Pension Hornussen

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Stadt Infos
Die Stadt Hornussen liegt in Bezirk Laufenburg im Aargau .
Der Begriff Hornussen bezeichnet
- eine in der Schweiz beliebte Mannschaftssportart: Hornussen (Sport)
- die Gemeinde Hornussen AG im Kanton Aargau, Schweiz

Quellenangabe: Die Seite "Hornussen" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2008-12-17T11:30:10Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

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Hornussen AG.Geographie.

Das Strassendorf Hornussen liegt im Tal der Sissle, die vom Bözberg in Richtung Westen fliesst. Von Südosten her fliesst der Zeiherbach, der bei Hornussen in die Sissle mündet. Das Dorf ist auf allen Seiten von bewaldeten Hügeln des Tafeljuras umgeben. Im Südosten, zwischen den Tälern der Sissle und des Zeiherbachs, erhebt sich der 473 Meter hohe Müliberg. Im Südwesten trennt der 535 Meter hohe Hinterberg die Gemeinde vom Uekental. Im Nordwesten liegt der Frickberg (650 m ü. M.), im Norden das Moos (622 m ü. M.) und im Nordosten die March (625 m ü. M.). Zwischen dem Dorf und dem Moos liegt auf einer durchschnittlichen Höhe von 540 Metern eine Hochebene namens Grossberg. Am steil abfallenden Südhang des Grossbergs wird auf einer Fläche von 10 Hektaren Weinbau betrieben.[3]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 727 Hektaren, davon sind 290 Hektaren bewaldet und 82 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt liegt auf dem Gipfel des Frickbergs auf 650 Metern, der tiefste auf 360 Metern an der Sissle.Nachbargemeinden sind Kaisten im Norden, Laufenburg und Elfingen im Nordosten, Bözen im Osten, Zeihen im Südosten, Ueken im Süden sowie Frick im Westen.

Quellenangabe: Die Seite "Hornussen AG.Geographie." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 27. Januar 2010 12:50 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


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Hornussen AG.Geschichte.

Der Fund eines 5000 Jahre alten Steinbeils aus der Jungsteinzeit weist auf eine frühe Besiedlung hin. Bereits während der Römerzeit war der Bözbergpass ein wichtiger Übergang zwischen Aare- und Rheintal. Eine Römerstrasse führte von Augusta Raurica nach Vindonissa. Die Alamannen gründeten das Dorf zwischen dem 6. und 8. Jahrhundert. erfolgte im Jahr 1281. Der Ortsname stammt vom althochdeutschen Horskwininghofun und bedeutet "bei den Höfen der Sippe des Horskwin".[2] Ein habsburgisches Pfandrodel bezeichnete das Dorf damals als Dinghof des Frauenklosters Säckingen. Allfällige ältere Dokumente sind wahrscheinlich beim Klosterbrand von 1272 vernichtet worden. Die Habsburger, Schutzherren des Klosters und Inhaber der hohen Gerichtsbarkeit, verpfändeten nach dem Waldshuterkrieg von 1468 das gesamte Fricktal an Burgund. Als die Burgunder von den Eidgenossen während der Burgunderkriege vernichtend geschlagen worden waren, kam Hornussen 1477 wieder unter österreichische Herrschaft.Nach der Reichsreform des Kaisers Maximilian I. im Jahr 1491 gehörte Hornussen zu Vorderösterreich und lag in der Landschaft Fricktal, einer untergeordneten Verwaltungseinheit der Kameralherrschaft Rheinfelden. Auf Dorfebene gab es einen Untervogt; immer wieder kam es zu Kompetenzstreitigkeiten mit den Säckinger Kloster, das nach wie vor der grösste Grundbesitzer war. Ab 1514 lag Hornussen an der Grenze zum Berner Aargau, nachdem die Stadt Bern das Nachbardorf Bözen in Besitz genommen hatte.Im 17. Jahrhunderts gab es kaum längere Friedenszeiten. Der Rappenkrieg, ein Bauernaufstand, dauerte von 1612 bis 1614. Der Dreissigjährige Krieg, der zwischen 1633 und 1638 auch das Fricktal erfasste, warf das Dorf in seiner wirtschaftlichen Entwicklung zurück. Auch während des Pfälzischen Erbfolgekriegs (1688-1697) zogen fremde Truppen durch die Region. 1680 verpfändete Österreich seine herrschaftlichen Rechte über Hornussen, Niederzeihen, Stein, Hellikon und Zuzgen an das Kloster Säckingen. Erst 1740 konnte das Pfand zu einem Preis von 15'000 Gulden wieder zurückgekauft werden.In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde die Strasse über den Bözberg ausgebaut. Mit der Eröffnung des letzten Abschnitts im Jahr 1779 war die Strasse auf ihrer gesamten Länge nun auch für Pferdefuhrwerke passierbar. 1797 wurde das Fricktal nach dem Frieden von Campo Formio ein französisches Protektorat. Während des Zweiten Koalitionskriegs verlief hier die Frontlinie zwischen den Armeen Frankreichs und Österreichs. Am 20. Februar 1802 wurde Hornussen eine Gemeinde im Distrikt Frick des Kantons Fricktal, der sich im August der Helvetischen Republik anschloss. Damit war Hornussen schweizerisch geworden. Seit dem 19. März 1803 gehört die Gemeinde zum Kanton Aargau.Am 2. August 1875 erhielt Hornussen einen Anschluss ans Eisenbahnnetz, als die Bözbergstrecke zwischen Brugg und Basel eröffnet wurde. Da die Pferdefuhrwerke nun ausblieben, verloren zahlreiche Gastwirte und Pferdehalter mit ihren Familien ihr Einkommen. Innerhalb von 25 Jahren reduzierte sich die Bevölkerungszahl um mehr als ein Fünftel. Viele Bewohner wanderten auch deshalb aus, weil der Weinbau aufgrund von Mehltau und Reblaus seine einstige Bedeutung verloren hatte. Während fast des gesamten 20. Jahrhunderts, als die Landwirtschaft langsam durch Kleingewerbe und Dienstleistungsbetrieben abgelöst wurde, stagnierte die Bevölkerungszahl. 1993 erfolgte die Schliessung des Bahnhofs, weil der Regionalverkehr zwischen Frick und Brugg auf Busbetrieb umgestellt wurde. Seit der Eröffnung der Bözbergautobahn im Jahr 1996 hat sich die Bautätigkeit verstärkt und die Zahl der Einwohner steigt kontinuierlich.

Quellenangabe: Die Seite "Hornussen AG.Geschichte." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 27. Januar 2010 12:50 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.