Pension Gebenstorf

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Stadt Infos
Die Stadt Gebenstorf liegt in Bezirk Baden im Aargau .
Gebenstorf (schweizerdeutsch: ) ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Baden im Schweizer Kanton Aargau. Sie liegt in der Mitte zwischen Baden und Brugg. Bis 1884 gehörte auch Turgi zu Gebenstorf, bevor es eine eigene Gemeinde wurde.

Quellenangabe: Die Seite "Gebenstorf" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-04-27T22:46:18Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

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Gebenstorf.Geographie.

Die Gemeinde liegt unmittelbar am Wasserschloss der Schweiz, wo drei der fünf grössten Flüsse der Schweiz (Aare, Limmat und Reuss) zusammenfliessen. Der alte Dorfkern liegt zwischen dem Ostufer der Reuss und dem westlichen Abhang des Gebenstorfer Horns, einer Erhebung des Tafeljuras. In einer Flussschlaufe der Reuss liegt der Ortsteil gleichen Namens, der mit Gebenstorf zusammengewachsen ist. Etwa einen Kilometer nördlich des Dorfzentrums fliesst die Reuss in die Aare, nochmals einen Kilometer weiter entfernt befindet sich die Mündung der Limmat.[3]Limmat und Aare bilden eine 900 Meter lange und 300 Meter breite Halbinsel, auf der die Ortschaft Vogelsang liegt. Die Spitze der Halbinsel wird durch einen künstlich angelegten Kanal durchschnitten, der als Energiequelle für eine ehemalige Baumwollspinnerei diente. Im Mündungsbereich von Aare und Limmat liegen ausserdem drei aus Sedimenten entstandene Inseln.[3]Die Fläche des Gemeindegebietes beträgt 564 Hektaren, davon sind 227 Hektaren bewaldet und 157 Hektaren überbaut. Der höchste Punkte liegt auf 561 m ü. M. auf dem Chörnlisberg, einem Teil des Gebenstorfer Horns, der tiefste auf 328 m ü. M. nördlich von Vogelsang am Zusammenfluss von Aare und Limmat.Nachbargemeinden sind Untersiggenthal im Norden, Turgi im Nordosten, Baden im Osten, Birmenstorf im Süden, Windisch im Westen sowie Brugg im Nordwesten.

Quellenangabe: Die Seite "Gebenstorf.Geographie." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 21. Januar 2010 13:38 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


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Gebenstorf.Geschichte.

Ab dem 1. Jahrhundert n. Chr. führte die Römerstrasse vom Legionslager Vindonissa nach Aquae Helveticae (heute Baden) durch das heutige Gemeindegebiet. Diese Erkenntnis ist seit 1534 gesichert: Damals fand ein Bauer in Wil (heute ein Teil von Turgi) beim Pflügen seines Feldes einen römischen Meilenstein, der heute im Landesmuseum in Zürich ausgestellt ist.[4] Im Ortsteil Vogelsang wurden römische Soldatengräber entdeckt. Der Grabstein eines Soldaten der Legio XI Claudia ist in die reformierte Kirche eingemauert.[5]Ein Dorf entstand im 8. Jahrhundert, als sich alamannische Siedler hier niederliessen. Die Ortsteile Reuss und Vogelsang sowie die beiden "Berghöfe" Schwabenberg und Petersberg auf dem Gebenstorfer Horn entstanden zwischen 1000 und 1200. Im Jahr 1247 erfolgte die erste Erwähnung als Gobistorf, als die Habsburger die Kirche des Dorfes erwarben. Der Ortsname stammt vom althochdeutschen Gebinesthorf und bedeutet "Dorf des Gebin".[2]Die Habsburger übertrugen 1330 ihren Besitz und ihre Rechte in Gebenstorf an das Kloster Königsfelden in Windisch, mit Ausnahme der hohen Gerichtsbarkeit. Am 26. Dezember 1351, vor der Schlacht bei Dättwil, wurde das Dorf von den Zürchern geplündert. Im Jahr 1415 eroberten die Eidgenossen den Aargau und Gebenstorf bildete nun ein eigenes Amt in der Grafschaft Baden, einer gemeinen Herrschaft.Während der Reformation von 1529 trat etwa die Hälfte der Bevölkerung zum neuen Glauben über. Nach dem Zweiten Kappelerkrieg von 1531 wurde die Reformation in der Grafschaft Baden wieder weitgehend rückgängig gemacht. Doch Gebenstorf blieb als eine der wenigen Ausnahmen konfessionell gemischt. Beide Konfessionen nutzten die Kirche während Jahrhunderten gemeinsam. Im September 1769 heiratete Johann Heinrich Pestalozzi dort Anna Schulthess. Im Juni 1889 musste die Margaretenkirche wegen Baufälligkeit abgerissen werden und beide Konfessionen bauten jeweils eigene Gotteshäuser. Die katholische Pfarrkirche wurde 1889 eingeweiht, die reformierte Kirche am 29. November 1891.Im März 1798 marschierten die Franzosen in die Schweiz ein und riefen die Helvetische Republik aus. Gebenstorf wurde eine Gemeinde im kurzlebigen Kanton Baden, seit 1803 gehört sie zum Kanton Aargau. 1826 hielt die Industrialisierung Einzug, als auf freiem Feld in Turgi, weitab des Dorfes, eine erste Fabrik errichtet wurde. Aus dem Nichts entstand eine proletarisch geprägte Industriearbeitersiedlung, deren Bewohner aus allen Teilen der Schweiz und aus dem nahen Ausland stammten. Am 29. September 1856 wurde dort ein Bahnhof an der Strecke Baden-Brugg eröffnet.Der Gegensatz zwischen den alteingesessenen Gebenstorfern und den bunt gemischten Turgemern wurde immer grösser. Obwohl Turgi mittlerweile mehr Einwohner zählte, wurden dessen Einwohner bei den Gemeindeversammlungen regelmässig überstimmt, da die Bevölkerung des neuen Dorfes einen hohen Anteil nicht stimmberechtigter Jugendlicher und Ausländer aufwies. Die Situation entspannte sich erst, als Turgi sich am 1. Januar 1884 von Gebenstorf trennte und eine selbständige Gemeinde bildete. Doch auch in Gebenstorf hatte sich mittlerweile zahlreiche Industriebetriebe angesiedelt, vor allem in Vogelsang.Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges errichtete das Militär die Limmatstellung. Die zahlreichen Bunker und Panzersperren, die zum Teil heute noch bestehen, hatten die Aufgabe, in der Engstelle zwischen Bruggerberg und Gebenstorfer Horn einen allfälligen Angriff der deutschen Wehrmacht aufzuhalten. Von 1940 bis 1943 lebten rund 300 polnische Soldaten in einem Internierungslager bei Gebenstorf.Wegen seiner ausgezeichneten Verkehrslage zwischen Brugg und Baden entwickelte sich Gebenstorf ab 1950 zu einem bevorzugten Wohnort. Die Gemeinde erlebte einen Wachstumsschub wie schon im 19. Jahrhundert und wandelte sich allmählich von einem Industriedorf zu einer Wohngemeinde für Pendler. Innerhalb von fünfzig Jahren verdoppelte sich die Einwohnerzahl.

Quellenangabe: Die Seite "Gebenstorf.Geschichte." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 21. Januar 2010 13:38 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.