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Die Stadt Biberist liegt in Bezirk Wasseramt im Solothurn .
Biberist ist eine politische Gemeinde im Bezirk Wasseramt des Kantons Solothurn in der Schweiz.

Quellenangabe: Die Seite "Biberist" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-03-09T11:48:24Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

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Biberist.Geographie.

Biberist liegt auf 447 m ü. M., 3 km südsüdöstlich des Kantonshauptortes Solothurn (Luftlinie). Die Industriegemeinde erstreckt sich an der unteren Emme und am Dorfbach, dem Unterlauf des Biberenbaches, am Nordostrand der Molassehöhen des Bucheggberges und am Rand der Schwemmebene der Emme, im Solothurner Mittelland.Mit einer Fläche von 12.4 km² ist Biberist die grösste Gemeinde des Bezirks Wasseramt. Sie umfasst einen Abschnitt der grundwasserreichen Schotterebene im inneren Wasseramt und des westlich angrenzenden Molassehügellandes. Den zentralen Teil bildet die Ebene, die von der Emme und dem Dorfbach (Biberbach) durchflossen wird. Östlich der kanalisierten Emme reicht das Gebiet über die Eichmatt bis an den Grüttbach. Westlich des Flusses schliesst sich die rund 1 km breite Talebene des untersten Teils des Biberenbachs an. Der Altisberg (496 m ü. M.), ein bewaldeter Ausläufer des Bucheggberges, reicht bis an den Südrand von Biberist und trennt die Ebenen von Emme und Biberental. (498 m ü. M.) im Osten und dem Oberwald (bis 541 m ü. M.) im Westen. Auch die Wohnhäuser am Nordabhang des Gisihübeli (484 m ü. M.), die baulich mit der Stadt Solothurn zusammengewachsen sind, gehören zu Biberist.In einem schmalen Streifen erstreckt sich der Gemeindeboden nach Nordwesten bis an die Aare oberhalb von Solothurn und umfasst den nordöstlichsten Teil des Bucheggberges mit Oberwald, dem Wildmannwald, dem dazwischen liegenden Wildmanngraben, dem Hunnenberg (491 m ü. M.) und erreicht im Bereich westlich der Rodungsinsel Buechhof (Teil von Lohn-Ammannsegg) mit 543 m ü. M. die höchste Erhebung von Biberist. Die westliche Grenze verläuft entlang des Bärenbachs, eines kurzen rechten Zuflusses der Aare. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 25 % auf Siedlungen, 35 % auf Wald und Gehölze, 38 % auf Landwirtschaft und etwas weniger als 2 % war unproduktives Land. (444 m ü. M.) an der Emme südlich des Bleichenbergs, Oberbiberist (455 m ü. M.) am Dorfbach, ausgedehnten Industrie- und Wohnquartieren sowie einigen Einzelhöfen. Nachbargemeinden von Biberist sind Lohn-Ammannsegg, Lüsslingen, Bellach, Solothurn, Zuchwil, Derendingen und Gerlafingen im Kanton Solothurn sowie Bätterkinden im Kanton Bern.

Quellenangabe: Die Seite "Biberist.Geographie." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 21. Januar 2010 20:22 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


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...1680 zum Türmlihaus verändert wurde und heute als Kulturzentrum von Biberist dient (Gemälde - und Kunstsammlung der Moos - Flury - Stiftung) , sowie das im 17 . Jahrhundert im französischen Stil erbaute Schlösschen Schöngrün . ...

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Biberist.Geschichte.

Das Gemeindegebiet von Biberist war schon sehr früh bewohnt. Die frühesten Zeugnisse der Anwesenheit des Menschen stammen aus dem Neolithikum, als auf dem Altisberg eine Siedlung errichtet wurde. Weitere Funde stammen aus der Bronzezeit. Am Stadtrand von Solothurn wurden bei archäologischen Grabungen im Zusammenhang mit dem Bau der Autobahn A5 Überreste eines vermutlich vom 1. bis zum 3. Jahrhundert nach Christus bewohnten römischen Gutshofs entdeckt; daneben wurden zahlreiche Kleinfunde gemacht. Das Gebiet, das sich nahe der Strasse von Aventicum (Avenches) nach Salodurum (Solothurn) befand, wurde im Frühmittelalter als Gräberfeld benutzt.Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte bereits im Jahr 763 unter dem Namen Biberussa; noch im 8. Jahrhundert ist die Schreibweise Biberusse überliefert. Später erschienen die Bezeichnungen Pibirsin (10. Jahrhundert), Bibirussa, Biberhusen, Bubrusche (1251), Bibersche (1268), Bierösch, Biberesche und Bibersech. Von 1508 ist erstmals der heutige Name überliefert. Der Ortsname ist keltischen Ursprungs, worauf die Endung -ussa der ersten Nennung hinweist. Er bedeutet kleines Wasser, Bach.Im Mittelalter gehörte Biberist zur Landgrafschaft Kleinburgund. Seit dem frühen 11. Jahrhundert ist eine Adelsfamilie von Bibirusa erwähnt, die ihren Sitz möglicherweise auf dem Burghubel (Altisberg) hatte. Nachdem das Geschlecht im 14. Jahrhundert erloschen war, kam der Besitz an begüterte Familien der Stadt Solothurn. Der Bleichenberg, im 14. Jahrhundert noch ein kleines Dorf, gehörte der Familie Spiegelberg. Das Sankt-Ursen-Stift in Solothurn hatte die niedere Gerichtsbarkeit über Biberist inne, die von den Grafen von Buchegg ausgeübt wurde. 1370 gelangte das niedere Gericht direkt an die Stadt Solothurn. Als die Herrschaft Halten 1466 an Solothurn gelangte, wurde Biberist der neuen Vogtei Kriegstetten zugeteilt und zum Gerichtsort erhoben. Die hohe Gerichtsbarkeit über das Dorf kam 1516 ebenfalls an Solothurn.Nach dem Zusammenbruch des Ancien Régime (1798) bildete Biberist während der Helvetik einen Distrikt (umfasste das Gebiet der ehemaligen Vogteien Bucheggberg und Kriegstetten) im Verwaltungsbezirk Solothurn. Ab 1803 gehörte das Dorf zum Bezirk Kriegstetten, der 1988 offiziell in Bezirk Wasseramt umbenannt wurde. Das früher aus zwei voneinander separierten Ortschaften, Unterbiberist (auch Niederbiberist genannt) und Oberbiberist, bestehende Biberist wurde 1857 in einer politischen Gemeinde vereinigt.Die Industrialisierung fasste um 1860 Fuss im Dorf, als ein Seitenkanal östlich der Emme errichtet wurde, an dem 1862 die Papierfabrik Biberist gegründet wurde. Sie verhalf dem Ort zu einem wirtschaftlichen Aufschwung und zu einem markanten Bevölkerungswachstum. Später kamen zahlreiche Handwerksateliers und Zulieferbetriebe für die Uhrenindustrie hinzu. So entwickelte sich Biberist im Lauf des 20. Jahrhunderts immer mehr zu einem Industrie- und Wohnvorort von Solothurn.

Quellenangabe: Die Seite "Biberist.Geschichte." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 21. Januar 2010 20:22 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.