Stadt Infos
Die Stadt Derendingen liegt in Bezirk Wasseramt im Solothurn .
Der Name Derendingen bezeichnet verschiedene Orte: - die Gemeinde Derendingen SO im Kanton Solothurn, Schweiz - den Stadtteil Derendingen (Tübingen), Landkreis Tübingen, Baden-Württemberg, Deutschland
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Derendingen SO.Geographie.
Derendingen liegt auf 439 m ü. M., 4 km ostsüdöstlich des Kantonshauptortes Solothurn (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich auf der Schotterebene östlich der Emme, am parallel zur Emme fliessenden Grüttbach, im Solothurner Mittelland.Die Fläche des 5,6 km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt der grundwasserreichen Schotterebene im inneren Wasseramt. Das Gebiet weist nur sehr geringe Reliefunterschiede auf und liegt in der Ebene, die östlich an die kanalisierte Emme anschliesst (durchschnittlich auf 440 m ü. M. liegend). Im Norden erstreckt sich der Gemeindeboden bis in den Affolterwald, im Osten bis an den Rand des Siedlungsgebietes von Subingen und im Süden umfasst er das von der Autobahn A1 entzweigeschnittene Waldstück Eichholz. Nach Westen reicht das Gebiet über die Emme bis auf den Dittiberg, an dessen Ostabhang mit 460 m ü. M. die höchste Erhebung von Derendingen erreicht wird. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 31 % auf Siedlungen, 27 % auf Wald und Gehölze, 41 % auf Landwirtschaft und etwas mehr als 1 % war unproduktives Land. (445 m ü. M.) in der Ebene zwischen dem Grüttbach und dem Eichholz südlich des Dorfes. Nachbargemeinden von Derendingen sind Luterbach, Deitingen, Subingen, Oekingen, Kriegstetten, Gerlafingen, Biberist und Zuchwil.
Tourismusbüro:
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Adressen:
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Sehenswert/Wissenswert:
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Wissenswert
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pensionen.ch: Derendingen SO
Textauszug aus Wikipedia: ...1724 erhielt , war lange Zeit das einzige Gotteshaus von Derendingen . Das Dorf war bis 1933 Teil der Kirchgemeinde Kriegstetten . Die reformierte Kirche wurde 1899 eingeweiht , während die katholische Kirche erst 1933 erbaut wurde . Der ... |


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Derendingen SO.Geschichte.
Das Gemeindegebiet von Derendingen war schon sehr früh bewohnt. Es wurden einzelne Überreste aus der Bronzezeit sowie Siedlungsspuren eines römischen Gutshofes entdeckt. Auch im Frühmittelalter hat eine Siedlung bestanden. (1366). Der Ortsname geht auf den althochdeutschen Personennamen Tarut zurück und bedeutet mit der Endung -ingen soviel wie bei den Leuten des Tarut.Derendingen unterstand im Mittelalter den Grafen von Buchegg, bevor die Herrschaftsrechte 1347 an das Sankt-Ursen-Stift in Solothurn übergingen. Seit dem frühen 15. Jahrhundert hatte die Stadt Solothurn die niedere Gerichtsbarkeit inne und teilte Derendingen der Vogtei Kriegstetten zu. Die hohe Gerichtsbarkeit blieb jedoch bis 1665 bei Bern, danach gelangte sie ebenfalls an Solothurn. Nach dem Zusammenbruch des Ancien Régime (1798) gehörte Derendingen während der Helvetik zum Distrikt Biberist und ab 1803 zum Bezirk Kriegstetten, der 1988 offiziell in Bezirk Wasseramt umbenannt wurde.In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vollzog sich eine rasche Entwicklung vom Bauerndorf zur Industriegemeinde. Da die Wasserkraft des Dorfbachs (Grüttbach) zu gering war, wurde ein Teil des Wassers der Emme in einen Kanal abgeleitet und parallel zum Fluss geführt. Der erste neue Betrieb war eine 1850 gegründete Wollfabrik. Die eigentliche Industrialisierung begann aber mit der Gründung Baumwollspinnerei Emmenhof im Jahr 1861. Sie beschäftigte bis zu 300 Personen, musste ihren Betrieb aber 1933 einstellen. Bereits 1872 erfolgte die Gründung der Kammgarnspinnerei Schoeller & Lang an der Grenze zu Luterbach, die bald durch eine Kammgarnweberei ergänzt wurde. Diese beiden Fabriken, welche zahlreichen Personen Arbeit boten, führten zum markanten Bevölkerungswachstum der Gemeinde Derendingen von 1850 bis 1900 (Verfünffachung der Einwohnerzahl). Für die Arbeiter wurde die Arbeitersiedlung "Elsässli" mit Kosthaus gebaut, welche heute unter Denkmalschutz steht. Der Siedlungsschwerpunkt von Derendingen verlagerte sich seit dem Ende des 19. Jahrhunderts immer mehr vom Oberdorf nach Norden an die Strassen, die zur Brücke über die Emme führten.
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