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Stadt Infos
Die Stadt Bondo liegt in Bezirk Maloja / Distretto di Maloggia im Graubünden / Grigioni / Grischun .
Bondo bezeichnet:
- Bondo GR, eine ehemalige Gemeinde im Bezirk Maloja, Kanton Graubünden, Schweiz
- Bondo (Trentino), eine Gemeinde in der Provinz Trient, Region Trentino-Südtirol, Italien
- Distrikt Bondo in Kenia
- Bondo (Kenia), eine Stadt im Distrikt Bondo, Kenia.
- Bondo (Angola), eine Kommune von Angola

Quellenangabe: Die Seite "Bondo" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-04-16T22:34:07Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

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Bondorf.Geographie.

Bondorf liegt im Korngäu bzw. oberen Gäu, 10 km südlich von Herrenberg, 16 km nordöstlich von Horb am Neckar und 10 km nordwestlich von Rottenburg am Neckar. Ausserdem liegt Bondorf 45 km südwestlich von Stuttgart entfernt.

Quellenangabe: Die Seite "Bondorf.Geographie." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 17. März 2010 16:46 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


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Bondorf.Geschichte.

Bondorf wurde um 1150 erstmals in Urkunden des Klosters Reichenbach erwähnt. In diesem Text wurde über ein schönes Dorf namens Baumdorf geredet, das als Ursprung des heutigen Namens Bondorf gilt. Das Gebiet der Gemeinde war bereits zu römischer Zeit besiedelt, worauf die 1975 ausgegrabene Villa Rustica hinweist (siehe unten). 1559 ist Bondorf mitsamt Kirche und Turm bis auf vier Häuser vollständig abgebrannt. Im Jahre 1685 sind in Folge eines Blitzes 41 Wohnungen nebst Scheunen abgebrannt. Als wäre das jedoch nicht genug, brannten am 23. Oktober 1815 in der Zeit von nur zwei Stunden abermals 40 Gebäude ab. Jedes Mal jedoch bauten die Bewohner alles wieder auf, was im Jahre 1879 mit einer Bahnlinie in Richtung Stuttgart und Horb belohnt wurde. 1905 schliesslich wurde die Gäuwasserversorgung gegründet mit dem Sitz Bondorf.Während der Zeit des NS-Regimes lag in der Nähe von Bondorf ein Nachtjägerflugplatz, an den heute nur noch ein langer Kiesweg erinnert, der damals die Start- und Landebahn darstellte. Der Flugplatz wurde vor allem von Häftlingen aus dem KZ Hailfingen-Tailfingen in Zwangsarbeit erbaut; das KZ war ein Nebenlager des KZ Natzweiler. Dabei starben viele Häftlinge durch die Strapazen und durch Erschiessungen. 72 Opfer wurden in einem Massengrab am östlichen Ende der Landebahn verscharrt. Am 1. Juni 1945 wurde den französischen Soldaten von drei Überlebenden das Massengrab gezeigt, das am folgenden Tag geöffnet wurde. Die männliche Bevölkerung von Oberndorf, Hailfingen und alle Bürger aus Bondorf und Tailfingen mussten zu Fuss zum Flugplatz und dort die Leichen ausgraben, die Tailfinger Männer mussten das Massengrab aufdecken; dabei kam es zu Misshandlungen durch französische Soldaten an deren Folgen zwei Bondorfer Bürger starben.[3] An die Opfer von Krieg und KZ-Terror erinnern ein Mahnmal in der romanischen Turmstube und ein Kirchenfenster des Künstlers Emil Jo Homolka in der evangelischen Kirche.[4]1972 wurde das neu gebaute Rathaus in der Hindenburgstrasse in Betrieb genommen. Zwei Jahre später wurde auch die Ortskanalisation vervollständigt und die Kläranlage Bondorf-Hailfingen fertig gestellt (Abfluss des Wassers über den Kochhart-Graben). Ein Jahr später wiederum wurde die neu erbaute Gäuhalle fertig gestellt, die 1999 komplett modernisiert wurde. Jedoch wurde auch die 1966 erbaute Hauptschule um eine Grundschule im Jahre 1985 erweitert und schliesslich zwei weitere Male aufgestockt (1995, 2005).

Quellenangabe: Die Seite "Bondorf.Geschichte." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 17. März 2010 16:46 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.