Pension Döttingen

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Stadt Infos
Die Stadt Döttingen liegt in Bezirk Zurzach im Aargau .
Döttingen steht für:
- Döttingen AG, eine Gemeinde im Kanton Aargau, Schweiz
- Döttingen (Braunsbach), den Ortsteil der Gemeinde Braunsbach, Landkreis Schwäbisch Hall, Baden-Württemberg
- Döttingen (Herresbach), ein Ortsteil der Gemeinde Herresbach, Landkreis Mayen-Koblenz, Rheinland-Pfalz
siehe auch:
- Dottingen

Quellenangabe: Die Seite "Döttingen" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-02-24T21:39:24Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

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Döttingen AG.Geographie.

Die Aare bildet die westliche Gemeindegrenze und fliesst in nördlicher Richtung. Im Südwesten liegt die durch einen Kanalbau künstlich geschaffene Insel Beznau mit dem Kernkraftwerk und dem Wasserkraftwerk Beznau. Bei Beznau erstreckt sich das ausgedehnte Waldgebiet Unterwald. Das Dorfzentrum liegt unmittelbar nördlich der Mündung der Surb in die Aare. Die Bebauung ist vollständig mit jener der Nachbargemeinde Klingnau zusammengewachsen.[3]Das Surbtal, das sich Ost-West-Richtung erstreckt, ist auf beiden Seiten durch steile Hänge begrenzt: Im Norden liegt der 476 Meter hohe Littibuck, der in den 515 Meter hohen Aemmeribuck übergeht. Beide sind Ausläufer des Achenbergs, einem Hügel des Tafeljuras. Die Süd- und Südwesthänge sind mit Weinreben bepflanzt. Südlich der Surb liegt das Ruckfeld, eine ausgedehnte flache Ebene, die an ihren Rändern durch sehr steile, bis zu 70 Meter hohe Hänge begrenzt ist.[3]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 692 Hektaren, davon sind 241 Hektaren bewaldet und 181 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt liegt auf 515 Metern auf dem Aemmeribuck (Erhebung auf dem Achenberg-Plateau), der tiefste auf 318 Metern am Klingnauer Stausee.Nachbargemeinden sind Klingnau im Norden, Bad Zurzach im Nordosten, Tegerfelden im Osten, Würenlingen im Süden und Böttstein im Westen.

Quellenangabe: Die Seite "Döttingen AG.Geographie." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 24. Februar 2010 22:48 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


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Döttingen AG.Geschichte.

Verschiedene Funde belegen eine Besiedlung während der Jungsteinzeit. Während der Römerzeit gab es hier zwei Gutshöfe. Einer befand sich auf dem Sonnenberg, wo die Heerstrasse Vindonissa-Zurzach verlief; die 1916 entdeckte Fundstelle enthielt ein breites Spektrum an Keramik. Der andere Gutshof kam 1930 bei Ausgrabungen in der Nähe des Friedhofs zum Vorschein. Beide waren um 260 von plündernden Alamannen zerstört worden.[4] erfolgte im Jahr 1239, als Ulrich von Klingen die Insel Beznau gegen einen flussabwärts liegenden Schotterhügel eintauschte, auf dem sich heute das Städtchen Klingnau befindet. Der Ortsname stammt vom althochdeutschen Tettingun und bedeutet "bei den Leuten des Tetto".[2] Ein bedeutender Grundbesitzer war das Kloster St. Blasien. Das Bistum Konstanz übte ab 1269 die niedere Gerichtsbarkeit aus. 1415 eroberten die Eidgenossen den Aargau, lösten die Habsburger als Landesherren ab und übernahmen von ihnen auch die hohe Gerichtsbarkeit. Döttingen lag nun im Amt Klingnau der Grafschaft Baden, einer Gemeinen Herrschaft.Im März 1798 marschierten die Franzosen in die Schweiz ein und riefen die Helvetische Republik aus. Döttingen wurde eine Gemeinde im kurzlebigen Kanton Baden. Während des Zweiten Koalitionskrieges verlief die Frontlinie zwischen Franzosen und Österreichern mitten durch das Aaretal. Am 17. August 1799 versuchten österreichische Truppen, bei Döttingen die Aare zu überqueren. Von der Mündung der Surb aus nahmen sie die französische Armee auf der anderen Flussseite unter Artilleriebeschuss. Die Franzosen erwiderten das Feuer und konnten den Brückenschlag verhindern. Die Dörfer Kleindöttingen und Eien auf der anderen Flussseite wurden vollständig zerstört und es gab mehrere Dutzend Tote.Seit 1803 gehört Döttingen zum Kanton Aargau. Die Eröffnung der Bahnstrecke Turgi-Koblenz-Waldshut am 18. August 1859 hatte zur Folge, dass sich das Bauern- und Winzerdorf allmählich zu einem Industriestandort wandelte. Gleichwohl stagnierte die Bevölkerungszahl während des gesamten 19. Jahrhunderts, da viele Einwohner verarmten und zur Auswanderung gezwungen waren. Dann setzte jedoch ein konstantes Wachstum ein. Allein in den 1960er Jahren nahm die Bevölkerungszahl um über vierzig Prozent zu, seit 1970 stagniert jedoch die Entwicklung.1902 wurde auf der Insel Beznau südlich des Dorfes ein Wasserkraftwerk eröffnet, dabei begradigte man einen Seitenarm der Aare und schuf eine Insel. 1948 folgte ein ölthermisches Kraftwerk. 1957 begannen die Planungen für das erste Kernkraftwerk der Schweiz. Nach vier Jahren Bauzeit nahm 1969 das KKW Beznau 1 den Betrieb auf, der baugleiche Block Beznau 2 begann 1972 mit der Stromproduktion. Die daraus resultierenden Steuereinnahmen machten Döttingen zu einer der steuergünstigsten Gemeinden des Kantons.

Quellenangabe: Die Seite "Döttingen AG.Geschichte." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 24. Februar 2010 22:48 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.