Stadt Infos
Die Stadt Dintikon liegt in Bezirk Lenzburg im Aargau .
(:Waldweiher südlich neben der Landstrasse von Ammerswil nach Dintikon) (:Dorfeinfahrt von Ammerswil her kommend)
Dintikon (schweizerdeutsch: ) ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Lenzburg im Schweizer Kanton Aargau. Sie liegt am westlichen Rand des unteren Bünztals, knapp fünf Kilometer südöstlich des Bezirkshauptorts.
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Dintikon.Geographie.
Das alte Dorfzentrum befindet sich am Ostabhang des Rietenbergs. Zu dieser Hügelkette, welche die natürliche Grenze zum Seetal bildet, gehören der Herrliberg (506 m ü. M.) im Nordwesten, die Hochrüti (562 m ü. M.) und die Hochwacht (667 m ü. M.) im Westen sowie das Grossmoos (664 m ü. M.) im Süden. Nördlich des Dorfzentrums liegt der Ortsteil Langelen mit Neubausiedlungen und Industriegebiet. Dintikon bildet das südliche Ende eines vier Kilometer langen Siedlungsbandes, das quer über das ganze Ebene des Bünztals bis nach Dottikon und Hägglingen reicht.[3]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 373 Hektaren, davon sind 157 Hektaren bewaldet und 70 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt befindet sich auf 667 Metern auf der Hochwacht, der tiefste auf 420 Metern an der nördlichen Gemeindegrenze.Nachbargemeinden sind Hendschiken im Norden, Villmergen im Osten, Seengen im Süden, Egliswil im Westen und Ammerswil im Nordwesten.
Tourismusbüro:
www.Dintikon.ch Dintikon.ch
www.Dintikon.com
Dintikon.com

Adressen:
www.pensiondintikon.ch
www.pensionendintikon.ch
www.pension-dintikon.ch
www.pensionen-dintikon.ch
www.pension-dintikon.com
www.pension-dintikon.com
Sehenswert/Wissenswert:
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Wissenswert
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Dintikon.Geschichte.
Während der Römerzeit bestand hier ein Wirtschaftsgebäude für die Metallverarbeitung. Die erste urkundliche Erwähnung von Tintinchova erfolgte im Jahr 893 in einem Zinsrodel des Fraumünsters in Zürich. Der Ortsname stammt vom althochdeutschen Tintinghofun, was "bei den Höfen der Sippe des Tinto" bedeutet.[2] Im Mittelalter lag das Dorf im Herrschaftsbereich der Grafen von Lenzburg, ab 1173 in jenem der Grafen von Kyburg. Nachdem diese ausgestorben waren, wurden die Habsburger im Jahr 1264 die neuen Landesherren. Die niedere Gerichtsbarkeit wechselte mehrmals den Besitzer: Zuerst die Herren von Hallwyl, danach die Freiherren von Fridingen und schliesslich die Herren von Ballmoos.1415 eroberten die Eidgenossen den Aargau; Dintikon gehörte nun zum Untertanengebiet der Stadt Bern, dem so genannten Berner Aargau. Nachdem Bern 1450 die niedere Gerichtsbarkeit erworben hatte, bildete das Dorf einen Teil des Gerichtsbezirks Othmarsingen im Amt Lenzburg. 1528 führten die Berner die Reformation ein. In den Villmergerkriegen (1656 und 1712) wurde das Dorf von vorbeiziehenden Truppen verwüstet, das Langelenfeld südöstlich des Dorfes war Schauplatz der Zweiten Schlacht von Villmergen. Dorfbrände in den Jahren 1585, 1737, 1835 und 1856 richteten ebenfalls grosse Schäden an. Im März 1798 marschierten die Franzosen in die Schweiz ein, entmachteten die "Gnädigen Herren" von Bern und riefen die Helvetische Republik aus. Dintikon gehört seither zum Kanton Aargau.Am 23. Juni 1874 wurde die Eisenbahnlinie Rupperswil-Wohlen der Aargauischen Südbahn eröffnet. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Dintikon von kleinbäuerlichen Selbstversorgungsbetrieben geprägt. Wie damals üblich, betrieben viele Dorfbewohner neben der Landwirtschaft noch ein Handwerk. Die Baumwollweberei und die Strohflechterei brachten im 18. und 19. Jahrhundert zusätzlichen Verdienst. Eine 1992 abgetragene Ziegelhütte produzierte von 1836 bis 1910 handgefertigte Biberschwanzziegel. Nach der Stilllegung der Ziegelhütte wurde dort bis 1960 der aus der benachbarten Brennerei angefallene Trester luftgetrocknet und zu Heizzwecken verwendet. Die heute in Lenzburg domizilierte Firma Arova-Mammut (Seilerwaren) war ursprünglich ein Betriebszweig einer Töpferei in Dintikon, die Gärtnereien der Umgebung mit Blumentöpfen und die Hafner mit Ofenkacheln belieferte. Arova-Mammut wurde 1878 aus Platzgründen nach Lenzburg verlegt.Anfangs des 20. Jahrhunderts siedelten sich in den Nachbargemeinden Dottikon und Villmergen diverse Fabriken an. Dazu gehören die Bally-Schuhfabrik und die Sprengstoff-Fabrik beim Bahnhof Dottikon-Dintikon. Sie brachten für die Dintiker neue Verdienstmöglichkeiten. Dies bewog die meisten Landwirte zur Aufgabe ihres Kleinbetriebes, so dass heute weniger als ein Dutzend landwirtschaftliche Betriebe übriggeblieben sind. Die Eröffnung der nahe gelegenen Autobahn begünstigte die Ansiedlung zahlreicher Industrie- und Dienstleistungsbetriebe, seit 1980 ist die Bevölkerungszahl um fast zwei Drittel angestiegen.
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