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Die Stadt Boswil liegt in Bezirk Muri im Aargau .
Boswil (schweizerdeutsch: ) ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Muri im Schweizer Kanton Aargau und liegt im mittleren Bünztal.

Quellenangabe: Die Seite "Boswil" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-05-09T20:20:07Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

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Boswil.Geographie.

Das Dorf am westlichen Rand des flachen Bünztals liegt am Fusse des Lindenbergs. Zwei Täler unterteilen dessen Osthang: In Richtung Süden erstreckt sich das bis zu 90 Meter tiefe Tobel des Wissenbachs, in Richtung Westen das bedeutend weniger ausgeprägte Tal des Forstbachs. Oberhalb der Quelle des Forstbachs, zwischen dem Egghau (651 m ü. M.) und dem Kamm des Lindenbergs befindet sich eine Hochebene mit dem Feldenmoos, einem in den 1940er Jahren ausgebeuteten Hochmoor mit zwei Weihern. Forstbach und Wissenbach vereinigten sich im Dorfzentrum, letzterer mündet nach etwas mehr als einem Kilometer in die Bünz. Ein Gebietsstreifen von über drei Kilometern Länge erstreckt sich im Norden über die Bünzebene bis fast nach Waltenschwil.[3]Die Hauptsiedlung Boswil besteht aus den Ortsteilen Unterdorf, Oberdorf, Vorstatt und Ritzizil, die alle zusammengewachsen sind. Das Neubauviertel östlich der Bahnlinie ist mit Bünzen zusammengewachsen. Der Weiler Sentenhof, ein ehemaliger Gutshof des Klosters Muri (535 m ü. M.), liegt über zwei Kilometer südlich des Dorfes an der Gemeindegrenze, auf der östlichen Seite des Wissenbachs. Der Weiler Wissenbach liegt westlich des gleichnamigen Bachs auf (622 m ü. M.), ebenfalls an der südlichen Gemeindegrenze.[3]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 1178 Hektaren, davon sind 258 Hektaren bewaldet und 128 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt befindet sich auf 704 Metern im Tannhölzli auf dem Kamm des Lindenbergs, der tiefste auf 429 Metern an der Bünz.Nachbargemeinden sind Waltenschwil im Norden, Bünzen im Nordosten, Besenbüren und Aristau im Osten, Muri im Südosten, Buttwil im Süden, Bettwil im Südwesten und Kallern im Westen.

Quellenangabe: Die Seite "Boswil.Geographie." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 27. Februar 2010 13:21 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


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Kirche von Boswil Boswils erste Kirche stammt aus dem 13 . Jahrhundert . Von 1487 bis 1498 erfolgte eine Erweiterung im gotischen Stil , aus dieser Zeit stammt der Kirchturm ...
pensionen.ch: Waltenschwil Textauszug aus Wikipedia:
...Pfarrkirche St . Nikolaus Jahrhundertelang gehòte Waltenschwil zur Pfarrei Boswil und wurde erst 1800 zu einer selbständigen Kirchgemeinde erhoben . Zunächst diente die 1516 erbaute und 1788/89 erweiterte Nikolauskapelle als Pfarrkirche . Die Kapelle wurde 1843 in ein Schulhaus ...

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Boswil.Geschichte.

Während der Jungsteinzeit, zwischen 8000 und 10'000 v. Chr., liessen sich am damaligen fischreichen Bünzersee erstmals Siedler nieder und machten sich sesshaft. Der See verlandete später zu einem Moor. Im Jahre 2007 wurde im Gebiet Eibolde südlich von Boswil ein frühbronzezeitliches Grossgefäss gemeinsam mit vier Tassen und eine benachbarte Feuergrube entdeckt. Das 82 cm hohe und an der breitesten Stelle 85 cm weite, tief in den Boden eingelassene Gefäss war für Vorräte bestimmt.[4] Um 1930 kam ein keltischer Friedhof aus der Zeit um 350 bis 325 v. Chr. zum Vorschein. Zeugen der Römerzeit sind Mauerreste von Gutsbetrieben an verschiedenen Standorten. Die im Jahr 1111 geweihte St. Martinskapelle steht auf den Fundamenten eines römischen Wohnkomplexes.[5] erfolgte in einer Urkunde des Grossmünsters in Zürich. Diese Urkunde ist zwar nicht datiert, stammt aber laut neuesten Forschungsergebnissen aus der Zeit zwischen 874 und 887. Der Ortsname stammt vom althochdeutschen Pozinwila und bedeutet "Landgut des Pozo".[2] Ein weiterer Grundbesitzer war das Fraumünster in Zürich, das gegen Ende des 9. Jahrhunderts in Boswil eine Kirche errichten liess. Das Patronatsrecht ging zuerst an die Habsburger über, um 1380 an die Herren von Hallwyl und schliesslich 1483 an das Kloster Muri. Die Habsburger waren die Landesherren und Inhaber der hohen Gerichtsbarkeit.Im Jahr 1415 eroberten die Eidgenossen den Aargau und Boswil war nun Hauptort des gleichnamigen Amtes in den Freien Ämtern, einer Gemeinen Herrschaft. Bei einem Brand im Jahr 1649 brannte ein Drittel des Dorfes nieder. Nach dem Zweiten Villmergerkrieg von 1712 teilten die siegreichen reformierten Orte Zürich, Bern und Glarus das Freiamt in zwei Teile. Sie zogen dabei eine schnurgerade Linie von der Kirche in Oberlunkhofen zum Galgen in Fahrwangen. Diese Linie verlief genau durch Boswil und sogar mitten durch einige Häuser. Das Dorf wurde in seiner Entwicklung gehemmt, weil nun zwei verschiedene Rechtssysteme galten. Im März 1798 marschierten die Franzosen in die Schweiz ein und riefen die Helvetische Republik aus. Boswil wurde wiedervereinigt und war nun eine Gemeinde im Distrikt Muri des kurzlebigen Kantons Baden, seit 1803 gehört sie zum Kanton Aargau.In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts setzte die Industrialisierung ein. Am 1. Juni 1875 wurde der Abschnitt Wohlen-Muri der Aargauischen Südbahn eröffnet. Ab 1870 wurde im Sumpfgebiet Bünzmoos, das durch die Verlandung des Bünzersees entstanden war, Torf abgebaut. In den 1930er und 1940er Jahren entstanden einige Torfausbeutungsbetriebe, die auf einer Fläche von über 200 Hektaren bis in eine Tiefe von sechs Metern Torf abtrugen. Weitere Betriebe siedelten sich an und Boswil entwickelte sich zu einem Industriestandort. Mit zwei Ausnahmen während des Zweiten Weltkriegs und der Wirtschaftskrise der 1970er Jahre stieg die Bevölkerungszahl kontinuierlich an.

Quellenangabe: Die Seite "Boswil.Geschichte." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 27. Februar 2010 13:21 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.