Pension Hendschiken

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Stadt Infos
Die Stadt Hendschiken liegt in Bezirk Lenzburg im Aargau .
(:Blick in Richtung Hendschiken und Dottikon aus dem Zug von Lenzburg nach Othmarsingen)

Hendschiken (schweizerdeutsch: ) ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Lenzburg im Schweizer Kanton Aargau. Sie liegt im unteren Bünztal, zwei Kilometer östlich des Bezirkshauptorts.

Quellenangabe: Die Seite "Hendschiken" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-05-08T07:16:50Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

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Hendschiken.Geographie.

Das Dorf liegt etwa zweihundert Meter westlich der Bünz in einer flachen Ebene, die in früher Zeit weitgehend versumpft gewesen war und zu Beginn des 20. Jahrhunderts trockengelegt wurde. An der westlichen Gemeindegrenze erheben sich der Lütisbuech (538 m ü. M.) und der Rain (519 m ü. M.), zwei Ausläufer des Rietenbergs, der die natürliche Grenze zum Seetal bildet. Neben dem eigentlichen Dorf gibt es drei Ortsteile, die einen völlig verschiedenartigen Charakter aufweisen. Im Westen, am Übergang vom Rain zur Endmoräne von Othmarsingen, liegt das Industriegebiet Horner. Büel ist ein landwirtschaftlich geprägter Weiler auf einem Plateau am Osthang des Lütisbuech. Steinacker am Ostufer der Bünz ist eine moderne Einfamilienhaussiedlung.[2]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 352 Hektaren, davon sind 86 Hektaren bewaldet und 62 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt befindet sich auf 535 Metern unweit des Gipfels des Lütisbuech, der tiefste auf 398 Metern an der Bünz.Nachbargemeinden sind Othmarsingen im Norden, Dottikon im Osten, Villmergen im Südosten, Dintikon und Ammerswil im Süden sowie Lenzburg im Westen.

Quellenangabe: Die Seite "Hendschiken.Geographie." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 16. Februar 2010 22:21 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


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Hendschiken.Geschichte.

1921 und 1933 wurden Reste einer römischen Wasserleitung entdeckt, die den Vicus bei Lenzburg mit Wasser versorgte.[3] Die erste urkundliche Erwähnung von Hentschikon erfolgte im Jahr 1160 in den Acta Murensia des Klosters Muri. Der Ortsname stammt vom althochdeutschen "Hanzinghofun" und bedeutet "bei den Höfen der Sippe des Hanzo".[4]Im Mittelalter war der Grundbesitz zersplittert und gehörte zahlreichen geistlichen und weltlichen Herrschaften, darunter die Klöster Muri, Säckingen und St. Urban sowie die Herren von Hallwyl, die Grafen von Lenzburg und die Grafen von Habsburg. Grosse Teile davon gingen im 14. Jahrhundert an das habsburgische Hauskloster Königsfelden. Die Habsburger erhielten 1264 nach dem Aussterben der Grafen von Kyburg die hohe Gerichtsbarkeit, während die niedere Gerichtsbarkeit für mehr als fünfhundert Jahre an die Hallwyler ging.1415 eroberten die Eidgenossen den Aargau; Hendschiken gehörte nun zum Untertanengebiet der Stadt Bern, dem so genannten Berner Aargau. Das Dorf bildete einen eigenen Gerichtsbezirk im Amt Lenzburg und besass das Recht, nach dem Tod des Untervogts dessen Nachfolger zu wählen. 1528 führten die Berner die Reformation ein. Im März 1798 marschierten die Franzosen in die Schweiz ein, entmachteten die "Gnädigen Herren" von Bern und riefen die Helvetische Republik aus. Hendschiken gehört seither zum Kanton Aargau.Die Strohflechterei und die Baumwollweberei führten im 18. und 19. Jahrhundert zu einem ersten wirtschaftlichen Aufschwung. Am 23. Juni 1874 wurde die Eisenbahnlinie Rupperswil-Wohlen der Aargauischen Südbahn eröffnet, die Zweigstrecke nach Brugg folgte am 1. Juni 1882. Dies begünstigte die Gründung zahlreicher kleiner Gewerbebetriebe. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstand beim Bahnhof ein Industriegebiet. Die Entwicklung der Bevölkerungszahl war stets starken konjunkturbedingten Schwankungen unterworfen, wies jedoch allgemein ein leichtes Wachstum auf. Seit Beginn der 1980er Jahre hat sie jedoch um fast einen Drittel zugenommen.

Quellenangabe: Die Seite "Hendschiken.Geschichte." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 16. Februar 2010 22:21 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.