Stadt Infos
Die Stadt Kallern liegt in Bezirk Muri im Aargau .
Kallern (schweizerdeutsch: ) ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Muri im Südosten des Schweizer Kantons Aargau. Sie liegt am Rande des mittleren Bünztals.
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Kallern.Geographie.
Das Gemeindegebiet erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung am Ostabhang des Niesenbergs, einem Ausläufer der Lindenberg-Kette. Das Gelände steigt vom Bünztal her zunächst gleichmässig an, geht dann in welliges Terrain über, um dann ganz im Süden nochmals anzusteigen. Die Gemeinde ist eine Streusiedlung und besteht aus den sieben Weilern Unterhöll (481 m ü. M.), Oberhöll (525 m ü. M.), Kallern (513 m ü. M.), Hinterbühl (568 m ü. M.), Unterniesenberg (597 m ü. M.), Hinterniesenberg (630 m ü. M.) und Oberniesenberg (647 m ü. M.). Erst in jüngster Zeit hat sich Hinterbühl, wo knapp die Hälfte der Bevölkerung lebt, als Zentrum der Gemeinde etabliert; hier befinden sich die Gemeindeverwaltung und die Schule.[3]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 267 Hektaren, davon sind 36 Hektaren bewaldet und 25 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt befindet sich auf 675 Metern auf dem Kamm des Lindenbergs, der tiefste Stelle auf 455 Metern nördlich von Unterhöll.Nachbargemeinden sind Waltenschwil im Norden, Boswil im Osten, Bettwil im Süden, Sarmenstorf im Südwesten und Uezwil im Westen.
Tourismusbüro:
www.Kallern.ch Kallern.ch
www.Kallern.com
Kallern.com

Adressen:
www.pensionkallern.ch
www.pensionenkallern.ch
www.pension-kallern.ch
www.pensionen-kallern.ch
www.pension-kallern.com
www.pension-kallern.com
Sehenswert/Wissenswert:
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Wissenswert
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Kallern.Geschichte.
Verschiedene Funde lassen darauf schliessen, dass Kallern während der Jungsteinzeit (3000 bis 1800 v.Chr.) besiedelt war. Vermutlich entstanden die Weiler auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde im 9. Jahrhundert durch Rodungen. Im Früh- und Hochmittelalter gehörte der grösste Teil Kallerns zum Einzugsgebiet des Kellerhofs in Boswil. Dieser königliche Besitz der Karolinger ging 853 an das Chorherrenstift der Stadt Zürich über, um 900 an das Zürcher Fraumünsterkloster. Die Äbtissinnen übten auch die niedere Gerichtsbarkeit aus. Die Landesherrschaft lag bei den Habsburgern. erfolgte 1306 im Habsburger Urbar. Der Ortsname geht auf das lateinische calcatura (das Traubentreten) und auf das schwäbische Kelter bzw. Kalter (Weinpresse) zurück. Dies lässt darauf schliessen, dass hier früher Weinbau betrieben wurde.[2] Aus Kaltherren entwickelte über Kalchern, Kalchren und Kalleren schliesslich die heutige Bezeichnung Kallern. Johans I. von Hallwyl erwarb den Kellerhof im Jahr 1341.Im Jahr 1415 eroberten die Eidgenossen den Aargau und das Gebiet um Kallern gehörte fortan zu den Freien Ämtern, einer Gemeinen Herrschaft. Die Hallwyler mussten aus finanziellen Gründen einen grossen Teil ihres Besitzes abstossen, zwischen 1433 und 1483 erwarb das Kloster Muri in vier Schritten den Boswiler Kellerhof. Die Mönche errichteten 1594 in Unterniesenberg ein Gästehaus, das vor allem während der Jagdsaison genutzt wurde. Im März 1798 marschierten die Franzosen in die Schweiz ein und riefen die Helvetische Republik aus. Das heutige Gemeindegebiet lag im Kanton Baden. Unter-, Ober- und Hinterniesenberg gehörten zur Gemeinde Bettwil, die übrigen Weiler zur Gemeinde Uezwil. Beide Gemeinden lagen im Distrikt Sarmenstorf.Bei der Gründung des Kantons Aargau im Jahr 1803 entstand aus den verstreuten Weilern die Gemeinde Kallern. Aufgrund des spärlichen Waldbestandes war die neue Gemeinde jedoch ziemlich arm. Um an Geld zu kommen, verkauften die Kallerer das Ortsbürgerrecht recht häufig. Über 2000 Personen erhielten bis heute das Bürgerrecht von Kallern, darunter sehr viele Polen, Russen und staatenlose Juden. Mit dem Erlös aus den Einbürgerungsgebühren konnte unter anderem 1846 ein Schulhaus errichtet werden (1975 durch einen Neubau ersetzt).1912 erhielt Kallern Anschluss an das Elektrizitätsnetz. Während des Zweiten Weltkriegs waren in Oberniesenberg einige britische, amerikanische und polnische Soldaten interniert. Mitte der 1970er Jahre plante die religiöse Gemeinschaft Lectorium Rosicrucianum den Bau eines Tagungszentrums in Kallern, das Baugesuch wurde jedoch im März 1977 an der Einwohnergemeindeversammlung abgelehnt. 1986 löste sich die Ortsbürgergemeinde auf. Von 1869 bis 2002 gab es in Hinterbühl ein Postbüro. Seit dem Mittelalter bewegte sich die Einwohnerzahl stets um etwa 200 herum. Seit den 1980er Jahren hat sie jedoch um zwei Drittel zugenommen, wobei sich das Wachstum fast ausschliesslich auf Hinterbühl beschränkt. Dennoch hat Kallern bis heute seinen ursprünglich ländlichen Charakter bewahren können.
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