Stadt Infos
Die Stadt Böttstein liegt in Bezirk Zurzach im Aargau .
Böttstein (schweizerdeutsch: ) ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Zurzach des Schweizer Kantons Aargau. Sie liegt im unteren Aaretal auf halbem Weg zwischen Brugg und Waldshut.
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Böttstein.Geographie.
Die Gemeinde liegt am westlichen Ufer der Aare und besteht aus den Dörfern Böttstein (356 m ü. M.) und Kleindöttingen (320 m ü. M.) sowie den Weilern Burlen und Eien. Der historische Hauptort Böttstein liegt am südlichsten auf einem schmalen, steil abfallenden Landstreifen zwischen der Aare und dem Osthang des 577 Meter hohen Böttebergs, einem Ausläufer des Tafeljuras. Das Dorf liegt gegenüber der zu Döttingen gehörenden künstlichen Insel Beznau mit dem gleichnamigen Kernkraftwerk.[3]Unmittelbar nördlich von Böttstein weitet sich der Uferstreifen zu einer mehr als zwei Kilometer breiten Ebene aus. Die ansonsten nordwärts fliessende Aare führt zunächst nach Osten und dann in einem lang gezogenen Bogen Richtung Nordwesten in den Klingnauer Stausee. In der Flussbiegung am Südende des Stausees liegt Kleindöttingen, der grösste Ort der Gemeinde, wo mehr als zwei Drittel der Einwohner leben. Kleindöttingen und Böttstein liegen etwa zweieinhalb Kilometer auseinander, dazwischen liegt der Weiler Eien. Der Weiler Burlen liegt knapp zwei Kilometer nordwestlich von Kleindöttingen in Richtung Leuggern.[3]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 743 Hektaren, davon sind 260 Hektaren bewaldet und 154 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt ist der Gipfel des Böttebergs auf 577 Metern, der tiefste liegt auf 318 Metern am Ufer des Klingnauer Stausees.Nachbargemeinden sind Leuggern im Nordwesten, Klingnau im Nordosten, Döttingen im Osten, Würenlingen im Südosten, Villigen im Süden und Mandach im Westen.
Tourismusbüro:
www.Böttstein.ch Böttstein.ch
www.Böttstein.com
Böttstein.com

Adressen:
www.pensionboettstein.ch
www.pensionenboettstein.ch
www.pension-boettstein.ch
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Sehenswert/Wissenswert:
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Wissenswert
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Böttstein.Geschichte.
1946 wurde ein mit Gold verziertes Schwert aus der Eisenzeit um 750 v. Chr. entdeckt. Um 500 v. Chr. nahmen die Helvetier, ein Keltenstamm, das Gebiet in Besitz, ab 58 v. Chr. herrschten hier die Römer. Von 259 bis 277 hielten die Alamannen das Gebiet um Böttstein besetzt, bevor sie von den Römern zurückgedrängt wurden. Der nahe Rhein bildete die Nordgrenze des Römischen Reichs. Um 400 zogen sich die Römer endgültig über die Alpen zurück. Die Alamannen besiedelten die Region und verdrängten allmählich die romanisierten Kelten. erfolgte im Jahr 1087. Der Ortsname stammt vom althochdeutschen Bozistein und bedeutet "steiniges Gebiet am Bözen", wobei Bözen vom keltischen Bergnamen Voceton abgeleitet werden kann.