Pension Hermetschwil-Staffeln

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Stadt Infos
Die Stadt Hermetschwil-Staffeln liegt in Bezirk Bremgarten im Aargau .
Hermetschwil-Staffeln (schweizerdeutsch: ) ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Bremgarten des Schweizer Kantons Aargau. Sie liegt im Reusstal unmittelbar südlich des Bezirkshauptorts. Bis 1953 hiess die Gemeinde offiziell Hermetschwil.

Quellenangabe: Die Seite "Hermetschwil-Staffeln" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-04-23T17:24:42Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

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Hermetschwil-Staffeln.Geographie.

Die Gemeinde besteht aus den zwei Ortsteilen Hermetschwil und Staffeln, die etwa gleich gross sind. Hermetschwil liegt am linken Ufer der Reuss, Staffeln unmittelbar westlich davon, aber durch eine rund 30 Meter hohe Geländestufe getrennt. Dieser Ortsteil liegt auf einem durch den Reussgletscher geformten Molassehügel, der in eine flache Ebene übergeht. Der Name Staffeln bezeichnet lediglich die geographische Lage und nicht etwa einen eingemeindeten Ortsteil. Die Reuss, die von Südost nach Nordwest fliesst, ist bei Hermetschwil ein eher stehendes Gewässer, da der Fluss weiter nördlich beim Kraftwerk Zufikon gestaut wird. Ganz im Osten hat Hermetschwil-Staffeln einen Anteil am Flachsee, einem künstlich geschaffenen See, der ein idealer Lebensraum für bedrohte Vogel- und Amphibienarten ist und unter Naturschutz steht. Dort begrenzt ein Hochwasserschutzdamm das westliche Ufer.[4]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 334 Hektaren, davon sind 92 Hektaren mit Wald bedeckt und 38 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt befindet sich auf 475 Metern im Gebiet Leerbächer westlich von Staffeln, der tiefste auf 380 Metern an der Reuss.Nachbargemeinden sind Bremgarten und Zufikon im Norden, Unterlunkhofen im Osten, Rottenschwil und Besenbüren im Süden, Bünzen im Westen sowie Waltenschwil im Nordwesten.

Quellenangabe: Die Seite "Hermetschwil-Staffeln.Geographie." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 16. Januar 2010 11:55 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


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Hermetschwil-Staffeln.Geschichte.

Im Güterverzeichnis von Muri erschien 1064 erstmals der Name Hermenswil. Der Ortsname stammt vom althochdeutschen Hermuoteswilari und bedeutet "Hofsiedlung des Hermuot".[2] Der Ortsname Staffeln erschien erstmals 1281, ist vom althochdeutschen (ze) Staffalun abgeleitet und hat die Bedeutung "bei den Geländestufen".[3] Das im Jahr 1027 gegründete Kloster Muri war zunächst ein Doppelkonvent. Gegen Ende des 12. Jahrhunderts zogen die Nonnen nach Hermetschwil, die dort die Benediktinerinnenabtei St. Martin gründeten. Das Kloster Hermetschwil erhielt von Muri Grundbesitz und diverse Herrschaftsrechte im Reusstal. Die Nonnen erhielten um 1300 das Recht zur Selbstverwaltung, blieben aber unter der Oberhoheit des Klosters Muri.Im Mittelalter lag die niedere Gerichtsbarkeit beim Kloster Muri, die hohe Gerichtsbarkeit bei den Habsburgern. 1415 eroberten die Eidgenossen den Aargau und Hermetschwil war nun Hauptort des "Krummamts" in den Freien Ämtern, einer gemeinen Herrschaft. Die Bevölkerung trat 1529 zur Reformation über, wurde aber 1531 nach dem Zweiten Kappelerkrieg rekatholisiert. Im März 1798 marschierten die Franzosen in die Schweiz ein und riefen die Helvetische Republik aus. Hermetschwil war eine Gemeinde im kurzlebigen Kanton Baden, seit 1803 gehört sie zum Kanton Aargau.Im Zuge des Aargauer Klosterstreits hob der Kanton das Kloster im Jahr 1841 auf, machte diesen Schritt jedoch 1843 wieder rückgängig. Während des Kulturkampfs wurde das Kloster im Jahr 1876 erneut aufgehoben und in ein Kinderheim umgewandelt. Seit 1985 wird das Kloster wieder von Nonnen bewohnt. Die Gemeinde selbst blieb bis weit ins 20. Jahrhundert hinein landwirtschaftlich geprägt. Die Einwohnerzahl stagnierte und stieg nach 1950 nur leicht an. Ab Ende der 1980er Jahre geriet Hermetschwil-Staffeln in den Sog der ausufernden Agglomeration der Stadt Zürich. Eine rege Bautätigkeit setzte ein, welche die Einwohnerzahl um mehr das Doppelte ansteigen liess.

Quellenangabe: Die Seite "Hermetschwil-Staffeln.Geschichte." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 16. Januar 2010 11:55 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.