die Aare weggerissen, aber nicht mehr aufgebaut, wodurch die von Döttingen nach Klingnau verlegte Fähre an Bedeutung gewann. 1586 zerstörte ein Brand die gesamte Oberstadt. 1689 musste die Regierung Vorderösterreichs während des Pfälzischen Erbfolgekriegs während eineinhalb Jahren ins Exil nach Klingnau ziehen. Das Städtchen konnte sich wirtschaftlich kaum entwickeln, da es stets im Schatten von Zurzach mit der international bedeutenden Messe stand. Lediglich der Weinbau erlangte eine gewisse Bedeutung, so betrug die Anbaufläche im Jahr 1780 rund 115 Hektaren.Im März 1798 marschierten die Franzosen in die Schweiz ein und riefen die Helvetische Republik aus. Klingnau gehörte nun zum kurzlebigen Kanton Baden. Während des Zweiten Koalitionskrieges im Jahr 1799 verlief die Frontlinie zwischen Frankreich und Österreich in unmittelbarer Nähe. Die Österreicher richteten 1814 in der Propstei und im Kloster Sion ein Spital ein, später waren auch im Schloss und zeitweise auch im Rathaus Kranke untergebracht. Insgesamt waren dort bis zu 2500 kranke Soldaten untergebracht (das Städtchen selbst zählte knapp 1000 Einwohner) sowie 200 Menschen als Säntitats- und Überwachungspersonal der Österreicher. Rund 3000 Soldaten und 28 Klingnauer starben an Typhus. Die Soldaten wurden auf dem "Kaiserlichen Gottesacker" begraben, wo 1815 zur Erinnerung 1815 ein Kreuz mit Inschrift errichtet wurde.Seit 1803 gehört Klingnau zum Kanton Aargau. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann die Industrialisierung. Am 18. August 1859 wurde die Bahnstrecke Turgi-Koblenz-Waldshut eröffnet. Zwischen 1900 und 1980 war die Möbelindustrie der bedeutendste Industriezweig. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der gesamte Klingnauer Rebberg durch die aus Nordamerika eingeschleppte Reblaus zerstört. Erst 1922 wagte man wieder einen bescheidenen Neubeginn. Das Wasserkraftwerk Klingnau wurde zwischen 1931 und 1935 erbaut, durch den Rückstau der Aare entstand der Klingnauer Stausee.
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