Pension Beinwil (Freiamt)

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Die Stadt Beinwil (Freiamt) liegt in Bezirk Muri im Aargau .
Beinwil (Freiamt) (schweizerdeutsch: ) ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Muri im Südosten des Schweizer Kantons Aargau. Sie liegt im oberen Bünztal in der Region Freiamt. Bis Ende 1950 hiess die Gemeinde Beinwil bei Muri.

Quellenangabe: Die Seite "Beinwil (Freiamt)" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-04-25T14:46:34Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

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Beinwil (Freiamt).Geographie.

Die Gemeinde besteht aus fünf kleinen Dörfern, die am Ostabhang des Lindenbergs verstreut sind. Der Hang steigt gleichmässig an und geht im Westen in eine über 800 Metern gelegene Hochebene über. Er wird durch mehrere, teilweise tief eingeschnittene Tobel unterteilt, deren Bäche in Richtung Osten fliessen und in die Reuss münden. Von Norden nach Süden sind dies der Wissenbach, der Sembach und der Mariahaldenbach. Nur der Rüeribach, einer der Quellbäche der Bünz, fliesst nach Norden.[3]Die Hauptsiedlung Beinwil (580 m ü. M.) befindet sich ungefähr in der Mitte des Gemeindegebiets am Wissenbach. Rund eineinhalb Kilometer östlich liegt Wallenschwil (463 m ü. M.), ein Kilometer südlich Wiggwil (592 m ü. M.) am Sembach. Ein Kilometer nördlich von Beinwil befindet sich Winterschwil (575 m ü. M.) unweit des Rüeribachs, ein Kilometer westlich Brunnwil (719 m ü. M.). Über das ganze Gemeindegebiet verstreut gibt es rund ein Dutzend Einzelhöfe, vier davon auf der Hochebene des Lindenbergs. Beim Hof Horben auf 818 m ü. M. befindet sich das kleine Schloss Horben.[3]Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 1129 Hektaren, davon sind 202 Hektaren bewaldet und 75 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt befindet sich auf 854 Metern im Groderwald auf dem Kamm des Lindenbergs, der tiefste auf 456 Metern bei Wallenschwil.Nachbargemeinden sind Geltwil im Norden, Benzenschwil im Nordosten, Mühlau im Osten, Auw im Süden sowie die Luzerner Gemeinden Hohenrain und Hitzkirch im Westen.

Quellenangabe: Die Seite "Beinwil (Freiamt).Geographie." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 9. Februar 2010 19:43 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


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pensionen.ch: Beinwil (Freiamt) Textauszug aus Wikipedia:
...die Gebeine des 1192 verstorbenen und 1817 heiliggesprochenen Burkard von Beinwil aufgebahrt sind . Das Kirchengebäude wurde 1239 erstmals urkundlich erwähnt . Nachdem das Kloster Muri 1614 das Patronatsrecht übernommen hatte , gab Abt Jodok Singisen 1618 einen Neubau ...

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Beinwil (Freiamt).Geschichte.

Mauerreste und Funde von kleinen Gebrauchsgegenständen westlich von Wallenschwil zeugen von einer Besiedlung während der Zeit des Römischen Reiches, wenn auch der genaue Zeitraum nicht bekannt ist.[4] Gegen Ende des 7. Jahrhunderts siedelten sich die Alamannen an. Die erste urkundliche Erwähnung von Beinwilare erfolgte im Jahr 1153. Der Ortsname stammt vom althochdeutschen Beininwilari und bedeutet "Hofsiedlung des Beino".[2] Um 1160 folgten Brunwile (Brunnwil, "Hof des Bruno") und Walleswilare (Wallenschwil, "Hof des Walah"). 1179 kam Wicwilare (Wiggwil, "Hof des Wigo") dazu, 1189 schliesslich Winteswile (Winterschwil, "Hof des Winithari").Bereits kurz nach seiner Gründung im Jahr 1027 besass das Kloster Muri Grundbesitz in den Dörfern am Lindenberg. 1239 trat ein Hartmann Viselere bedeutende Grundstücke und die dazu gehörenden Rechte an das Kloster in Kappel am Albis ab. Diese gelangten 1415 an die Stadt Zürich, 1586 an die Familie Holdermeyer in Luzern und 1614 schliesslich an das Kloster Muri. Die restlichen Grundstücke, Streubesitz verschiedener Adliger, konnte das Kloster nach und nach aufkaufen. Die Landeshoheit lag bei den Habsburgern, die auch die hohe Gerichtsbarkeit ausübten. Die Dörfer Beinwil, Brunnwil, Wallenschwil und Wiggwil lagen im Amt Meienberg, Winterschwil war Teil des Amtes Muri. lebte. Diese waren Untervögte des Dorfes und Ministerialen der Habsburger. Ein Hermann Gessler soll gemäss der Legende Landvogt von Uri und Schwyz gewesen und im Jahr 1307 von Wilhelm Tell erschossen worden sein. Tatsächlich gab es einen Landvogt Gessler, allerdings erst 1375 in Grüningen im Kanton Zürich. Spätestens nach dem Erscheinen des Weissen Buches von Sarnen im Jahr 1470 war Gessler ein Inbegriff für Tyrannei und der Familienname wurde deshalb geändert. Noch heute gibt es Personen mit den Nachnamen Gisler.[5]Im Jahr 1415 eroberte Luzern das habsburgische Amt Meienberg, musste es aber 1425 an den gemeinsamen Besitz der Eidgenossen zurückgeben. Aus den eroberten Gebieten wurden die Freien Ämter (später: Freiamt) gebildet, eine Gemeine Herrschaft. Im März 1798 marschierten die Franzosen in die Schweiz ein und riefen die Helvetische Republik aus. Beinwil, Brunnwil und Wiggwil wurden zu einer Gemeinde zusammengefasst und gehörten zum Distrikt Muri im kurzlebigen Kanton Baden. Winterschwil bildete mit Geltwil eine eigene Munizipalität und wurde nach der Gründung des Kantons Aargau im Jahr 1803 mit Beinwil vereinigt. Wallenschwil bildete in der Helvetik mit Rüstenschwil eine Agentschaft und diese mit Auw eine Munizipalität. Bei der Vereinigung der Dörfer zu Gemeinde Beinwil entstanden eigene Ortsbürgergemeinden für Beinwil, Brunnwil, Wallenschwil, Wiggwil und Winterschwil.Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein lebte die Mehrheit der Bevölkerung der Gemeinde Beinwil von der Landwirtschaft. Das erste Schulhaus wurde 1812 erbaut, die Elektrizität hielt 1909 Einzug (in Brunnwil erst 1915). Die Einwohnerzahl, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts noch um fast zwanzig Prozent abgenommen hatte, blieb bis etwa 1980 relativ konstant. Seither ist wieder eine leichte Zunahme zu verzeichnen.

Quellenangabe: Die Seite "Beinwil (Freiamt).Geschichte." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 9. Februar 2010 19:43 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.