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Die Stadt Bex liegt in District d'Aigle im Vaud .
|STAND_EINWOHNER = |WEBSITE = www.bex.ch}}Bex ist eine politische Gemeinde im Distrikt Aigle des Kantons Waadt in der Schweiz. Der ehemalige deutsche Name Beis wird heute nicht mehr verwendet.

Quellenangabe: Die Seite "Bex" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-06-19T08:31:04Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

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Bex.Geographie.

Bex liegt auf 424 m ü. M., 8 km südsüdöstlich des Bezirkshauptorts Aigle (Luftlinie). Das ehemalige Strassenzeilendorf erstreckt sich am östlichen Rand des unteren Rhônetals, auf der Schwemmebene, die der Fluss Avançon im Lauf der Zeit bei seinem Austritt in das Rhônetal akkumuliert hat, am Südfuss des Wald- und Rebberges Montet, in den Waadtländer Alpen.Die Fläche des 96.6 km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des unteren Rhônetals und der angrenzenden Alpen. Der westliche Gemeindeteil liegt im Rhônetal, wobei der kanalisierte Lauf der Rhône die Westgrenze bildet. Östlich an die Rhône schliesst sich eine breite Talebene an, die wiederum von den Hügeln Le Montet (688 m ü. M.) und Chiètres (608 m ü. M.) begrenzt wird. Zwischen diesen beiden Hügelgebieten liegt die Mulde von Bex, die vom Avançon durchflossen wird. Ganz im Süden reicht das Gebiet bis zur Engstelle der Rhône bei Saint-Maurice. (im Norden). Zwischen den Tälern dieser Bäche befindet sich der aus Schrattenkalk bestehende Felsgrat L'Argentine (2'422 m ü. M.). Im Südosten verläuft die Grenze über die geologisch zu den helvetischen Decken der Kalkhochalpen gehörenden Dent de Morcles (2'969 m ü. M.), Dent Favre (2'916 m ü. M.), Grand Muveran (3'051 m ü. M.) und Tête à Pierre Grept (2'904 m ü. M.). Die Bäche an der Nordwestflanke dieser Bergkette werden durch mehrere kleine Firnfelder (Glacier des Martinets, Plan Névé und Glacier de Paneirosse) gespeist. Ganz im Osten des Gemeindegebietes von Bex liegen die ausgedehnte Alp Anzeindaz und der Gebirgspassübergang Pas de Cheville (2'038 m ü. M.), der eine Verbindung vom Tal des Avançon zum Lac de Derborence herstellt. Auf dem nördlich an diesen Pass angrenzenden Sommet des Diablerets, dem Gipfel des Massivs von Les Diablerets, wird mit 3'210 m ü. M. der höchste Punkt der Gemeinde erreicht. Im Norden verläuft die Grenze teils entlang des Avançon, teils auf dem Hang von Gryon und entlang des Wildbachs Gryonne. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 4 % auf Siedlungen, 32 % auf Wald und Gehölze, 28 % auf Landwirtschaft und rund 36 % war unproduktives Land.Zu Bex gehören zahlreiche Weiler, Einzelhöfe und Alpsiedlungen, darunter:

  • L'Allex, 427 m ü. M., in der Mulde von Bex südlich des Avançon
  • Cotterd, 413 m ü. M., Industriesiedlung in Bahnhofnähe
  • Le Glarey, 435 m ü. M., östlich an Bex anschliessend
  • Le Châtel, 516 m ü. M., in einer Geländemulde am Nordwestfuss der Dent de Morcles
  • Chiètres, Einzelhofsiedlung auf einem Hügel südlich von Bex
  • Le Bévieux, 485 m ü. M., am Avançon
  • Les Dévens, 490 m ü. M., auf dem Schwemmkegel der Gryonne
  • Le Bouillet, 588 m ü. M., im Tal der Gryonne
  • La Forêt, 510 m ü. M., am Fuss der Höhe von Gryon
  • Le Chêne, 580 m ü. M., am Westhang der Höhe von Gryon
  • Fenalet, 710 m ü. M., am Westhang der Höhe von Gryon
  • Les Posses, 953 m ü. M., am Südhang unterhalb von Gryon
  • Frenières-sur-Bex, 865 m ü. M., im Tal des Avançon de Nant
  • Les Plans-sur-Bex, 1'095 m ü. M., in einem Talkessel des Avançon de Nant
  • Solalex, 1'469 m ü. M., Alpsiedlung im Tal des Avançon d'Anzeindaz
  • Anzeindaz, 1'876 m ü. M., Alpsiedlung im Tal des Avançon d'Anzeindaz
Nachbargemeinden von Bex sind Ollon, Gryon, Ormont-Dessus und Lavey-Morcles im Kanton Waadt sowie Saint-Maurice, Massongex, Monthey, Collonges, Fully, Leytron, Chamoson und Conthey im Kanton Wallis.

Quellenangabe: Die Seite "Bex.Geographie." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 12. Februar 2010 08:23 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


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Bex.Geschichte.

Bex kann auf eine lange Siedlungsgeschichte zurückblicken. Früheste Zeugnisse der Anwesenheit des Menschen ist der Abri Sous Barme, in dem Spuren aus dem Neolithikum gefunden wurden. Aus der Bronzezeit stammt ein Gräberfeld, und aus der Römerzeit sind Überreste von zwei Gutshöfen erhalten. Zwischen Bex und Massongex führte damals eine Brücke am Handelsweg von Aventicum (Avenches) nach Octodurum (Martigny) über die Rhône. Römische Namen von Bex waren Baccae, Baccium und Bactiacum.. Damals standen sich bei Bex fränkische Truppen und Räuberbanden langobardischer Herkunft gegenüber, die ins Wallis eingefallen waren. Später erschienen die Namen Bacium, Baiz, Baz und im Jahr 1245 Bez.Das Gebiet von Bex kam im Jahr 999 durch eine Schenkung vom Königreich Hochburgund an den Bischof von Sion. Seit dem 12. Jahrhundert unterstand es in weltlichen Angelegenheiten den Grafen von Savoyen. Seit dieser Zeit ist die Adelsfamilie de Baiz (oder de Bex) erwähnt, deren Burg sich auf dem Hügelgebiet von Chiètres südlich des Dorfes befand. Zwei weitere Burgen kontrollierten im Tal des Avançon den Weg über den Saumpass Pas de Cheville. Seit Beginn des 14. Jahrhunderts wurde die Herrschaft Bex in zahlreiche Lehen und Afterlehen aufgesplittert.Bereits 1464 wurde Bex als Folge einer Strafaktion von Bern besetzt. 1476 erfolgte ein Einfall der Oberwalliser, welche die Burg in Brand setzten. Die Gemeinde stellte sich deshalb unter den Schutz Berns und wurde dem Gouvernement Aigle angegliedert. Als Mandement besass die Gemeinde einen eigenen Gerichtshof. 1528 wurde die Reformation eingeführt. Nach dem Zusammenbruch des Ancien régime gehörte Bex von 1798 bis 1803 während der Helvetik zum Kanton Léman, der anschliessend mit der Inkraftsetzung der Mediationsverfassung im Kanton Waadt aufging. 1798 wurde es dem Bezirk Aigle zugeteilt. Der Wohlstand von Bex im 19. Jahrhundert und frühen 20. Jahrhundert war eng mit dem Salzbergwerk und dem Bädertourismus jener Zeit verbunden.

Quellenangabe: Die Seite "Bex.Geschichte." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 12. Februar 2010 08:23 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.