Pension Gontenschwil

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Stadt Infos
Die Stadt Gontenschwil liegt in Bezirk Kulm im Aargau .
Gontenschwil (schweizerdeutsch: , in der lokalen Mundart ) ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Kulm im Schweizer Kanton Aargau. Sie liegt im oberen Wynental und grenzt an den Kanton Luzern.

Quellenangabe: Die Seite "Gontenschwil" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-04-30T08:11:43Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

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Gontenschwil.Geographie.

Das Dorf liegt in einem Seitental der Wyna, das nach Osten gegen das Haupttal von einer markanten, durchschnittlich dreissig Meter hohen Seitenmoräne abgetrennt ist. Sie findet ihre Fortsetzung in der Endmoräne von Zetzwil, die sich wie ein Riegel quer über das ganze Wynental erstreckt. Die Moränen entstanden während der Würmeiszeit beim Rückzug des Reussgletschers. Nach Ende der Eiszeit stauten sie einen flachen See. Dieser verlandete, als die Wyna das Hindernis durchbrochen hatte. Jahrtausendelang lag hier ein ausgedehntes Sumpfgebiet, das Gontenschwiler Moos, das erst während des Ersten Weltkrieges trockengelegt wurde. Unterhalb des Durchbruchs liegt das ausgedehnte Mättenfeld.[3]Das über zwei Kilometer lange Siedlungsgebiet befindet sich unmittelbar westlich der Seitenmoräne im Sagenbachtal und besteht aus den Ortsteilen Unterdorf, Kirchdorf und Oberdorf. Beim Oberdorf geht die Moräne in die südlichen Ausläufer des 872 Meter hohen Stierenbergs über, dort befindet sich der Weiler Geisshof (637 m ü. M.). An der Westseite des Sagenbachtales steigt das Gelände zunächst steil an und geht dann in eine durchschnittlich 700 Meter hohe, lang gestreckte Hochebene über. Auf dieser liegt der Weiler Hasel (675 m ü. M.). Über das gesamte Gemeindegebiet verstreut liegen Einzelhöfe.[3]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 974 Hektaren, davon sind 272 Hektaren bewaldet und 118 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt befindet sich auf 740 m ü. M.auf dem Bergwald-Hügel (einem Ausläufer des Stierenbergs), die tiefste Stelle liegt auf 493 m ü. M.an der Wyna.Nachbargemeinden sind Schmiedrued im Westen, Oberkulm im Nordwesten, Zetzwil im Nordosten, Leimbach und Reinach im Osten sowie die luzernische Gemeinde Rickenbach im Süden.

Quellenangabe: Die Seite "Gontenschwil.Geographie." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 8. Februar 2010 22:07 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


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Die Gontenschwiler Kirche wurde erstmals 1295 erwähnt . Nachdem das Dorf 1498 eine selbständige Pfarrei geworden war , baute man an der Nordseite einen Kirchturm an . Wegen fortschreitenden Zerfalls musste die ...

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Gontenschwil.Geschichte.

Die Gegend um Gontenschwil war bereits während der Jungsteinzeit besiedelt, als sich Menschen am Ufer des damaligen Sees niederliessen. Mehrere Funde von Gegenständen lassen auf die Existenz eines Gutshofs während der Römerzeit schliessen.[4] Die von den Alamannen gegründete Siedlung wurde erstmals 1173 als Gundoltswilre in einem Schutzbrief erwähnt, den Kaiser Barbarossa dem Chorherrenstift in Beromünster ausstellte. Der Ortsname geht auf das althochdeutsche Gundolteswilari zurück, was "Hofsiedlung des Gundolt" bedeutet.[2]Im Mittelalter lag das Dorf im Herrschaftsbereich der Grafen von Lenzburg, ab 1173 in jenem der Grafen von Kyburg. Nachdem diese ausgestorben waren, wurden die Habsburger im Jahr 1264 die neuen Landesherren. Die niedere Gerichtsbarkeit war in den Händen wohlhabender Dorfbewohner. 1415 eroberten die Eidgenossen den Aargau; Gontenschwil gehörte nun zum Untertanengebiet der Stadt Bern, dem so genannten Berner Aargau und bildete einen eigenen Gerichtsbezirk im Amt Lenzburg. 1528 führten die Berner die Reformation ein. 1640 wurde eine Mineral- und Heilquelle entdeckt; im Bad Schwarzenberg suchten daraufhin viele Patienten Linderung von ihren Leiden. Die Blütezeit des Bades war vom 19. Jahrhundert bis zum Ersten Weltkrieg, bis 1990 wurde Mineralwasser abgefüllt.Im März 1798 marschierten die Franzosen in die Schweiz ein, entmachteten die "Gnädigen Herren" von Bern und riefen die Helvetische Republik aus. Gontenschwil gehört seither zum Kanton Aargau. Im 18. und 19. Jahrhundert dominierte die Verarbeitung von Baumwolle das wirtschaftliche Geschehen. 1850 hatte die Gemeinde mehr Einwohner als heute. Doch wegen des Zusammenbruchs der Textilindustrie zogen bis 1900 fast dreissig Prozent aller Einwohner weg, nicht wenige davon wanderten nach Nordamerika aus. 1901 wurde der Weiler Geisshof, ein ehemaliger Steckhof, von Reinach abgetrennt und Gontenschwil zugeteilt.Erst die Eröffnung der Wynentalbahn am 5. März 1904 konnte den Niedergang stoppen. Ein Jahr darauf entstand eine Aluminiumgiesserei, aus der später die Alu Menziken Gruppe entstand. Auch die Tabakindustrie fasste Fuss. Die Bevölkerungszahl begann wieder leicht zu steigen, seit 1950 stagniert sie jedoch. In der Nähe des Bahnhofs entstand in den 1960er Jahren eine Industriezone.

Quellenangabe: Die Seite "Gontenschwil.Geschichte." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 8. Februar 2010 22:07 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.