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Stadt Infos
Die Stadt Flims liegt in Bezirk Imboden im Graubünden / Grigioni / Grischun .
Flims (rätoromanisch Flem) ist eine politische Gemeinde im Bezirk Imboden des Kantons Graubünden in der Schweiz. Die Gemeinde ist unterteilt in Flims-Dorf und Flims-Waldhaus. Zu Flims gehören weiter die Dorfteile Fidaz und Scheia.

Quellenangabe: Die Seite "Flims" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-06-08T05:02:30Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

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Flims.Geographie.

Auf dem Schuttkegel des Flimser Bergsturzes, im Süden der Gemeinde, liegt der Grosswald Flims mit seinen vier Seen. Der grösste, der Caumasee (Lag la Cauma), mit seiner auffallenden Färbung hat einen jahreszeitlich schwankenden Pegel, während der oberste See, der Lag Prau Pulté, im Winter vollkommen austrocknet. Im Sommer hingegen überläuft er und speist so den Lag Prau Tuleritg, welcher fast auf der Höhe des Caumasees in einer eigenen Geländekammer liegt. Bis auf den Bach vom Pulté zum Tuleritg gibt es nur unterirdische Zu- und Abflüsse. Auffällig ist dies beim Lag Prau Pulte, weil das aus dem Untergrund aufstossende trübe Wasser immer wieder Luftblasen an die Oberfläche mitreisst. Der weiter östlich liegende Crestasee ist als Badesee bekannt, hat aber einen praktisch konstanten Pegel.Südlich des Grosswalds liegen die Steilwände der Rheinschlucht Ruinaulta. Sie fallen rund 350 Meter zum Vorderrhein hin ab. Im Norden steht die imposante Wand des Flimsersteins, welche durch die Bahn auf den Cassons auch erschlossen wird. Gleich daneben, am Piz Segnas und an den Tschingelhörnern, ist das UNESCO Weltkulturerbe Glarner Hauptüberschiebung markant sichtbar.

Quellenangabe: Die Seite "Flims.Geographie." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 15. Februar 2010 12:14 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


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Flims.Geschichte.

Erstmals urkundlich erwähnt wird Flims 765, als Bischof Tello von Chur zahlreiche Gebiete der unteren Surselva, darunter seinen Erbteil der Ortschaft Flemme (Flims) dem Kloster Disentis vermachte. Neben dem Bistum Chur besass vermutlich 840 das Kloster Pfäfers in Flims und Fidaz Grundbesitz. Weitere mittelalterliche Grundherren von und in Flims waren das Kloster St. Luzi in Chur, die Freiherren von Belmont und ihre Nachfolger, die Freiherren von Sax-Misox. Nach 1300 siedelten romanisierte Walser aus Vals in Fidaz und Scheia.Ab 1399 gehörte Flims als Gerichtsgemeinde zum Grauen Bund. 1412 kaufte es sich von Pfäfers und 1538 von den Sax-Misoxer Herrschaftsrechten los, die inzwischen an Chur übergegangenen waren. 1526-1528 führte der Flimser Amman und Landrichter des Grauen Bundes Hans von Capoll (1470-1560) zusammen mit seinem Bruder Wolf von Capol (1473-1563) in den Jahren die Reformation durch. 1538 gelang es Flims, alle Rechte des Churer Bischofs aufzukaufen und sich in Freiheit rasch weiter zu entwickeln. Während der Bündner Wirren im Dreissigjährigen Krieg kam Flims eine gewisse Bedeutung zu, als der später zum katholischen Glauben konvertierte Georg Jenatsch 1621 vor dem Hause seines politischen Gegners und Protestanten Joseph von Capol erschien und ihn niederschiessen liess. Im Mai 1799 hinterliessen Kämpfe der Truppen Napoleons gegen die Bündner Oberländer in Reichenau mit über 600 Toten auch in Flims ihre Spuren. Österreichische, französische und russische Truppen wechselten sich als plündernde Besatzer ab.Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Flims kontinuierlich zum Kurort und zahlreiche Hotels nahmen ihren Betrieb auf. 1904 wurde der Kur- und Verkehrsvereins gegründet und 1910 begann der Wintertourismus, der nach dem 2. Weltkrieg einen starken Aufschwung nahm. Am Tag des Waffenstillstandes 1945 war Baubeginn für die Sesselbahn nach Foppa, der ersten kuppelbaren Sesselbahn dieser Art der Welt. Sie ersetzte den Traktorschlitten, mit welchem die Skigäste in den 1930er Jahren nach Foppa gefahren wurden. Ein Jahr später wurde die zweite Sektion nach Naraus in Betrieb genommen. Am 26. Oktober 1956 wurde die Gondelbahn auf den Cassonsgrat (2700 m ü.M.) eingeweiht.Am 6. Juni 2006 wurde Flims ein Opfer eines Grossbrandes: Im Oberdorf brannten am Abend sieben Wohnhäuser und sieben Ställe komplett nieder; über zwanzig Menschen verloren ihr Heim.Vom 18. September bis 6. Oktober 2006 fand in Flims die Herbstsession der eidgenössischen Räte statt. Wegen Bauarbeiten im Bundeshaus in Bern tagten die Räte auswärts. Als Referenz an die vierte Landessprache fand die Session (romanisch: Sessiun) im rätoromanischen Kantonsteil von Graubünden - der Surselva statt.[3]

Quellenangabe: Die Seite "Flims.Geschichte." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 15. Februar 2010 12:14 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.