[2] Kirchlich gehörte das Dorf zum Kirchspiel Leuggern. Die kleine Herrschaft gehörte zunächst den Herren von Böttstein und wechselte dann zwischen 1230 und 1798 nicht weniger als zwölf Mal ihren Besitzer. Zum Grundbesitz gehörte auch die Ausübung der niederen Gerichtsbarkeit.1415 eroberten die Eidgenossen den Aargau und lösten die Habsburger als Landesherren ab. Böttstein und das restliche Kirchspiel wurden Teil der Grafschaft Baden, einer Gemeinen Herrschaft der Eidgenossenschaft. Die Gemeinde grenzte nun an Vorderösterreich, das bei den Habsburgern verblieben war, ab 1460 auch an den Berner Aargau. Während des Schwabenkrieges von 1499 wurden die Dörfer des Kirchspiels verwüstet und geplündert. Von 1529 bis 1531 hielten Truppen der reformierten Stadt Bern das Kirchspiel besetzt, die Bevölkerung blieb jedoch katholisch.Im März 1798 marschierten die Franzosen in die Schweiz ein und das Kirchspiel gelangte zum kurzlebigen Kanton Baden der Helvetischen Republik. Es entstanden die Munizipalitäten Böttstein und Leuggern. Während des Zweiten Koalitionskrieges verlief die Frontlinie zwischen Franzosen und Österreichern mitten durch das Aaretal. Am 17. August 1799 wollten österreichische Truppen bei Kleindöttingen die Aare überqueren. Von der Mündung der Surb bei Döttingen aus nahmen sie die französische Armee auf der anderen Flussseite unter Artilleriebeschuss. Die Franzosen erwiderten das Feuer und konnten den Brückenschlag verhindern. Die Dörfer Kleindöttingen und Eien wurden vollständig zerstört und es gab mehrere Dutzend Tote.Nachdem 1803 durch die Mediationsakte von Napoleon Bonaparte der Kanton Baden aufgelöst und im Kanton Aargau aufgegangen war, wurden die Dörfer des Kirchspiels in einer einzigen Gemeinde wiedervereinigt. Mit einer Fläche von über 30 Quadratkilometern war sie die grösste Gemeinde des Kantons. Das Kantonsparlament beschloss 1816 die Teilung der Grossgemeinde in die Gemeinden Böttstein, Leuggern und Oberleibstadt. Es war der Meinung, eine derart grosse Gemeinde ohne eigentliches Zentrum sei wirtschaftlich nicht überlebensfähig. 1832 wurden Full und Reuenthal von Oberleibstadt abgetrennt und bildeten die Gemeinde Full-Reuenthal. Oberleibstadt dagegen fusionierte 1866 mit Unterleibstadt.Die Bevölkerung Böttsteins lebte bis ins frühe 20. Jahrhundert weitgehend von der Landwirtschaft, während die Industrialisierung nur langsam Einzug hielt. Im Zuge des Eisenbahnbooms um 1870 gab es zahlreiche Bahnprojekte, die nie verwirklicht wurden. Die Aargauische Südbahn scheiterte mit ihrem Vorhaben, eine Bahnlinie von Brugg über Böttstein nach Waldshut zu bauen. Als Ersatz entstand 1893 zwischen Kleindöttingen und Döttingen eine Brücke über die Aare.Die Korrektion des Flusslaufs Ende des 19. Jahrhunderts begünstigte den Bau von Wasserkraftwerken. 1902 wurde auf der Insel Beznau gegenüber von Böttstein das erste Kraftwerk eröffnet. 1920 scheiterte ein Projekt für ein Wasserkraftwerk zwischen Eien und Kleindöttingen. Dafür vorgesehen war ein breiter schiffbarer Kanal zwischen zwei hohen Dämmen, der das Gebiet zwischen Eien und Kleindöttingen zerschnitten hätte.Zwischen 1950 und heute hat sich die Bevölkerungszahl der Gemeinde fast vervierfacht, wobei sich das Wachstum aus Platzgründen hauptsächlich auf Kleindöttingen konzentrierte. 1965 begann der Bau des Kernkraftwerks auf der Insel Beznau. Die Stromgesellschaft NOK kaufte das Schloss Böttstein und machte es zum Sitz des technischen Stabes. Somit konnte auch Böttstein vom Kraftwerk auf Döttinger Boden profitieren. Das Kernkraftwerk Beznau wurde in zwei Etappen eröffnet (1969 und 1972).
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